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Period poverty: How menstruation discrimination obstructs education, wellbeing, and development for South-Asian women and girls

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Das Thema Menstruation ist in Südasien vielerorts ein gesellschaftliches Tabu: Es wird nicht darüber gesprochen, heranwachsende Mädchen bekommen keine Informationen darüber, was in ihrem Körper passiert. Produkte wie Tampons und Binden sind nicht überall erhältlich, sie sind teuer, und es ist beschämend, sie in einem männlich geführten Dorfladen zu kaufen. So wird die Menstruation für Frauen eine Gefahr, wenn sie mit Stoffresten oder Papier versuchen, die Blutung in den Griff zu bekommen. Der Mangel an Sanitäranlagen und sauberem Wasser erschwert ebenfalls die Monatshygiene. Viele Mädchen gehen dann nicht zur Schule und verpassen so rund ein Viertel des Unterrichts. Zu den gesundheitlichen Gefahren kommt das gesellschaftliche Stigma hinzu: Mädchen und Frauen unterliegen in vielen südasiatischen Regionen, vor allem in ländlichen Gegenden, währen der Menstruation strikten Regeln: Sie dürfen nicht in den Tempel, manche müssen das Haus verlassen, sie dürfen kein Essen zubereiten und vieles mehr.

Referentinnen:

- Renuka Bala (Centre for Women’s Development and Research, Indien, Partnerorganisation der ANDHERI HILFE)

- Salita Gurung (Green Tara Nepa, Partnerorganisation von Karuna Deutschland)

 

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