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Bonner Filmfair muss verschoben werden – leider

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“Kino funktioniert nur mit Publikum”, sagt Jasper Koch, Leiter des Abaton-Kinos in Hamburg. Und das kann aufgrund der Hygieneauflagen die Kinosäle gegenwärtig nicht füllen. Im Gegenteil. Viele Plätze stehen ihm nicht zur Verfügung. Vielleicht die Hälfte oder etwas mehr, wenn die Sitzreihen es zulassen. Die Kinos können so nicht wirtschaftlich arbeiten. Sie verdienen kein Geld.

Darüber hinaus sind die Filme ein großes Problem. Neuerscheinungen wurden über Monate verschoben und werden es immer noch. Der neue James-Bond-Film beispielsweise lässt immer noch auf sich warten. Er könnte für die dringend benötigten Einnahmen sorgen. Allerdings wissen die Kinobetreiber dann nicht, mit welchen Auflagen das Zeigen dieses Films verbunden ist. So wird etwa die Art der Werbeblöcke, die Anzahl der Zuschauerplätze und die Uhrzeit der Kinovorstellungen von den Filmproduzenten bzw. Filmverleihern festgeleg. – Die Handlungsmöglichkeiten der Kinobetreiber schränkt das sehr ein.

Die Filmfair findet seit sieben Jahren anlässlich der Fairen Woche immer in der zweiten Septemberhälfte statt. Das wird in diesem Jahr nicht möglich sein, denn das WOKI weiß gegenwärtig nicht, ob es dafür überhaupt zehn aufeinanderfolgende Abendtermine freihalten kann. Keiner weiß, welche Filme in wenigen Wochen in die Kinos kommen werden und was dafür das WOKI an Kapazität bereitstellen muss. Deshalb wird die Filmfair auf die zweite Februarhälfte verschoben, so die derzeitige Planung, und wird von zehn auf sieben Filmabende begrenzt, damit sie in die normale Kinowoche – von Donnerstag bis Mittwoch – passt. Und damit besser Chancen hat, realisiert zu werden.

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