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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

BMZ: Rechte der Kinder in der Welt

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Kinderarbeit

Entwicklungsminister Gerd Müller will die Rechte der Kinder in der Welt zu einem Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft machen. Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit, am 12.6., betonte er: "Jeden Tag werden 250.000 Kinder geboren. Sie alle haben Anspruch auf ein Leben in Würde." Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus: 400 Millionen Kinder sind direkt von extremer Armut betroffen, 150 Millionen werden sklavenähnlich vor allem in Afrika ausgebeutet und "acht Millionen Kinder werden versklavt und rechtlos verkauft", so der Minister. "Eine der brutalsten Formen dieser Ausbeutung ist der sexuelle Missbrauch der Kinder. Besonders dramatisch ist der Anstieg sexueller Online-Ausbeutung von Kindern. Allein auf den Philippinen haben sich die Fälle verdreifacht." Durch Covid-19 können 1 Milliarde Kinder nicht zur Schule gehen und viele von ihnen verlieren so die einzige Mahlzeit am Tag. "Wir dürfen nicht wegsehen. Wir müssen alles tun, um dies zu stoppen", so Müller. Weitere Informationen unter: Rechte-der-Kinder-in-der-Welt.

Misereor fordert Abschaffung von Kinderarbeit: Keine Entschuldigung für Unternehmen mehr

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Welttag gegen Kinderarbeit

Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni fordert MISEREOR die Wirtschaft dazu auf, ihre Anstrengungen im Kampf gegen diese Form moderner Sklaverei zu intensivieren. Global gesehen verrichten rund 152 Millionen der fünf- bis 17-Jährigen ausbeuterische Kinderarbeit, obwohl diese nach dem Willen der Vereinten Nationen bis 2021 abgeschafft sein sollte. „Hier sind nun insbesondere die Unternehmen gefragt, die wirklichen Kosten ihres Handelsgeschäfts zu bilanzieren und gerechte Preise für gute Produkte zu zahlen. Wir feiern dieses Jahr 50 Jahre Fairer Handel. Fair gehandelte Produkte können zu einer Abschaffung der Kinderarbeit beitragen“, erklärt MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak. Weitere Informationen und Pressemeldung unter: keine-entschuldigung-fuer-unternehmen-mehr

Aktuell: Planung für die Faire Woche Bonn

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Aktionsleitfaden Faire Woche 2020

Am 9. Juni war zu erfahren, dass das Agenda-Büro der Stadt Bonn weiterhin sehr daran interessiert ist, auch in diesem Jahr ein Programmheft zur Fairen Woche herauszugeben.

Der Zeitraum der Fairen Woche ist der 11. bis 25. September. Ihr Motto lautet: "Fair statt mehr #fairhandeln für ein gutes Leben“. Das bedeutet: "Die Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage nach dem guten Leben. Was bedeutet 'ein gutes Leben' für mich? Wie kann ich dazu beitragen, dass möglichst alle Menschen ein gutes Leben haben können? Und welchen Beitrag kann der Faire Handel leisten? Mit Blick auf Ziel 12 der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) geht es dabei um Auswirkungen des eigenen Konsumverhaltens und um nachhaltige Produktionsweisen weltweit.“ So steht es im Vorwort des Aktionsleitfadens, der hier downgeloadet werden kann.

Die Bonner Filmfair 2020 wird voraussichtlich mit dabei sein. Ein Programm mit 10 Filmen mit Diskussionen wird gegenwärtig sowohl virtuell als auch real geplant. Der mögliche Zeitraum ist der 18. bis 26. September. Auch die "Rundum fair" zusammen mit dem "Agrikulturfest" sind dabei, ihre Veranstaltungen online zu planen.

Damit alle genügend Zeit für diese doppelbelastete Planung haben, hat das Agenda-Büro die Rückmeldung für die Veranstaltungen auf den 30. Juni verschoben. Bis dahin müssen dann alle mitmachenden Initiativen, Organisationen und Vereine ihre Angaben für das Programmheft, wie Titel der Aktion, Kurzbeschreibung sowie Ort und Zeit, eingereicht haben, damit das Programm der Bonner Fairen Woche noch rechtzeitig erstellt werden kann. Weitere Informationen unter: faire-woche. Fragen und Rückmeldungen bei: Doris Ngom, eMail: doris.ngom(at)bonn.de, Fon: 0228.772 100.

Der Weg aus der Krise

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die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen

„Für die Bewältigung der Pandemie-Folgen in Wirtschaft und Gesellschaft wird es entscheidend sein, dass die Weichen von Beginn an richtig im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele gestellt werden. Denn für ein grundlegendes Nachkorrigieren wird es keinen finanziellen Spielraum geben.“ So der Rat für Nachhaltige Entwicklung, der Mitte Mai seine Empfehlungen an die Bundesregierung übergab mit dem Vorschlag, in acht Schritten die Corona-Krise hinter sich zu lassen. Konkret: 1. Nachhaltigkeit zum Leitprinzip für alle Schritte raus aus der Krise machen. 2. Krise als Chance zur Transformation nutzen. 3. Chancengleichheit und sozialen Zusammenhalt fördern. 4. Konjunkturprogramme an Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz binden. 5. Gemeinsame Wiederaufbau- und Transformationsfinanzierung schaffen. 6. Lieferketten diversifizieren und Kreislaufwirtschaft stärken. 7. Ökologische und soziale Zusammenarbeit in der EU stärken. 8. Zusammenarbeit mit dem globalen Süden intensivieren. Weitere Informationen unter: RNE_Empfehlung_Raus_aus_der_Krise.

Diesem Anliegen dient auch die online-Konsultation Nachhaltig aus der Corona-Krise der "Wissenschaftsplattform nachhaltigkeit 2030". Sie ruft Forschende aller Fachrichtungen dazu auf, Antworten online zu geben auf die Frage "Wie kann Nachhaltigkeit zur Bewältigung der Pandemie beitragen und wie kann die Bewältigung der Pandemie ihrerseits zur Stärkung von Nachhaltigkeit beitragen?" Die Antworten sollen in einen wissenschaftlichen Impuls an die Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie einfließen. Die Konsultation läuft bis 10. Juni. Weitere Informationen unter: online-konsultation-corona-hintergrund/.

Das deutsche Nachhaltigkeitsnetzwerk SDSN veröffentlichte bereits Anfang März seine 5-seitige Stellungnahme zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unter: SDSN_Germany. Das Netzwerk Agenda 2030, ein Zusammenschluss von Verbänden wie die AWO, der Paritätische Gesamtverband, Deutsche Kulturrat oder das Forum Menschenrechte, gab seine 15-seitige Stellungnahme erst kürzlich, am 20. Mai, heraus unter: Stellungnahmen/Netzwerk_2030. Der Download der 19-seitigen Stellungnahme des Nachhaltigkeitsrates befindet sich unter: RNE-Stellungnahme_Nachhaltigkeitsstrategie.

Gemeinsam mit der GLS-Bank, B.A.U.M., dem Forum Nachhaltig Wirtschaften, Parents for Future, Unternehmensgrün und anderen Organisationen appelliert das Eine Welt Netz NRW dafür, die Corona-Krise für ein neues "Wirtschaftswunder" zu nutzen. Link zum Offenen Brief an die Bundeskanzlerin vom 21.4.20. Link zur Mitunterzeichnung der Petition an den Deutschen Bundestag. Und Link zur Initiative Neues Wirtschaftswunder sowie Download des Maßnahmekatalogs vom 1. Juni 2020.

Das Diskussionspapier des Wuppertal-Instituts vom April 2020 setzt sich mit dem European Green Deal auseinander und fordert die Ausrichtung von Konjunkturprogrammen an dem 1,5°C-Ziel der Vereinten Nationen. Download des Diskussionspapiers.

The time to act is now: A letter to African leaders about the Covid-19 crisis

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Polizist schlägt Obstverkäuferin

Durch die Corona-Krise werden auch in Afrika Schwächen von Politik und Wirtschaft und Abhängigkeiten besonders deutlich. Das hat afrikanische Intellektuelle dazu geführt, einen Offenen Brief an ihre Staatsführungen zu schreiben, der radikale Veränderungen fordert, da das, so ihre Begründung, was gegenwärtig festzustellen und zu sehen ist, sich als Symptome tiefgehender struktureller Probleme erweist, denen sich Afrika zu stellen hat. Weitere Informationen unter: mg.co.za/article/ (Originalquelle). Unter: leaders-covid-19. Und unter: deutschlandfunkkultur.

Globales Lernen im virtuellen Raum

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Cover Handreichung

Die Handreichung umfasst theoretische Konzeptionen sowie Darstellungen von Möglichkeiten für online-basiertes Globales Lernen. Die vom Eine Welt Netz NRW herausgegebene Broschüre behandelt Themen wie Kriterien für online-Veranstaltungen des Globalen Lernens, Unterrichtseinheiten via Videokonferenz, Interaktives Whiteboard, Übungen und Meditation sowie Elemente zur Förderung des Perspektivenwechsels. Download der Handreichung.

Don Bosco Mondo: Newsletter Mai 2020

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Newsletter Don Bosco Mondo

Der aktuelle Newsletter befasst sich mit der zum Teil elendigen Situation derer, deren Lebenssituation vom Lockdown bedroht ist: „Es geht darum, Menschenleben zu retten! Denn für die Schwächsten und Ärmsten spitzt sich die Lage zu. Kommen in dieser angespannten Situation nun auch noch Naturkatastrophen wie in Ostafrika und Bangladesch hinzu, wird es lebensbedrohend." Berichtet wird aus Indien, Ostafrika, Bangladesh und Uganda. Und von Spenden, die den Menschen wieder Lichtblick geben. Weitere Informationen zu einzelnen Artikeln:
– Indien: So weit die Füße tragen: corona-indien.
– Ostafrika: Plagen fast biblischen Ausmaßes: coronavirus-heuschreckenplage/.
- Bangladesch: Im Auge des Sturms: zyklon-indien-bangladesch.

Unter der Lupe: Arbeitskleidung und Schuhe mit belastbaren Nachweisen fair beschaffen

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Cover Handbuch "Unter der Lupe"

Handbuch von FEMNET zur fairen Beschaffung von Dienstkleidung und Sicherheitsschuhen. Gütezeichen sowie alternative Nachweiskontrollen werden im Detail vorgestellt. Diese Broschüre richtet sich an Beschaffungsverantwortliche in Städten und großen Kommunen, die bei der Einführung und Weiterentwicklung einer fairen Beschaffungspraxis mitwirken. Weitere Informationen unter: hintergruende-materialien.

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