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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Neues Informationsblatt zu Mobiltelefone und Elektronik

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Informationsblatt Mobiltelefone und Elektronik

Der Herausgeber, das Südwind-Institut, sieht bei diesem Thema die Einhaltung der Menschenrechte herausgefordert, denn: “Die Internationale Arbeitsorganisation stuft die Arbeit im Bergbau als eine der gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt ein: Staubbelastungen, Verletzungen durch Stürze, Steinschläge oder Grubeneinstürze gehören zu den Risiken für Leben und Gesundheit. Gesundheitlichen Gefahren sind Menschen auch im Kleinbergbau ausgesetzt. Hier sind zudem Kinder- und Zwangsarbeit ein großes Problem.” Rund 60 Rohstoffe, darunter etwa 30 Metalle, sind in einem Smartphone verbaut. Ihre Gewinnung ist oft mit massiven Umweltschäden verbunden. Weitere Informationen und Download unter: Suedwind/Publikationen.

Link zur NRW-Handyaktion.

Fast Fashion: Eine Bilanz in 3 Teilen

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Cover des Dossiers

Fast-Fashion-Marken reagieren ganz kurzfristig auf neue Trends, bringen fast wöchentlich neue Kollektionen auf den Markt und das zu absoluten Niedrigpreisen. Mit der Folge, dass ein enormer Preis- und Zeitdruck in der Lieferkette aufgebaut wird und ArbeiterInnen die Mode unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Niedrigstlöhnen fertigen müssen. Die Christliche Initiative Romero hat dazu nun ein Dossier mit einer ausführlichen Bilanz über die ökologischen und sozialen Folgen der Fast-Fashion-Industrie vorgelegt und beleuchtet insbesondere die Verantwortung der Marken.

Teil 1 befasst sich mit den Arbeitsbedingungen in zehn Textilfabriken in Sri Lanka. Teil 2 beleuchtet die Einkaufspraktiken der Fast-Fashion-Marken und stellt dar, was sie ändern müssen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Teil 3 befasst sich mit den Folgen in Zahlen und bietet viele Infografiken. Außerdem sind in dem Dossier eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten und Forderungen an die Fast-Fashion-Unternehmen dargestellt. Weitere Informationen und Download unter: dossier-fast-fashion.

Kinder sind alle gleich

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Unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht hat jedes Kind auf dieser Welt das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung. Das ist die wesentliche Aussage der UN-Kinderrechtskonvention von 1989. Der aktuelle Newsletter von Don Bosco Mondo wirft anlässlich des 30-jährigen Bestehen dieser Konvention einen Blick auf Indien, das zu den 190 Unterzeichnerstaaten gehört. Noch immer werden dort viele minderjährige Mädchen verheiratet, denn für arme Familien bietet dies die einzige Chance auf ihr Überleben. Für die Mädchen endet damit jedoch ihre Kindheit und Vergewaltgigungen und sklavenähnliche Hausarbeit gehören fortan zu ihrem Alltag. Don Bosco führt Kinderrechtsclubs an Schulen als positives Beispiel an, mit denen ein Netzwerk aus Eltern, Lehrenden und politischen Entscheidungsträgern gewoben werden kann. Dort lernen Kinder ihre Rechte kennen und wie sie dafür kämpfen können. Weitere Informationen unter: newsletter-august.

Fairwandler-Preis 2019/20

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Logo Fairwandler-Preis

Der Fairwandler-Preis richtet sich an entwicklungspolitisch engagierte junge Menschen zwischen 18 und 32 Jahren, die sich längere Zeit in Afrika, Asien oder Lateinamerika aufgehalten haben, deren Sichtweise sich dadurch verändert hat und die jetzt in Projekten hierzulande aktiv sind. Die Karl Kübel Stiftung will mit ihrem Preis das Engagement in sieben Kategorien wertschätzen, mit 2.500 Euro unterstützen und in die Öffentlichkeit bringen. Der Preis bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Engagierte aus ganz Deutschland kennen zu lernen und sich miteinander zu vernetzen. Die Kategorien sind: Interkulturelles Miteinander, Kreativ-künstlerisches Engagement, Gesellschaftspolitisches Engagement, Bildung für alle, Sozialunternehmerische Initiativen, Journalistisches Engagement, Nachhaltige Entwicklung / Generationengerechtigkeit. "Kleine Initiativen, die noch am Anfang stehen, möchten wir besonders herzlich einladen, sich zu bewerben und dabei zu sein!", heißt es in der Ausschreibung. Der Preis wird am 19. Februar 2020, also am Vorabend des Welttags der sozialen Gerechtigkeit, in Frankfurt am Main verliehen. Bewerbung bis 15. August. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: www.fairwandler-preis.org. Auskunft geben auch: Stephanie Himmel, eMail: s.himmel(at)kkstiftung.de, und Teresa Bauriedel, eMail: t.bauriedel(at)kkstiftung.de.

Mit Vollgas in die Ferien

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Newsletter Don Bosco Mondo

Während viele Mädchen und Jungen in anderen Teilen der Welt froh wären, „ihre Nasen in Schulbücher zu stecken und endlich das ABC und das Einmaleins zu lernen”. So heißt es im aktuellen Newsletter von Don Bosco Mondo, der sich mit der Schulbildung zum Beispiel in Honduras, in Südafrika oder Bogota befasst und Mut machende Beispiele aus seiner Arbeit vorstellt. Weitere Informationen unter: newsletter-juli.

OroVerde: Social-Media-Kommentare – Wie kannst du reagieren?

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Poster OroVerde

Wenn Kommentare auf Facebook oder unter YouTube-Videos ignorant, reaktionär oder provokativ sind, weiß Mann und Frau manchmal nicht, wie darauf sinnvoll zu reagieren ist. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung fand OroVerde nun einen Weg – à la Keine Angst vor Komplexität  – mit Angriffen und Verleumdungen in Online-Medien umzugehen. Herausgekommen ist nun ein Poster, das leicht verständlich charakteristische Argumentationslinien und typischen (Ausweich-) Strategien aufzeigt und anhand von Beispielen aus Klimawandel und nachhaltigem Konsum Kommentare und den möglichen Umgang mit ihnen darstellt. Außerdem gibt es Tipps, bei wem überhaupt die Chance auf einen offenen Diskurs besteht und wann man getrost abbrechen darf. Weitere Informationen unter: auf-social-media-kommentare-gekonnt-reagieren. Poster-Download hier.

Fonds für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden

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Aus der Projektarbeit

Gemeinnützige NGOs können für Projekte, die sie mit Partnerorganisationen im Globalen Süden durchführen und so die globale Partnerschaft stärken, eine Förderung aus dem EZ-Kleinprojektefonds beantragen. Ziel ist, mit diesem Geld arme und benachteiligte Menschen zu helfen, ihre Lebensbedingungen selbst nachhaltig zu verbessern. Selbsthilfeansätze sollen aufgegriffen, verstärkt und langfristig abgesichert werden. Auf eine partnerschaftliche, partizipative Projektplanung wird großen Wert gelegt. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 10.000 Euro für kleinere, junge Initiativen mit bis zu zwei Jahren Erfahrung mit Auslandsprojekten, 25.000 Euro für Träger-Organisationen mit mehr Erfahrung (drei Jahre) und 50.000 Euro für Vereine mit mehr als dreijähriger Erfahrung. Bis zu 75 Prozent der Gesamtprojektsumme kann bezuschusst werden. Eine Eigenleistung der Antragsteller von mindestens 10 Prozent muss in Deutschland aufgebracht werden, weitere 15 Prozent können von der Partnerorganisation im Ausland kommen. Eine Projektlaufzeit von bis zu 12 Monaten ist möglich. Am 30. und 31. August 2019 wird dazu in Königswinter ein Qualifizierungsseminar angeboten. Weitere Informationen unter: eine-welt-netz-nrw. Oder bei: schmitz-stiftungen.

Groß, größer, Indien – Ein Land im Fokus

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Indien. Trotz Hochtechnologie, Wirtschaftsboom und Bollywood ist das Land arm: Drei von vier InderInnen leben von weniger als 1,80 Euro am Tag. Der aktuelle Newsletter von Don Bosco Modo befasst mit diesem Land und seinen Herausforderungen und setzt auf Bildung, die Hoffnungen und Perspektiven für die unzähligen jungen Menschen bieten kann. Mit Beispielen aus den Bundesstaaten Kerala, Telangana und Anhra Pradesh sowie aus den Städten Hyderabad und Delhi. Weitere Informationen unter: newsletter-juni.

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