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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Für faire Einkommen und Löhne

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Titel Jahres- und Wirkungsbericht 2018

Zusammen mit Fairtrade Österreich und der schweizer Max-Havelaar-Stiftung hat Transfair Deutschland den Jahres- und Wirkungsbericht 2018 herausgegeben. Darin wird „Der schwere Weg zum sicheren Einkommen” ebenso behandelt wie die „Prämie als Motor”, die Tiefpreise von Kaffee oder Jobs mit Perspektive anhand einer Reportage über eine Blumenfarm in Tansania. Wichtige Wirkungen, die im letzten Jahr erzielt wurden, sind: Fairtrade ist das bekannteste Siegel weltweit, es gibt 1.600 Fairtrade-Produzentenorganisationen in 75 Ländern, 178 Millionen Euro wurden als Prämie ausbezahlt und 8,49 Mrd. Euro mit Fairtrade-Produkten umgesetzt. Weitere Informationen und Download unter: fairtrade-deutschland.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist seit dem 3. Juni Fairtrade-University

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Logo Fairtrade University

Initiatorin Prof. Dr. Meike Rieve-Nagel und Hochschulpräsident Hartmut Ihne bekamen die Urkunde von Transfair / Fairtrade Deutschland überreicht. „Der Schritt für Maßnahmen und die Bewerbung als Fairtrade-University lagen auf der Hand“, so Maike Rieve-Nagel. Für die H-BRS bedeutet das: Fairtrade-Produkte in der Gastronomie auf dem Campus Rheinbach und Campus Sankt Augustin, bei Sitzungen und offiziellen Veranstaltungen der Hochschule sowie hochschulweite Veranstaltungen rund um Fairtrade und Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit VertreterInnen aus Studierendenschaft, Verwaltung und Gastronomie. Zudem wurde eine interne Ideenbörse eingerichtet, um Vorschläge für Veranstaltungen zu fairem Handel, Verbraucherverhalten und Nachhaltigkeit zu sammeln. Weitere Informationen bei: Green Office, Niklas Hartmann, Manou Raymond, Mareike Ropers, Hendrik Walkenhorst und Marco Ettelt, eMail: greenoffice(at)h-brs.de. Siehe auch Interview zu „Studierende machen dem Mülll am Campus Beine”: Interview-muellsammeln-st-augustin.

Materialien für eine faire und global verantwortliche Beschaffung in NRW

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Ausstellungsbild

Im Rahmen des Projektes „Freiwillig fair - für eine global verantwortliche Beschaffung in NRW“ haben der Fachpromotor für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung, Jürgen Sokoll, und die Projektreferentin Lara Ardicoglu Materialien erstellt, um das Thema der nachhaltigen und fairen Beschaffung in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Unter anderem mit Hilfe der kostenlosen, vierteiligen Bilderausstellung „Hier und Dort - global verantwortliche Beschaffung in NRW“ mit ihrem Fokus auf Arbeits- und Produktionsbedingungen von Produkten, welche für Kommunen bei ihrer Beschaffung besonders relevant sind – wie die Herstellung und Entsorgung von Arbeitsschuhen, Berufsbekleidung, IT und Spielzeug. Die Bilder sind auf leichten Forex-Platten aufgedruckt und haben DIN A1–Formate. Die Plakatserie „Freiwillig fair - jetzt!“ zeigt hingegen, dass die nachhaltige Beschaffung auch auf eine niederschwellige und humorvolle Weise thematisiert werden kann – bezogen auf Arbeitskleidung, IT, Kleidung, Lebensmittel und Natursteine. Die Materialien eigenen sich für verschiedenen öffentliche Räume wie Weltläden, Rathäuser oder VHS. Materialbestellung bei: Lara Ardicoglu, eMail:  lara.ardicoglu(at)eine-welt-netz-nrw.de. Weitere Informationen unter: faire-beschaffung/materialien/.

Werden Sie lokal für den fairen Handel aktiv

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Aktionsaufruf

Aktuell für die kommende Europawahl, am 26. Mai, haben TransFair e.V., das Forum Fairer Handel e.V. und der Weltladen-Dachverband e.V. einen gemeinsamer Aktionsaufruf gestartet: "Werden Sie lokal aktiv und stellen Sie den / die EU-KandidatIn in Ihrem Wahlkreis die entscheidende Frage: Wie stehen Sie zum fairen Handel?“ Dabei interessiert den drei Organisationen, wie sich deutsche EU-ParlamentarierInnen für gerechtere globale Handelsstrukturen einsetzen, wenn sie gewählt werden, und vor allem interessiert sie die Meinung jener, "die bisher noch nicht im Zusammenhang mit dem fairen Handel aktiv geworden sind". Weitere Informationen und Vorschläge zum Vorgehen unter: nachricht/?tx_ttnews.

Fair einkaufen in Fairtrade Towns

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fair einkaufen

Die gleichnamige Broschüre von FEMNET beruht auf den Erfahrungen aus Strategieworkshops mit Fairtrade-Town-Steuerungsgruppen in Kooperation mit Transfair e.V. im Jahr 2018. Sie umfasst Praxistipps Anregungen dazu, wie Kommunalverwaltungen in Fairtrade Towns bei der Beschaffung von Berufskleidung und anderen Textilien auf Produkte aus sozial verantwortlicher und ökologischer Herstellung zurückgreifen können, wie mit Vorurteilen umgegangen und wo weitere Hilfe eingeholt werden kann. Die 20-seitige Broschüre kann auch in gedruckter Form im Büro von FEMNET bestellt werden. Weitere Informationen und Download unter: faire-oeffentliche-beschaffung/downloads.

Möglichkeiten einer ökologisch und sozial nachhaltigen öffentlichen Beschaffung

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Ökologische und faire Beschaffung

Kommunen haben mit ihren Beschaffungen Einfluss auf Arbeits- und Lebensbedingungen der ProduzentInnen, die Waren meist im globalen Süden für uns herstellen. Die Wirkung der öffentlichen nachhaltigen Beschaffung wird aber leider viel zu oft noch unterschätzt. Dabei können Kommunen wichtige Vorbilder sein und viel Positives bewirken, indem sie auf die Einhaltung von sozialen und ökologischen Kriterien achten. Der Leitfaden von FEMNET erklärt, wie Handlungsspielräume genutzt werden können – egal ob zentral, dezentral oder in welchem Umfang beschafft wird. Er richtet sich an BeschafferInnen, aber auch an politische EntscheidungsträgerInnen und enthält neben rechtlichen Grundlagen zahlreiche Beispiele und Muster für Ratsbeschlüsse, Dienstanweisungen und Textbausteine für Ausschreibungen. Weitere Informationen und Download unter: faire-oeffentliche-beschaffung/downloads.

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