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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Aktuell: Planung für die Faire Woche Bonn

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Aktionsleitfaden Faire Woche 2020

Am 9. Juni war zu erfahren, dass das Agenda-Büro der Stadt Bonn weiterhin sehr daran interessiert ist, auch in diesem Jahr ein Programmheft zur Fairen Woche herauszugeben.

Der Zeitraum der Fairen Woche ist der 11. bis 25. September. Ihr Motto lautet: "Fair statt mehr #fairhandeln für ein gutes Leben“. Das bedeutet: "Die Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage nach dem guten Leben. Was bedeutet 'ein gutes Leben' für mich? Wie kann ich dazu beitragen, dass möglichst alle Menschen ein gutes Leben haben können? Und welchen Beitrag kann der Faire Handel leisten? Mit Blick auf Ziel 12 der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) geht es dabei um Auswirkungen des eigenen Konsumverhaltens und um nachhaltige Produktionsweisen weltweit.“ So steht es im Vorwort des Aktionsleitfadens, der hier downgeloadet werden kann.

Die Bonner Filmfair 2020 wird voraussichtlich mit dabei sein. Ein Programm mit 10 Filmen mit Diskussionen wird gegenwärtig sowohl virtuell als auch real geplant. Der mögliche Zeitraum ist der 18. bis 26. September. Auch die "Rundum fair" zusammen mit dem "Agrikulturfest" sind dabei, ihre Veranstaltungen online zu planen.

Damit alle genügend Zeit für diese doppelbelastete Planung haben, hat das Agenda-Büro die Rückmeldung für die Veranstaltungen auf den 30. Juni verschoben. Bis dahin müssen dann alle mitmachenden Initiativen, Organisationen und Vereine ihre Angaben für das Programmheft, wie Titel der Aktion, Kurzbeschreibung sowie Ort und Zeit, eingereicht haben, damit das Programm der Bonner Fairen Woche noch rechtzeitig erstellt werden kann. Weitere Informationen unter: faire-woche. Fragen und Rückmeldungen bei: Doris Ngom, eMail: doris.ngom(at)bonn.de, Fon: 0228.772 100.

Fairtrade Towns & Fairtrade Schools

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Logo Fairtrade-Town-Kampagne

“Wir erwarten die 700. Fairtrade Town und die 750. Fairtrade School noch in diesem Jahr”, so Kristina Klecko, Referentin bei Fairtrade Deutschland in Köln. Auch die Zahlen bei den Fairtrade-Universitäten entwickeln sich stetig weiter. Zur Zeit sind es 30, die im Netzwerk sind und sich im November bei einem ersten bundesweiten Treffen in Düsseldorf austauschen werden. “Auch im Rahmen der Fairtrade-Towns- und Fairtrade-Schools-Kampagne finden 2020 Vernetzungstreffen in verschiedenen Bundesländern statt”, so Klecko. Weitere Informationen zur Fairtrade Towns unter: fairtrade-towns. Neue Informationsmaterialien unter: fairtrade-deutschland.

Planung Faire Woche in Bonn

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Das Agenda-Büro der Stadt Bonn ist bestrebt, auch in diesem Jahr ein Programmheft zur Fairen Woche herauszugeben. Der Zeitraum ist der 11. bis 25. September. Das Motto der Fairen Woche lautet: Fair statt mehr #fairhandeln für ein gutes Leben. Bis zum 10. Juni können Initiativen, Organisationen und Vereine ihre Angaben für das Programmheft, wie Titel der Aktion, Kurzbeschreibung sowie Ort und Zeit, einreichen. Fragen und Rückmeldungen bei: Doris Ngom, eMail: doris.ngom(at)bonn.de, Fon: 0228.772 100.

FEMNET: Corona-Nothilfefonds

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Danke für die Spende!

Insbesondere WanderarbeiterInnen, die vom Norden Indiens gekommen sind, um in den Textilfabriken des Südens Geld zu verdienen, geht es besonders schlecht. Fabriken haben geschlossen und alle öffentlichen Transportmittel fahren nicht mehr. Viele haben sich teilweise zu Fuß auf den Weg zurück in ihre Heimat gemacht. Andere, die im Süden geblieben sind, erhalten keinen Lohn mehr und müssen hungern. “Bereits mit 20 Euro kann in Indien eine vierköpfige Familie 14 Tage lang Mehl, Kartoffeln, Speiseöl und Wasser erhalten. SAVE hat mit der Verteilung von Nahrungsmitteln begonnen”, heißt es im Spendenaufruf. Weitere Informationen und online-Spende unter: spenden-formular.

Die Corona-Krise im Globalen Süden

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Logo Initiative Lieferkettengesetz

Dramatische Zustände am Anfang der Lieferketten: “Menschen im Globalen Süden sind von der Krise betroffen – und ihre Situation ist oftmals dramatisch. In vielen Branchen ist die Nachfrage aus Europa und den USA eingebrochen. Für die ArbeiterInnen am Anfang der Lieferketten hat das fatale Folgen.” So lautet der Teaser einer neuen Meldung auf der Online-Plattform zum Lieferkettengesetz. Darin heiß es, dass viele Fabriken der verarbeitenden Industrie schließen müssen, die fertiggestellte Lieferung nicht mehr abgenommen wird und NäherInnen nicht weiter bezalt werden können. Allein in Bangladesch sind über eine Millionen ArbeiterInnen entlassen worden. Für die InitiatorInnen eines Lieferkettengesetzes ist daher klar: “Diese globale Krise können wir nur gemeinsam meistern. Dazu gehört auch, dass Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette in angemessener Weise Verantwortung übernehmen müssen – auch für Menschen im globalen Süden. Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist aktueller denn je.” Weitere Informationen unter: https://lieferkettengesetz.de/2020/04/09/die-corona-krise-im-globalen-sueden/.

Petition Lieferkettengesetz

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Logo Initiative Lieferkettengesetz

Deutsche Unternehmen sind weltweit immer wieder an Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung beteiligt, ohne dass sie dafür rechtliche Konsequenzen fürchten müssen. Die Petition fordert Bundeskanzlerin Merkel auf, einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen, mit dem Unternehmen verpflichtet werden, auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards zu achten. Tun sie das nicht, müssen sie dafür haften. “Geschädigte müssen auch vor deutschen Gerichten ihre Rechte einklagen können.” Weitere Informationen und Petition unter: www.suedwind-institut.de/aktionen.html.

Berufsbekleidung, Arbeitsbedingungen bei Zulieferern europäischer Hersteller

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Workwear made in Tunesia

Die von FEMNET in Auftrag gegebene Recherchen in indischen und tunesischen Fabriken zeigen, dass europäische Marken billigend hinnehmen, dass in ihren Zulieferbetrieben nationale Arbeitsgesetze und internationale Kernarbeitsnormen mit Füßen getreten werden. Zu den englischsprachigen Länderstudien liegen zusammenfassende Factsheets auf Deutsch vor. Die Zusammenfassung der tunesischen Studie unter: Berufsbekleidung_Rolle_Einkaeufer_und_Hersteller. Die Zusammenfassung der indischen Studie unter: Factsheet_Berufsbekleidung_Indien. Weitere Informationen unter: faire-oeffentliche-beschaffung/berufsbekleidung-studie.

Lieferkettengesetz: Web-Seminar zu Nachfragen und Argumenten begegnen

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Logo Initiative Lieferkettengesetz

Am 4. März, 18-19 Uhr, geht es um das Thema "Diskutieren am Infostand und mit PolitikerInnen." Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz findet eine breite Unterstützung in Politik, Zivilgesellschaft und Teilen der Wirtschaft. Aber natürlich werden auch kritische Stimmen laut – von skeptischen Nachfragen bis zu empörten Reaktionen seitens der Wirtschaftsverbände”, heißt es in der Ankündigung. Für diejenigen, die sich für ein Liefergesetz engagieren, ist dieses Web-Seminar von SÜDWIND, Germanwatch, INKOTA und FIAN gedacht: Zentrale Gegenargumente und Strategien werden unter die Lupe genommen, Tipps für Diskussionen vermittelt und Fragen und Argumente beantwortet. Die Referentinnen sind Julia Otten (Germanwatch) und Eva-Maria Reinwald (SÜDWIND e.V.), die Moderation hat Gertrud Falk (FIAN Deutschland). Anmeldung unter: register.gotowebinar.

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