News Archiv

Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Soziale und ökologische Herausforderungen der globalen Textilwirtschaft

Vom

DIE-Studie

Lösungsbeiträge der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, so der vollständige Titel einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Entwicklungsforschung. Die-se identifiziert die wichtigsten sozialen und ökologischen Herausforderungen in der Textil-Lieferkette und beschreibt vier Handlungsfelder für die internationale Zusammenarbeit: Konsum nachhaltig gestalten, unternehmerische Sorgfaltspflicht einfordern, lokale Wertschöpfungen in der Produktion steigern und entsprechende Institutionen vor Ort stärken. Weitere Informationen und Download unter: soziale-und-oekologische-herausforderungen.

Fair einkaufen, aber wie?

Vom

Buchcover Fair einkaufen

Die 6. aktualisierte Auflage des Handbuchs für fairen Konsum ist auf dem Markt und feiert zugleich sein 10-jähriges Jubiläum. Mit vielen Informationen zu Fairem Handel, Fairer Mode, Fairem Tourismus, Fairer Elektronik und Nachhaltigen Geldanlagen. Außerem zu Klimawandel, Wertschöpfung, fairem Lohn, Abschaffung der Kaffeesteuer für fair gehandelten Kaffee, Lidl’s Bananenrückzieher, fairem Grillen, Nachhaltigkeit bei Huawei, Ausbeutung bei der Schuhproduktion in Osteuropa, fairen Angeboten für Veganer und Divestment. Weitere Informationen unter: brandes-apsel-verlag.

Fast Fashion: Eine Bilanz in 3 Teilen

Vom

Cover des Dossiers

Fast-Fashion-Marken reagieren ganz kurzfristig auf neue Trends, bringen fast wöchentlich neue Kollektionen auf den Markt und das zu absoluten Niedrigpreisen. Mit der Folge, dass ein enormer Preis- und Zeitdruck in der Lieferkette aufgebaut wird und ArbeiterInnen die Mode unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Niedrigstlöhnen fertigen müssen. Die Christliche Initiative Romero hat dazu nun ein Dossier mit einer ausführlichen Bilanz über die ökologischen und sozialen Folgen der Fast-Fashion-Industrie vorgelegt und beleuchtet insbesondere die Verantwortung der Marken.

Teil 1 befasst sich mit den Arbeitsbedingungen in zehn Textilfabriken in Sri Lanka. Teil 2 beleuchtet die Einkaufspraktiken der Fast-Fashion-Marken und stellt dar, was sie ändern müssen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Teil 3 befasst sich mit den Folgen in Zahlen und bietet viele Infografiken. Außerdem sind in dem Dossier eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten und Forderungen an die Fast-Fashion-Unternehmen dargestellt. Weitere Informationen und Download unter: dossier-fast-fashion.

Für faire Einkommen und Löhne

Vom

Titel Jahres- und Wirkungsbericht 2018

Zusammen mit Fairtrade Österreich und der schweizer Max-Havelaar-Stiftung hat Transfair Deutschland den Jahres- und Wirkungsbericht 2018 herausgegeben. Darin wird „Der schwere Weg zum sicheren Einkommen” ebenso behandelt wie die „Prämie als Motor”, die Tiefpreise von Kaffee oder Jobs mit Perspektive anhand einer Reportage über eine Blumenfarm in Tansania. Wichtige Wirkungen, die im letzten Jahr erzielt wurden, sind: Fairtrade ist das bekannteste Siegel weltweit, es gibt 1.600 Fairtrade-Produzentenorganisationen in 75 Ländern, 178 Millionen Euro wurden als Prämie ausbezahlt und 8,49 Mrd. Euro mit Fairtrade-Produkten umgesetzt. Weitere Informationen und Download unter: fairtrade-deutschland.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist seit dem 3. Juni Fairtrade-University

Vom

Logo Fairtrade University

Initiatorin Prof. Dr. Meike Rieve-Nagel und Hochschulpräsident Hartmut Ihne bekamen die Urkunde von Transfair / Fairtrade Deutschland überreicht. „Der Schritt für Maßnahmen und die Bewerbung als Fairtrade-University lagen auf der Hand“, so Maike Rieve-Nagel. Für die H-BRS bedeutet das: Fairtrade-Produkte in der Gastronomie auf dem Campus Rheinbach und Campus Sankt Augustin, bei Sitzungen und offiziellen Veranstaltungen der Hochschule sowie hochschulweite Veranstaltungen rund um Fairtrade und Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit VertreterInnen aus Studierendenschaft, Verwaltung und Gastronomie. Zudem wurde eine interne Ideenbörse eingerichtet, um Vorschläge für Veranstaltungen zu fairem Handel, Verbraucherverhalten und Nachhaltigkeit zu sammeln. Weitere Informationen bei: Green Office, Niklas Hartmann, Manou Raymond, Mareike Ropers, Hendrik Walkenhorst und Marco Ettelt, eMail: greenoffice(at)h-brs.de. Siehe auch Interview zu „Studierende machen dem Mülll am Campus Beine”: Interview-muellsammeln-st-augustin.

Materialien für eine faire und global verantwortliche Beschaffung in NRW

Vom

Ausstellungsbild

Im Rahmen des Projektes „Freiwillig fair - für eine global verantwortliche Beschaffung in NRW“ haben der Fachpromotor für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung, Jürgen Sokoll, und die Projektreferentin Lara Ardicoglu Materialien erstellt, um das Thema der nachhaltigen und fairen Beschaffung in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Unter anderem mit Hilfe der kostenlosen, vierteiligen Bilderausstellung „Hier und Dort - global verantwortliche Beschaffung in NRW“ mit ihrem Fokus auf Arbeits- und Produktionsbedingungen von Produkten, welche für Kommunen bei ihrer Beschaffung besonders relevant sind – wie die Herstellung und Entsorgung von Arbeitsschuhen, Berufsbekleidung, IT und Spielzeug. Die Bilder sind auf leichten Forex-Platten aufgedruckt und haben DIN A1–Formate. Die Plakatserie „Freiwillig fair - jetzt!“ zeigt hingegen, dass die nachhaltige Beschaffung auch auf eine niederschwellige und humorvolle Weise thematisiert werden kann – bezogen auf Arbeitskleidung, IT, Kleidung, Lebensmittel und Natursteine. Die Materialien eigenen sich für verschiedenen öffentliche Räume wie Weltläden, Rathäuser oder VHS. Materialbestellung bei: Lara Ardicoglu, eMail:  lara.ardicoglu(at)eine-welt-netz-nrw.de. Weitere Informationen unter: faire-beschaffung/materialien/.

Werden Sie lokal für den fairen Handel aktiv

Vom

Aktionsaufruf

Aktuell für die kommende Europawahl, am 26. Mai, haben TransFair e.V., das Forum Fairer Handel e.V. und der Weltladen-Dachverband e.V. einen gemeinsamer Aktionsaufruf gestartet: "Werden Sie lokal aktiv und stellen Sie den / die EU-KandidatIn in Ihrem Wahlkreis die entscheidende Frage: Wie stehen Sie zum fairen Handel?“ Dabei interessiert den drei Organisationen, wie sich deutsche EU-ParlamentarierInnen für gerechtere globale Handelsstrukturen einsetzen, wenn sie gewählt werden, und vor allem interessiert sie die Meinung jener, "die bisher noch nicht im Zusammenhang mit dem fairen Handel aktiv geworden sind". Weitere Informationen und Vorschläge zum Vorgehen unter: nachricht/?tx_ttnews.

Fair einkaufen in Fairtrade Towns

Vom

fair einkaufen

Die gleichnamige Broschüre von FEMNET beruht auf den Erfahrungen aus Strategieworkshops mit Fairtrade-Town-Steuerungsgruppen in Kooperation mit Transfair e.V. im Jahr 2018. Sie umfasst Praxistipps Anregungen dazu, wie Kommunalverwaltungen in Fairtrade Towns bei der Beschaffung von Berufskleidung und anderen Textilien auf Produkte aus sozial verantwortlicher und ökologischer Herstellung zurückgreifen können, wie mit Vorurteilen umgegangen und wo weitere Hilfe eingeholt werden kann. Die 20-seitige Broschüre kann auch in gedruckter Form im Büro von FEMNET bestellt werden. Weitere Informationen und Download unter: faire-oeffentliche-beschaffung/downloads.

Mitglieder