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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Bonn soll Klima-Notstand ausrufen

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Bonn: Klimawache im April 2019

Bonn soll Klimanotstand ausrufen, forderte am 16. April ein Bündnis aus Schülern, Eltern und Klimawächtern und reichte eine Bürgeranregung bei der Stadt ein. Ihr Ziel: Der Klimaschutz muss in jedem kommunalen Handlungsbereich konsequent mitgedacht werden. Davon sind Fridays for Future Bonn, Parents for Future Bonn und die VertreterInnen der Klimawache Bonn überzeugt. "Um die Klimakrise zu bewältigen, müssen wir endlich entschieden handeln – und zwar auf allen Ebenen“, sagt Nils von Delft vom Klimawache-Team. “Darum muss die Stadt Bonn dem Klimaschutz Top-Priorität einräumen.” Bürgeranfragen in NRW sind in 38 Städten eingereicht worden, weltweit haben bereits 443 Kommunen den Klimanotstand ausgerufen, darunter Städte wie London, Vancouver und Basel. Nun hat Konstanz am 2. Mai als erste deutsche Stadt einstimmig für einen entsprechenden Ratsbeschluss gestimmt und stellt damit alle Entscheidungen unter einen Klimavorbehalt mit dem Ziel einer klimaneutralen Energieversorgung von Gebäuden, eines Mobilitätsmanagements für die Stadt und eines Energiemanagements für städtische Gebäude. Am 1 Mai hatte sich das britische Parlament bereits für das Ausrufen des Klimanotstands ausgesprochen. "Weil die Stadt Bonn zur Klimakatastrophe beiträgt, erwarten wir, dass sie dafür Verantwortung übernimmt und den Klimanotstand ausruft“, so Ilja Illert von FridaysForFuture. Weitere Informationen bei: Nina Burkhardt, Klimawache Bonn, eMail: info(at)klimawache-bonn.de, Ilja Illert, FridaysForFuture Bonn, eMail: ungen(at)web.de, Karl-Wilhelm Wilke, Parents for Future Bonn, eMail:  karl-wilhelm.wilke(at)gmx.de sowie unter: https://klimawache-bonn.de.

Auszeichnung für das Bonner "KlimNet"

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Klimnet

WissenschaftlerInnen entwickeln zusammen mit BürgerInnen Ideen und Strategien, wie sich ihre Stadt an den Klimawandel anpassen kann, bevor Hochwasser, Starkregen, Trockenheit oder Hitze bedrohlich werden. Das gemeinsam vom Bonner Wissenschaftsladen, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Bonn durchgeführte Projekt setzt auf das Wissen von BürgerInnen, die ihre konkreten Beobachtungen bezüglich Klimaanpassungsmaßnahmen mit Hilfe von Smartphone oder Computer in ein Mapping eingeben können. Weitere Informationen unter: klimalandschaften-nrw.

Crowdfundig: Bis hierhin und nicht weiter

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thurn-film

Die Valentin-Thurn-Filmproduktion, kurz THURN FILM genannt, will über den Kampf um den Hambacher Forst, über das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und über den wachsende öffentliche Widerstand eine Dokumentarfilm produzieren. Titel: Bis hierhin und nicht weiter. Er soll eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte werden – mit Clumsy, dem jungen Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, oder Lars, einem Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf Menschen, die sich gegen die Braunkohletagebaue im rheinischen Revier wehren. 30.000 Euro werden für die Filmproduktion benötigt, 7.472,94 Euro sind schon zusammen gekommen. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeit unter: thurnfilm.de/crowdfunding.

Land unter im Paradies. Reportagen aus dem Menschenzeitalter.

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In zwölf Reportagen erzählt die Autorin Susanne Götze von der Umgestaltung der Welt und beschreibt Bauern, Wissenschaftler oder Umweltschützer, wie sie in verschiedenen Ländern mit den Folgen eines zunehmend unberechenbaren Klimas umgehen. “Susanne Götze liefert einen lebendigen Einblick in das komplexe Erbe des fossilen Zeitalters”, so das Fazit des herausgebenden Ökom-Verlag. Preis: 16,- Euro. Weitere Informationen und Bestellung unter: buch/land-unter-im-paradies

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