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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Welthunger-Index 2019

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Cover Welthunger Index 2019

Fortschritte und Rückschritte hat die Deutsche Welthungerhilfe zusammengetragen. “Der Welthunger-Index 2019 zeigt, dass seit 2000 auf globaler Ebene sukzessive Fortschritte in der Reduzierung des Hungers erzielt wurden, in vielen Ländern jedoch weiterhin Hunger herrscht oder gar Rückschritte zu verzeichnen sind”, lautet das Eingangsfazit auf der Internetseite. Die Zentralafrikanische Republik ist als einziges Land von gravierendem Hunger betrof- fen. Der Tschad, Madagaskar, Jemen und Sambia leiden unter sehr ernstem Hunger, und 43 der 117 erfassten Länder stehen nicht viel besser dar. “Neun Länder in den Kategorien mäßig, ernst, sehr ernst, oder gravierend haben heute höhere Werte als 2010, einschließlich Zentralafrikanische Republik, Madagaskar, Venezuela und Jemen”, so die AutorInnen. Sehr bedenklich klingt auch die Erkenntnis der Welthungerhilfe, dass die hart erkämpften Fortschritte der vergangenen Jahren nicht nur gefährdet sind, sondern sogar Rückschlägen unterliegen. Mehr noch: In mehreren Ländern hat sich die aktuelle Hungersituation gegenüber 2010 verschärft, und etwa 45 Länder laufen Gefahr, “auch nach 2030 noch ein hohes Hungerniveau aufzuweisen”. Weitere Informationen und Download unter: welthunger-index.

Tag gegen sexuelle Gewalt an Kindern

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Logo Kutairi

Die Aktion Weißes Friedensband bietet aus Anlass des 18. Novembers eine kostenlose Fortbildung in Form von Webinaren an.
So am
12.11., 16-17 Uhr: "Erkennen und handeln" mit Günter Haverkamp vom Friedensband.
14.11., 16-17 Uhr: “Erkennen und handeln – in der Kita” mit Jawahir Cumar von stop mutilation.
15.11., 16-17 Uhr: “Rekonstruktion weiblicher Genitalien” mit PD Dr. med. Dan mon O’Dey, Leiter der Klinik für Plastische Chirurgie des Luisenhospitals Aachen.
21.11., 16-17 Uhr: “Einen Runden Tisch gründen” mit Günter Haverkamp, Friedensband.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: kutairi.

Neues Informationsblatt zu Mobiltelefone und Elektronik

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Informationsblatt Mobiltelefone und Elektronik

Der Herausgeber, das Südwind-Institut, sieht bei diesem Thema die Einhaltung der Menschenrechte herausgefordert, denn: “Die Internationale Arbeitsorganisation stuft die Arbeit im Bergbau als eine der gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt ein: Staubbelastungen, Verletzungen durch Stürze, Steinschläge oder Grubeneinstürze gehören zu den Risiken für Leben und Gesundheit. Gesundheitlichen Gefahren sind Menschen auch im Kleinbergbau ausgesetzt. Hier sind zudem Kinder- und Zwangsarbeit ein großes Problem.” Rund 60 Rohstoffe, darunter etwa 30 Metalle, sind in einem Smartphone verbaut. Ihre Gewinnung ist oft mit massiven Umweltschäden verbunden. Weitere Informationen und Download unter: Suedwind/Publikationen.

Link zur NRW-Handyaktion.

Lehrmaterialien zu Hunger, Ernährung und nachhaltige Entwicklung

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Lehrmaterialien Hunger

Die Deutsche Welthungerhilfe bietet zu den Themenkomplexen Hunger, Ernährung und nachhaltige Entwicklung umfangreiche Unterrichtsmaterialien für Grundschule, Sekundarstufe I und II an und entwickelt das Thema Hunger zum Beispiel entlang der Fragen "Wieso hungern Menschen? Was hat Lebensmittelverschwendung in Deutschland mit Hunger in Entwicklungsländern zu tun? Und wie können wir aktiv werden für eine gerechtere Welt?" Die Materialien sind nach Grundschule, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II aufgeteilt und umfassen Broschüren, Quiz, DVDs, Online Games, Wandzeitungen oder Faktenblätter. Alles kostenlos zum Downloaden. Damit will die Welthungerhilfe LehrerInnen bei der informativen und kreativen Unterrichtsgestaltung unterstützen. Weitere Informationen unter: als-schule-helfen/lehrmaterial-bestellen.

Materialien für eine faire und global verantwortliche Beschaffung in NRW

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Ausstellungsbild

Im Rahmen des Projektes „Freiwillig fair - für eine global verantwortliche Beschaffung in NRW“ haben der Fachpromotor für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung, Jürgen Sokoll, und die Projektreferentin Lara Ardicoglu Materialien erstellt, um das Thema der nachhaltigen und fairen Beschaffung in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Unter anderem mit Hilfe der kostenlosen, vierteiligen Bilderausstellung „Hier und Dort - global verantwortliche Beschaffung in NRW“ mit ihrem Fokus auf Arbeits- und Produktionsbedingungen von Produkten, welche für Kommunen bei ihrer Beschaffung besonders relevant sind – wie die Herstellung und Entsorgung von Arbeitsschuhen, Berufsbekleidung, IT und Spielzeug. Die Bilder sind auf leichten Forex-Platten aufgedruckt und haben DIN A1–Formate. Die Plakatserie „Freiwillig fair - jetzt!“ zeigt hingegen, dass die nachhaltige Beschaffung auch auf eine niederschwellige und humorvolle Weise thematisiert werden kann – bezogen auf Arbeitskleidung, IT, Kleidung, Lebensmittel und Natursteine. Die Materialien eigenen sich für verschiedenen öffentliche Räume wie Weltläden, Rathäuser oder VHS. Materialbestellung bei: Lara Ardicoglu, eMail:  lara.ardicoglu(at)eine-welt-netz-nrw.de. Weitere Informationen unter: faire-beschaffung/materialien/.

Offener Brief Seenotrettung

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Foto Sea-Watch

Als Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, humanitäre Hilfsorganisationen, Seenotrettungsorganisationen, Kommunen, Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Bewegungen und lokale Bündnisse haben Anfang April 262 Organisationen Bundeskanzlerin Merkel einen Offenen Brief zur aktuellen Flüchtlingssituation und -hilfe zugeschickt. Darin begrüßen sie, dass Deutschland gemeinsam mit anderen europäischen Staaten immer wieder Menschen aufnimmt, die im Mittelmeer aus Seenot gerettet wurden. Gleichzeitig rufen sie dazu auf, diesen Menschen eine menschenwürdige Zukunft für sich und ihre Familien zu ermöglichen und fordern einen Notfallplan für Bootsflüchtlinge, sichere Häfen und "keine Rückführung nach Libyen". Weitere Informationen unter: Amnesty International oder unter: SOS Mediterranee Deutschland. Download des Briefes.

Afrika Süd 1-2019

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Afrika Süd 1/2019

Der thematische Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt auf den massiven Wahlfälschungen in der DR Kongo. Zudem gerät Simbabwe aufgrund etlicher Proteste zunehmend in die Krise, während in Südafrika Anhörungen vor der Zondo-Kommission “neue Einblicke in die staatliche Vereinnahmung” während der Zuma-Ära geben. Ein Spendenaufruf wegen der Unwetterkatastrophe durch Zyklon Idai findet sich ebenso im Heft wie ein Kommentar zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit von attac. Weitere Informationen unter: afrika-sued.

MultiplikatorInnen-Schulung zu Flucht, Migration und Rassismus

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Multischulung Flucht

Angesichts starker rechter Strömungen, dichter Grenzen und weltweit steigender Ungleichheit wird die mehrfach ausgezeichnete Multi-Schulung “Flucht” zu den Themen Migration, Flucht und Rassismus und deren Ursachen von inhaltlich und didaktisch geschulten ReferentInnen angeboten. Die Qualifizierung bietet zwischen Ju-ni und Oktober sechs spannende Wochenendseminare für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen. Bewerbungsschluss: 21. April. Weitere Informationen in sieben Sprachen unter: multi-schulung-flucht.

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