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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Materialien für eine faire und global verantwortliche Beschaffung in NRW

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Ausstellungsbild

Im Rahmen des Projektes „Freiwillig fair - für eine global verantwortliche Beschaffung in NRW“ haben der Fachpromotor für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung, Jürgen Sokoll, und die Projektreferentin Lara Ardicoglu Materialien erstellt, um das Thema der nachhaltigen und fairen Beschaffung in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Unter anderem mit Hilfe der kostenlosen, vierteiligen Bilderausstellung „Hier und Dort - global verantwortliche Beschaffung in NRW“ mit ihrem Fokus auf Arbeits- und Produktionsbedingungen von Produkten, welche für Kommunen bei ihrer Beschaffung besonders relevant sind – wie die Herstellung und Entsorgung von Arbeitsschuhen, Berufsbekleidung, IT und Spielzeug. Die Bilder sind auf leichten Forex-Platten aufgedruckt und haben DIN A1–Formate. Die Plakatserie „Freiwillig fair - jetzt!“ zeigt hingegen, dass die nachhaltige Beschaffung auch auf eine niederschwellige und humorvolle Weise thematisiert werden kann – bezogen auf Arbeitskleidung, IT, Kleidung, Lebensmittel und Natursteine. Die Materialien eigenen sich für verschiedenen öffentliche Räume wie Weltläden, Rathäuser oder VHS. Materialbestellung bei: Lara Ardicoglu, eMail:  lara.ardicoglu(at)eine-welt-netz-nrw.de. Weitere Informationen unter: faire-beschaffung/materialien/.

Offener Brief Seenotrettung

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Foto Sea-Watch

Als Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, humanitäre Hilfsorganisationen, Seenotrettungsorganisationen, Kommunen, Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Bewegungen und lokale Bündnisse haben Anfang April 262 Organisationen Bundeskanzlerin Merkel einen Offenen Brief zur aktuellen Flüchtlingssituation und -hilfe zugeschickt. Darin begrüßen sie, dass Deutschland gemeinsam mit anderen europäischen Staaten immer wieder Menschen aufnimmt, die im Mittelmeer aus Seenot gerettet wurden. Gleichzeitig rufen sie dazu auf, diesen Menschen eine menschenwürdige Zukunft für sich und ihre Familien zu ermöglichen und fordern einen Notfallplan für Bootsflüchtlinge, sichere Häfen und "keine Rückführung nach Libyen". Weitere Informationen unter: Amnesty International oder unter: SOS Mediterranee Deutschland. Download des Briefes.

Afrika Süd 1-2019

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Afrika Süd 1/2019

Der thematische Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt auf den massiven Wahlfälschungen in der DR Kongo. Zudem gerät Simbabwe aufgrund etlicher Proteste zunehmend in die Krise, während in Südafrika Anhörungen vor der Zondo-Kommission “neue Einblicke in die staatliche Vereinnahmung” während der Zuma-Ära geben. Ein Spendenaufruf wegen der Unwetterkatastrophe durch Zyklon Idai findet sich ebenso im Heft wie ein Kommentar zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit von attac. Weitere Informationen unter: afrika-sued.

MultiplikatorInnen-Schulung zu Flucht, Migration und Rassismus

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Multischulung Flucht

Angesichts starker rechter Strömungen, dichter Grenzen und weltweit steigender Ungleichheit wird die mehrfach ausgezeichnete Multi-Schulung “Flucht” zu den Themen Migration, Flucht und Rassismus und deren Ursachen von inhaltlich und didaktisch geschulten ReferentInnen angeboten. Die Qualifizierung bietet zwischen Ju-ni und Oktober sechs spannende Wochenendseminare für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen. Bewerbungsschluss: 21. April. Weitere Informationen in sieben Sprachen unter: multi-schulung-flucht.

Gleichheit aller für die Welt von morgen

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newsletter märz

Die weltweite Ungleichheit zwischen Frauen und Männern zählt zu den größten Hemmnissen einer nachhaltige Entwicklung, eines wirtschaftlichen Wachstums und bei der Verringerung von Armut. Don Bosco Mondo macht sich mit seinem März-Newsletter und den darin beschriebenen Projekten stark für Mädchen und Frauen, bildet sie aus, begleitet ihre Entwicklung und stellt sich an ihrer Seite, damit Mädchen und Jungen gleichermaßen gut aufwachsen und ihre Zukunft aktiv mit gestalten können. Weitere Informationen und Newsletter unter: aktuelles/newslettermaerz/

FEMNET-Kampagne: Setze ein Zeichen gegen Gewalt

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gegen gewalt

Zum Weltfrauentag am 8. März startet FEMNET die Kampagne #gegenGewalt. Alle sind aufgerufen, sich gegen die massive Gewalt an Frauen in der Arbeitswelt und vor allem in der Modeindustrie in Ländern des globalen Südens zu stellen. Projektpartnerinnen berichten von schlimmen Zuständen in Nähereien in Indien und Bangladesch. "In den Fabriken sind wir sexueller Belästigung durch Vorgesetzte ausgesetzt und uns wird gesagt, dass wir wertlos sind. Arbeiterinnen werden zum Schweigen gebracht – durch Gewalt oder Drohungen. Deswegen traut sich fast keine der Frauen, über ihre Erfahrungen zu sprechen“, so Kalpona Akter aus Bangladesch." Viele Modemarken lassen unter diesen Umständen produzieren. Mit der Kampagne #gegenGewalt will FEMNET die Unternehmen dazu auffordern, vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der Frauen zu treffen. "Sie müssen darauf achten, dass ihre Lieferanten keine Gewalt am Arbeitsplatz dulden!", heißt es dazu im Aufruf. Weitere Informationen unter: femnet-ev und in der dazugehörigen Pressemitteilung.

Möglichkeiten einer ökologisch und sozial nachhaltigen öffentlichen Beschaffung

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Ökologische und faire Beschaffung

Kommunen haben mit ihren Beschaffungen Einfluss auf Arbeits- und Lebensbedingungen der ProduzentInnen, die Waren meist im globalen Süden für uns herstellen. Die Wirkung der öffentlichen nachhaltigen Beschaffung wird aber leider viel zu oft noch unterschätzt. Dabei können Kommunen wichtige Vorbilder sein und viel Positives bewirken, indem sie auf die Einhaltung von sozialen und ökologischen Kriterien achten. Der Leitfaden von FEMNET erklärt, wie Handlungsspielräume genutzt werden können – egal ob zentral, dezentral oder in welchem Umfang beschafft wird. Er richtet sich an BeschafferInnen, aber auch an politische EntscheidungsträgerInnen und enthält neben rechtlichen Grundlagen zahlreiche Beispiele und Muster für Ratsbeschlüsse, Dienstanweisungen und Textbausteine für Ausschreibungen. Weitere Informationen und Download unter: faire-oeffentliche-beschaffung/downloads.

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