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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Aufzeichnung der 20. Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrates

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Logo Nachhaltigkeitsrat

Wer die 20. Jahreskonferenz (online) "Perspektive Nachhaltigkeit" des Nachhaltigkeitsrates der Bundesregierung, die am 15. Juni mit über 3400 ZuschauerInnen abgehalten wurde, verpasst hat, hat nun die Möglichkeit, sich die Konferenz in der Aufzeichnung anzuschauen. Die Webseite startet mit einzelnen Foren. Darunter ist das Video von der Gesamtkonferenz zu finden. Weitere Informationen unter: online-konferenz-und-online-foren-2020/.

Memorandum: Zukunftsfähig nach Corona

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Selten haben sich die Bundesregierung und die Landesregierungen so entschieden, klar und handlungsfähig gezeigt wie in der Corona-Pandemie. Dies sollte auch für die Zeit nach Covid-19 gelten, um die bestehenden ökologischen und sozialen Krisen zu überwinden und das politische Handeln an den Kriterien und Zielen der Nachhaltigkeit auszurichten. Dafür plädieren 16 Einrichtungen und Organisation in NRW in einem gemeinsamen Memorandum. Es heißt darin: "Die Maßnahmen, die zur Überwindung der Corona-Krise ergriffen werden, bieten nicht nur die Chance zur Abwendung von existenzieller Not. Durch gezielte Konjunkturförderung, Subventionsabbau und soziale Programme können sie auch den Aufbau einer gerechten, ökologisch und sozial ausgerichteten Marktwirtschaft und regionale oder diversifizierte Wirtschaftskreisläufe befördern. Dadurch kann es zu einem neuen Generationsvertrag kommen, der eine Nachhaltige Entwicklung als umfassendes gesellschaftliches Ziel festschreibt." Download des Memorandums.

Ankündigung: Kongress "Zukunft für alle"

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Logo Zukunft für alle

In Zeiten der Klimakrise, Rechtsdruck und Corona-Pandemie will der Kongress Menschen zusammenbringen, "die in unterschiedlicher Weise bereits an einer besseren Zukunft arbeiten: in sozialen Bewegungen und in ihrem persönlichen Alltag, in Medien und Bildung, in Wissenschaft und Politik, Gewerkschaften und NGOs", wie es in der Ankündigung heißt. Es geht um Utopien und gesellschaftliche Veränderungen und das vom 25. bis 30. August. Aber: "Wir wollen keinen Masterplan für die Zukunft entwerfen, sondern vielfältige Vorstellungen darüber zusammentragen, wie alles auch ganz anders sein könnte", – und das geschieht entlang von 14 Themensträngen. Das Programm wird Mitte Juli online gestellt. Kurz darauf ist eine Anmeldung möglich. Weitere Informationen unter: zukunftfueralle.jetzt/.

Misereor fordert Abschaffung von Kinderarbeit: Keine Entschuldigung für Unternehmen mehr

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Welttag gegen Kinderarbeit

Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni fordert MISEREOR die Wirtschaft dazu auf, ihre Anstrengungen im Kampf gegen diese Form moderner Sklaverei zu intensivieren. Global gesehen verrichten rund 152 Millionen der fünf- bis 17-Jährigen ausbeuterische Kinderarbeit, obwohl diese nach dem Willen der Vereinten Nationen bis 2021 abgeschafft sein sollte. „Hier sind nun insbesondere die Unternehmen gefragt, die wirklichen Kosten ihres Handelsgeschäfts zu bilanzieren und gerechte Preise für gute Produkte zu zahlen. Wir feiern dieses Jahr 50 Jahre Fairer Handel. Fair gehandelte Produkte können zu einer Abschaffung der Kinderarbeit beitragen“, erklärt MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak. Weitere Informationen und Pressemeldung unter: keine-entschuldigung-fuer-unternehmen-mehr

Aktuell: Planung für die Faire Woche Bonn

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Aktionsleitfaden Faire Woche 2020

Am 9. Juni war zu erfahren, dass das Agenda-Büro der Stadt Bonn weiterhin sehr daran interessiert ist, auch in diesem Jahr ein Programmheft zur Fairen Woche herauszugeben.

Der Zeitraum der Fairen Woche ist der 11. bis 25. September. Ihr Motto lautet: "Fair statt mehr #fairhandeln für ein gutes Leben“. Das bedeutet: "Die Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage nach dem guten Leben. Was bedeutet 'ein gutes Leben' für mich? Wie kann ich dazu beitragen, dass möglichst alle Menschen ein gutes Leben haben können? Und welchen Beitrag kann der Faire Handel leisten? Mit Blick auf Ziel 12 der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) geht es dabei um Auswirkungen des eigenen Konsumverhaltens und um nachhaltige Produktionsweisen weltweit.“ So steht es im Vorwort des Aktionsleitfadens, der hier downgeloadet werden kann.

Die Bonner Filmfair 2020 wird voraussichtlich mit dabei sein. Ein Programm mit 10 Filmen mit Diskussionen wird gegenwärtig sowohl virtuell als auch real geplant. Der mögliche Zeitraum ist der 18. bis 26. September. Auch die "Rundum fair" zusammen mit dem "Agrikulturfest" sind dabei, ihre Veranstaltungen online zu planen.

Damit alle genügend Zeit für diese doppelbelastete Planung haben, hat das Agenda-Büro die Rückmeldung für die Veranstaltungen auf den 30. Juni verschoben. Bis dahin müssen dann alle mitmachenden Initiativen, Organisationen und Vereine ihre Angaben für das Programmheft, wie Titel der Aktion, Kurzbeschreibung sowie Ort und Zeit, eingereicht haben, damit das Programm der Bonner Fairen Woche noch rechtzeitig erstellt werden kann. Weitere Informationen unter: faire-woche. Fragen und Rückmeldungen bei: Doris Ngom, eMail: doris.ngom(at)bonn.de, Fon: 0228.772 100.

Die Zukunft de Eine-Welt-Engagements in Nordrhein-Westfalen

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Aufruf zur Befragung Eine-Welt-Engagement NRW

Beteiligt Euch. Macht mit! In Kooperation mit Brot für die Welt und Misereor führt das Eine Welt Netz NRW eine breit angelegte und partizipative Erhebung zur Zukunft des Eine-Welt-Engagements in NRW durch. Finanziert wird diese von der Stiftung Umwelt und Entwicklung mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Ein wichtiges Ziel ist, einen umfassenden Überblick über die sich in den letzten Jahren dynamisch veränderte Akteurslandschaft durch zielgruppenspezifische Fragebögen zu erhalten. Darüber hinaus geht es um Arbeitsansätze, Herausforderungen, Engagementformen, Motive und Hintergründe der eigenen Arbeit. Hierfür sind zielgruppenspezifische Fokusgruppengespräche, 100 leitfragengestützte Telefoninterviews und 30 Peer-to-Peer-Interviews vorgesehen. Durch Runde Tische und Einzelgespräche mit politischen EntscheidungsträgerInnen aus Bund, Land und Kommunen zu strukturellen Herausforderungen und Wünschen will das Projekt herausfinden, welche Informationen diese Zielgruppe benötigt, was sie wie fördern möchte und welche Unterstützung sie dafür braucht. Abgerundet wird dieses Moduls durch drei Auswertungsworkshops. Am Ende des Projekts werden in drei Zukunftswerkstätten mit rund 100 TeilnehmerInnen aus den beteiligten Akteursgruppen Problembereiche, Visionen für die Zukunft und Umsetzungsideen “mit hoher Anwendungsrelevanz” erarbeitet. Weitere Informationen unter: eine-welt-netz-nrw. Fragebogen für Gruppen/Vereine/Initiativen/Aktionsbündnisse unter: ZukunftEineWeltGruppen. Fragebogen für Weltläden unter: ZukunftEineWeltWeltladen. Fragebogen für Steuerungsgruppen unter: ZukunftEineWeltSteuerungsgruppe. Fragebogen für Kommunen unter: ZukunftEineWeltKommune.

Angst vor Massensterben

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Foto aus: SZ online, 2.4.2020

Südeutsche Zeitung online berichtete am 2. April, Experten und indigene Führer befürchten, dass Covid-19 zum Massensterben in den traditionellen Gemeinschaften führen könnte. Mit ausgelöst von illegalen Holzfällern, Goldsuchern, Drogenschmugglern und christlich-fundamentalistischen Gruppen, die tief in die Urwälder und Stammesgebiete der Indigenen eindringen. Viele Völker versuchen nun, sich selbst zu isolieren und ziehen sich in die Abgeschiedenheit ihrer Wälder zurück. Eine weitere Gefahr für das Ausbreiten der Pandemie bilden Mangelernährung und Gesundheitsproble-me, Hütten ohne Trennwände und Möglichkeiten der sozialen Isolation. Die traditionellen Gemeinschaften können im gesamten Amazonasbecken ausgelöscht werden, das befürchtet Marlon Vargas, Präsident der Confeniae. der Dachverband der Indigenen im ecuadorianischen Amazonasbecken. Der vollständige Artikel steht unter: www.sueddeutsche.de/politik/corona-suedamerika-amazonas- indigene-1.4866110.

In Nicaragua fürchten über 100.000 ArbeiterInnen aus der Exportproduktion um ihren Arbeitsplatz. Die Arbeit läuft in vielen Fabriken noch ohne Gesundheitsschutz weiter. Nicaraguas Krisenpolitik orientiert sich nicht an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. Es gibt keinen Aufruf, zu Hause zu bleiben oder soziale Kontakte zu meiden. Schulen sind weiterhin geöffnet und öffentliche Großveranstaltungen finden nach wie vor statt. Siehe auch: die-corona-krise-im-globalen-sueden/.

Durchhalten

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Fofo aus: ZEIT online, 7.4.2020

ZEIT online berichtete am 7. April unter anderem, dass die Wucht der Pandemie in Kamerun noch bevorstehe. “Das Gesundheitssystem ist mit Krankheiten wie Malaria ohnehin überlastet, eine Krankenversicherung gibt es nicht”. Die ‘tontines’ stehen nun auch vor großen Problemen. Das sind traditionelle Solidarvereine, in die Gemeinschaften für laufende Ausgaben, Geschäftsgründungen oder Krankheitsfälle einzelner Mitglieder einzahlen. ‘Wir stellen die tontines gerade auf elektronische Überweisungen um." Zum Beispiel per Handy. Der vollständige Artikel unter: www.zeit.de/2020/16/corona-krise-weltweit-angst-stillstand-ausnahmezustand/komplettansicht.

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