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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

OroVerde: Social-Media-Kommentare – Wie kannst du reagieren?

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Poster OroVerde

Wenn Kommentare auf Facebook oder unter YouTube-Videos ignorant, reaktionär oder provokativ sind, weiß Mann und Frau manchmal nicht, wie darauf sinnvoll zu reagieren ist. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung fand OroVerde nun einen Weg – à la Keine Angst vor Komplexität  – mit Angriffen und Verleumdungen in Online-Medien umzugehen. Herausgekommen ist nun ein Poster, das leicht verständlich charakteristische Argumentationslinien und typischen (Ausweich-) Strategien aufzeigt und anhand von Beispielen aus Klimawandel und nachhaltigem Konsum Kommentare und den möglichen Umgang mit ihnen darstellt. Außerdem gibt es Tipps, bei wem überhaupt die Chance auf einen offenen Diskurs besteht und wann man getrost abbrechen darf. Weitere Informationen unter: auf-social-media-kommentare-gekonnt-reagieren. Poster-Download hier.

Umweltbewusstein in Deutschland 2018

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Cover Umweltbewusstsein

"Die Menschen in Deutschland erwarten, dass Umwelt- und Klimaschutz stärker in andere Politikfelder integriert wird. Die Mehrheit der Befragten hält in den drei zentralen Politikbereichen Energie-, Landwirtschafts- und Verkehrspolitik offenbar einen grundlegenden Politikwechsel für erforderlich. Umwelt- und Klimaschutz soll in diesen Bereichen eine stärkere Rolle spielen und sie auch deutlicher prägen." Das sind einige der Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Bundesumweltministerium alle zwei Jahre zur Erfassung des Umweltbewusstseins und Umweltverhaltens der Menschen durchführt. Weitere Informationen und Download unter: Broschueren/umweltbewusstsein_2018.

Ideenwettbewerb Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit

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Ideenwettbewerb Mode

Noch bis zum 18. August können sich alle gemeinnützigen Akteure mit ihren innovativen Projekten und Ideen zu diesem Thema beim Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung bewerben. Dabei sollten sie folgende Fragestellungen mit im Blick haben: Wie können wir die derzeitige Kultur des Modekonsums verändern? Was können wir dafür tun, dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, wenn Menschen neue Kleidungsstücke kaufen und gebrauchte aussortieren? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, eine nachhaltige Modekultur in unserer Gesellschaft zu verankern? Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Weitere Informationen und Förderrichtlinien unter: ideenwettbewerb-modekultur.

Projekt Nachhaltigkeit 2019.

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Logo Nachhaltigkeitsrat

Im Juni zeichnete eine Jury 40 Projekte aus. Zehn aus jeder RENN-Region, also Nord, Mitte, West und Süd. RENN heißt "Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien". Davon gibt es vier im ganzen Bundesgebiet – ansässig in Hamburg, Erfurt, Karlsruhe und in Dortmund. Zu den ausgezeichneten Projekten zählen beispielsweise WEtell – Mobilfunk geht auch nachhaltig! WEtell GbR / Freiburg, die Handy-Aktion, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen / Dortmund, die GemüseAckerdemie, Ackerdemia e.V. / Potsdam, und Spülbar in Kiel – ein ressourcensparendes Mehrweg-Becher-System für den Wochenmarkt mit einer Gastro-Spülmaschine auf Rädern. Weitere Informationen unter: zukunft-hat-viele-gesichter.

Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden!

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Deckblatt SDG-Erklärung

118 zivilgesellschaftliche Akteure haben ihre Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik veröffentlicht und fordern konkrete Schritte von der Bundesregierung zur Umsetzung der Agenda 2030 und der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Sie betonen in ihrer Erklärung: "Der erhoffte Weckruf durch die Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verhallt bisher nahezu ungehört. Schon jetzt ist klar, dass die Ziele mit der aktuellen Umsetzungsgeschwindigkeit nicht bis zum Jahr 2030 erreicht werden.” Das Forum Umwelt und Entwicklung bietet noch bis zum 20. September eine Mitunterzeichnung der SDG-Erklärung an. Weitere Informationen unter: zivilgesellschaftliche-erklaerung. Download hier.

Deutscher Erdüberlastungstag: 3. Mai

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Demonstration in London

Ab 3. Mai ist es wieder soweit: Wir leben weit über unsere Verhältnisse. Maßlos angesichts dessen, dass viele Länder, vor allem die armen im Globalen Süden, weit weniger Rohstoffe verbrauchen und Schadstoffe emittiere als wir hierzulande, dafür aber die Folgen unserer globalen Übernutzung kräftig aufgebürdet bekommen. Deutschland liegt nach Berechnung des Global Footprint Network beim Pro-Kopf-Verbrauch und seinen Emissionen im obersten Viertel aller Länder. Konkret: „Wenn alle Menschen so leben würden wie in Deutschland, dann bräuchten wir drei Erden. Diese Verschwendung unserer Ressourcen muss aufhören. Wir tragen die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Ein Umdenken und eine Änderung unseres Verhaltens zu einer nachhaltigen Lebensweise muss jetzt stattfinden“, betont Jan Göldner vom Bundesvorstand der Naturschutzjugend im NABU. Weitere Informationen unter germanwatch.org.

Bonn soll Klima-Notstand ausrufen

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Bonn: Klimawache im April 2019

Bonn soll Klimanotstand ausrufen, forderte am 16. April ein Bündnis aus Schülern, Eltern und Klimawächtern und reichte eine Bürgeranregung bei der Stadt ein. Ihr Ziel: Der Klimaschutz muss in jedem kommunalen Handlungsbereich konsequent mitgedacht werden. Davon sind Fridays for Future Bonn, Parents for Future Bonn und die VertreterInnen der Klimawache Bonn überzeugt. "Um die Klimakrise zu bewältigen, müssen wir endlich entschieden handeln – und zwar auf allen Ebenen“, sagt Nils von Delft vom Klimawache-Team. “Darum muss die Stadt Bonn dem Klimaschutz Top-Priorität einräumen.” Bürgeranfragen in NRW sind in 38 Städten eingereicht worden, weltweit haben bereits 443 Kommunen den Klimanotstand ausgerufen, darunter Städte wie London, Vancouver und Basel. Nun hat Konstanz am 2. Mai als erste deutsche Stadt einstimmig für einen entsprechenden Ratsbeschluss gestimmt und stellt damit alle Entscheidungen unter einen Klimavorbehalt mit dem Ziel einer klimaneutralen Energieversorgung von Gebäuden, eines Mobilitätsmanagements für die Stadt und eines Energiemanagements für städtische Gebäude. Am 1 Mai hatte sich das britische Parlament bereits für das Ausrufen des Klimanotstands ausgesprochen. "Weil die Stadt Bonn zur Klimakatastrophe beiträgt, erwarten wir, dass sie dafür Verantwortung übernimmt und den Klimanotstand ausruft“, so Ilja Illert von FridaysForFuture. Weitere Informationen bei: Nina Burkhardt, Klimawache Bonn, eMail: info(at)klimawache-bonn.de, Ilja Illert, FridaysForFuture Bonn, eMail: ungen(at)web.de, Karl-Wilhelm Wilke, Parents for Future Bonn, eMail:  karl-wilhelm.wilke(at)gmx.de sowie unter: https://klimawache-bonn.de.

Ökom-Verlag: Bewegt Euch!

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Politische Ökologie

Weltweit machen sich immer mehr Menschen mit kreativen Aktionen für einen konsequenten Klimaschutz stark. Nicht tatenlos zusehen, wie die klimapolitisch Verantwortlichen wider besseres Wissen die Zukunft an die Wand fahren, so ihr Motto, sondern aktiv werden, einfordern und praktisch den Wandel in die Wege leiten Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Politische Ökologie "Bewegt Euch!" behandelt die Themen Biodiversität, fairer Handel, ganzheitliche Gesundheit und Transformation und zeigt konkret, "wie der Übergang in eine postfossile Gesellschaft gelingen kann und klärt, welche Rolle die Zivilgesellschaft in diesem Transformationsprozess spielt", so die Ankündigung. Weitere Informationen unter: politischen ökologie.

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