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"Zukunft zusammen gestalten": BMZ-Dialogveranstaltung in Bonn

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Anlässlich des Bürgerfests des Bundespräsidenten in der Villa Hammerschmidt öffnete am vergangenen Wochenende auch das anliegende Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung seine Pforten. Bereits am Vorabend hatte Ministerin Alabali Radovan zum entwicklungspolitischen Dialog geladen.

"Zukunft gemeinsam gestalten": So lautete der Titel der Dialogveranstaltung, zu welcher Bundesministerin Reem Alabali Radovan (SPD) am 4. September in Bonn zivilgesellschaftliche Akteure, internationale Gäste und Stakeholder empfing. In einem nahezu identisch überschriebenen Strategiepapier definierte das von ihr geleitete Ressort kürzlich Leitlinien für die Zukunft der deutschen Entwicklungspolitik. Diese sieht sich derzeit ähnlich stürmischen Bedingungen ausgesetzt wie die rund 200 Gäste des Abends, die Wind und Regen zur Flucht aus dem im Außenbereich errichteten Festzelt in das Gebäudeinnere zwang.

Zuvor hatten die Ministerin und der Bonner Bundestagsabgeordnete Hendrik Streeck (CDU) die Veranstaltung mit Grußworten eröffnet, für musikalische Unterhaltung sorgten Hannah und Kira, Gewinnerinnen des Song Contests "Dein Song für EINE WELT!". Mit großem Applaus bedachten das Publikum die anschließenden Wortbeiträge von zwei Mitgliedern des BMZ-Jugendbeirats, die sich eindringlich für weltweite Solidarität und internationale Zusammenarbeit aussprachen.

Einen ebenfalls klaren Appell formulierte auch der Generalsekretär der Welthungerhilfe Mathias Moge: Um globale Krisen langfristig bewältigen zu können, brauche es starke Institutionen – allen voran ein eigenständiges und handlungsfähiges Ministerium. Damit folgte er dem Aufruf von Ministerin Alabali Radovan, die angesichts der angespannten Lage in ihrer Eröffnungsrede für entsprechende Unterstützung geworben hatte.

Aus dem Kreis der Anwesenden kann sie sich dieser gewiss sein, dies wurde in Gesprächen während des informellen Teils des Abends immer wieder deutlich. Um indes auch den nächsten Sturm zu überstehen, bedarf es jedoch der Zustimmung der breiten Bevölkerung. Damit Menschen für entwicklungspolitische Anliegen einstehen, braucht es Argumente und Narrative, deren Strahlkraft weit über die ministerialen Hallen hinausreicht. Dass dies möglich ist, zeigt auch das rege Interesse am darauffolgenden Tag der offenen Tür: Tausende Besucher*innen kamen am Samstag für einen Blick hinter die politischen Kulissen.

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