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Bonn Fair - Zivilgesellschaft fordert nachhaltige Beschaffung

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Mehr als 20 zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen haben an die Stadt Bonn appelliert, an dem Plan einer fairen und nachhaltigen kommunalen/öffentlichen Beschaffung bis 2030 festzuhalten. Bis Ende 2022 soll die UN-Stadt einen konkreten Maßnahmenplan erarbeiten, mit dem dieses Ziel erreicht wird. Initiiert wurde der Appell von den Mitgliedern des Bonner Netzwerks für Entwicklung: Don Bosco Mission Bonn, Femnet, Andheri Hilfe, Netzwerk politik|atelier und die Terre des Hommes Arbeitsgruppe Bonn.

Unterstützung fand der Appell in der Veranstaltung Bonn Fair, die am 17. November digital stattfand. Hier diskutierten die zivilgesellschaftlichen Organisationen mit Mitgliedern des Stadtrats Bonn und der Fraktionen sowie Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass es wichtig ist, auch in Zukunft im Dialog zu bleiben und sich Verbündete für ein nachhaltiges und faires Bonn zu suchen.

Der aus Indien zugeschaltete Salesianerpater Sarath Parri SDB appellierte an die Kommunen: „Keine Produkte zu kaufen, die mit Kinderarbeit produziert werden und besonders junge Menschen in Deutschland für dieses Thema zu sensibilisieren.“

Die internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat das Jahr 2021 zum Internationalen Jahr zur Beseitigung von Kinderarbeit ausgerufen. Auch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren Nachhaltigkeitszielen setzt sich zum Ziel, jeder Form von Kinderarbeit bis 2025 ein Ende zu bereiten.

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