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bRENNglas Corona-Krise: Wie geht es weiter mit … schadstofffreier Umwelt?

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In diesem Online-Seminar möchten wir beleuchten, ob die Corona-Krise uns dem Ziel einer schadstofffreien Umwelt näher gebracht hat oder nicht und was die nächsten wichtigen Schritte auf dem Weg dorthin sind. Fokussiert auf den Bereich der Luftschadstoffe werden uns die Expertinnen Dorothee Saar von der Deutschen Umwelthilfe und Antje Heinrich von Changing Cities theoretische und praktische Einblicke in den Themenkomplex geben.

Ob Stickstoffeinträge in Böden, Phosphor- und Nitratbelastung im (Grund-)Wasser, Mikroplastik im Meer oder Feinstaub in der Luft… Unsere Umwelt und damit nicht zuletzt wir selbst sind vielfältigsten Belastungen ausgesetzt. Sie kommen aus Industrie, Landwirtschaft oder aber dem Verkehr, und wir alle tragen über unseren Konsum mit dazu bei.

Wir werfen in diesem Online-Seminar einen Blick auf den Bereich der Luftschadstoffe, da die Einschränkungen aufgrund der Pandemie – weniger Verkehr, reduzierte Wirtschaftsleistung, geringerer Energieverbrauch – hier zunächst einmal positive Auswirkungen hatten. Doch wie nachhaltig sind diese Effekte? Und lässt sich tatsächlich bereits belegen, dass die Zahl der aufgrund von Luftverschmutzung Erkrankten oder Verstorbenen zurückgegangen ist? Was muss passieren, damit positive Entwicklungen beibehalten werden?

Wir treffen auf zwei Expertinnen, deren Organisationen im Kampf gegen die Luftverschmutzung und für eine Verkehrswende viel bewegt haben: Dorothee Saar leitet den Bereich Verkehr und Luftreinhaltung bei der Deutschen Umwelthilfe, die unter anderem auf juristische Mittel setzt, um gegen Luftverschmutzung in Städten vorzugehen, und dadurch auch medial stark wahrgenommen wurde. Antje Heinrich arbeitet für die Bewegung „Changing Cities“ – selbstbewusst schreiben sie auf ihrer Website „Ja, wir sind die mit dem Fahrrad-Volksentscheid“. Aber sie machen noch viel mehr als das, unter anderem schlagen sie nun eine „Freie-Straßen-Prämie“ vor.

Das anhaltende und kreative Engagement zivilgesellschaftlicher Organisationen ist wichtig, um das Thema Luftverschmutzung prominenter auf die politische Agenda zu setzen und Politiker:innen letztlich auch Mut zu machen, sich für nachhaltigere Entscheidungen einzusetzen. Gerade jetzt gilt es zu vermeiden, nach der Corona-Krise in das alte, nicht nachhaltige „Normal“ zurückzufallen.

Eingeladene Expert:innen:

Dorothee Saar, Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Antje Heinrich, Changing Cities

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