Feminist Film Screening
/ WOKI
Kurzfilm- und Diskussionsabend
Der Feminist Transnational Caravan macht Halt in Bonn und veranstaltet im WOKI einen internationalen Kurzfilmabend mit anschließender Diskussion.
Die Feminist Film Screenings zeigen internationale Kurzfilme, die unterschiedliche Perspektiven auf Aktivismus, Widerstand, persönliche Geschichten und gesellschaftlichen Wandel eröffnen. Im Anschluss an die Filmvorführungen laden wir zu einer Diskussion mit Aktivist*innen des Feminist Transnational Caravan ein. Vor Ort spricht zudem Regisseurin Anastasia Sytschew über ihren Film NATAЛЛЯ und feministisches Engagement in Deutschland und Belarus.
Der Feminist Transnational Caravan ist ein europäisches Erasmus+-Projekt, das junge Menschen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Rumänien und Serbien zusammenbringt. Im September 2026 reisen die Teilnehmer*innen gemeinsam durch Europa, treffen lokale Initiativen und Aktivist*innen und organisieren Aktionen und Veranstaltungen, um feministische Perspektiven sichtbar zu machen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung findet überwiegend auf Englisch statt.
Tickets gibt es zum ermäßigten Preis von 6,99 Euro im Online-Vorverkauf und an der Abendkasse.
Die Filme
NATAЛЛЯ (Natallia)
Belarus/Deutschland, 2025 | Regie: Anastasia Sytschew
Als nach den Wahlen 2020 in Belarus Gewalt und Proteste ausbrechen, findet sich Natallia zwischen Berlin und ihrer Heimat wieder. Der Film erzählt eindrücklich von Exil, Sehnsucht und der schmerzhaften Distanz zur eigenen Familie in Zeiten politischer Krise.
Yes All Women
Frankreich, 2025 | Regie: Camille Picazo
Nachdem eine junge Frau von ihrem Crush ungefragt ein intimes Foto erhält, wendet sie sich an ihre Freundinnen und ihre eigene Vorstellungskraft, um mit der unangenehmen Situation umzugehen. Zwischen persönlicher Erzählung und feministischen Traumwelten wird eine alltägliche Erfahrung zu einer Reflexion über Consent, Freundschaft und Widerstandskraft.
BAYARDS STREET, 159
Belgien, 2024 | Regie: Margot Therer
In einem Sozialwohnungsbau in der Bayards Street 159 treffen zahlreiche Geschichten des alltäglichen Lebens aufeinander. Durch die Perspektiven der Bewohnerinnen entsteht das Porträt einer Gemeinschaft, die von Fürsorge, Solidarität und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist – und von den besonderen Verbindungen, die Frauen miteinander schaffen.
