Informationsbesuch in der Geothermie-Anlage des Kameha Grand Bonn
/ Kameha Grand
Wie eine Grundwasserwärmepumpe ein ganzes Areal mit Wärme versorgt
Die Stadt Bonn hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden. Dabei ist die klimafreundliche Wärmeversorgung ein wichtiger Schritt. Das Kameha Grand Bonn deckt 70 Prozent seines Kälte- und Wärmebedarfs durch eine der größten Geothermie-Anlagen Europas. Die Anlage des Hotels, bestehend aus zehn je 28 Meter tiefen Brunnen, ist ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Wärmeversorgung umgesetzt werden kann. Gegenüber einer konventionellen Energieversorgung können so jährlich rund 1.700 MWh Primärenergieaufwand sowie 400 Tonnen CO2 eingespart werden.
Steffen Große, Technischer Leiter der EcoVisio GmbH, der Betreibergesellschaft der Geothermie-Anlage, gibt beim Informationsbesuch Einblicke in die Funktionsweise der Anlage und erläutert weitere technische Systeme des Hotels, darunter die Sprinkler- und Netzersatzanlage. Ergänzend gibt das Amt für Umwelt und Stadtgrün einen Überblick zum Stand der kommunalen Wärmeplanung.
Weitere Informationen und Anmeldung
Die Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Seminarreihe „Klimaschutz- und Anpassung in Bonn“ des Bonner Umweltamts und der VHS und ein Beitrag zum Bonner Klimaplan.
