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Made in Bangladesh - Online Film-Preview mit Nachgespräch

/ Online

Shimu ist Anfang 20 und arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka. Als Jugendliche war sie aus ihrem Dorf weggelaufen, um einer arrangierten Ehe zu entfliehen. In der Stadt hatte sie zunächst als Hausmädchen gearbeitet. Jetzt verdient sie zwar besser, aber die Arbeitsbedingungen sind von Ungerechtigkeit und Ausbeutung geprägt. Als ein Kurzschluss ein Feuer auslöst, bricht Panik unter den fliehenden Frauen aus. Eine Kollegin stirbt, andere sind schwerer verletzt. Shimu kommt mit einem Schock davon. Als den Arbeiterinnen dann Teile ihres Lohnes verweigert werden, nehmen es einige hin, andere protestieren und beschließen – auf Anraten einer NGO – eine Gewerkschaft zu gründen. Shimu ergreift die Initiative und wiedersteht auch dem Druck und den Drohungen der Geschäftsführung. Als Shimus Ehemann davon erfährt, verbietet er ihr, sich weiter zu engagieren. Doch die Registrierung der Gewerkschaft ist fast erreicht und Shimu nicht mehr bereit sich weiterhin den patriarchalen Strukturen zu unterwerfen – weder bei der Arbeit, noch in ihrer Ehe.

Zum Nachgespräch - Diskussion zu Möglichkeiten des eigenen Handelns mit:

  • Dr. Sabine Ferenschild, SÜDWIND
  • Dietrich Weinbrenner, Vereinte Evangelische Mission
  • Eva-Maria Reinwald, SÜDWIND

Moderation: Katja Breyer (Amt für MÖWe, Kampagne für Saubere Kleidung)

Anmeldung bis 20. April 2021 hier: https://eveeno.com/228296748

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