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Neue Südwind-Factsheets zur Lieferkettenregulierung
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Sechs neue SÜDWIND-Factsheets beleuchten kurz & kompakt das aktuelle Ringen um Menschenrechte und Umweltschutz in globalen Lieferketten. Das Factsheet „Die Lieferkettengesetze in Deutschland und der EU“ zeigt auf, wie die EU-Leitlinie CSDDD trotz starker politischer Verwässerung wichtige Fortschritte für Betroffene bringt. Die Publikation „Zwangsarbeit darf sich nicht lohnen“ analysiert das anstehende EU-Marktverbot für Produkte, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, während die Untersuchung „(K)ein Sonderfall: Der Finanzsektor und Menschenrechte“ die problematische Ausnahme von Banken und Investoren aus den Sorgfaltspflichten kritisiert.
Wie wirksam Regulierung schon vor ihrem Start sein kann, illustriert der Bericht „Die EU als Treiber globaler Entwaldung“ am Beispiel der überarbeiteten EUDR-Richtlinie. Dass Lieferkettenregulierung längst weltweit ein Thema ist, belegt „Gekommen, um zu bleiben“ mit Beispielen aus Australien und Südamerika. Warum es trotz nationaler Gesetze letztlich ein völkerrechtlich bindendes Abkommen braucht, begründet das Factsheet „Höchste Zeit für einen UN-Treaty“.
