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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.
Mai 2026
Kinderrechtewochen: Jetzt Projektförderung beantragen
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Anlässlich der Kinder- und Jugendrechtewoche vom 14. September 2026 bis zum Weltkindertag am 20. September 2026 ruft die Stadt Bonn gemeinsam mit dem Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn Einrichtungen, Vereine und Initiativen dazu auf, kreative Projekte und Aktionen rund um die Rechte von Kindern und Jugendlichen umzusetzen.
Zur Unterstützung dieses Engagements werden Fördermittel in Höhe von bis zu 250 Euro pro Projekt bereitgestellt. In Summe engagiert sich der Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn mit 10.000 Euro bei diesem Projekt. Ziel ist es, die Kinder- und Jugendrechte sichtbarer zu machen, Beteiligung zu fördern und Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben.
Gefördert werden unterschiedliche Formate – von Workshops und Mitmachaktionen über Ausflüge bis hin zu Materialanschaffungen. Bewerben können sich Einrichtungen, Vereine und Initiativen aus der Kinder- und Jugendarbeit.
Interessierte können ihre Projektideen bis zum 28. Juni 2026 einreichen. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es unter www.bonn.de/weltkindertag.
Bonner Zukunftsbus gibt Tipps zur Klimaanpassung
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Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und SWB Bus und Bahn haben am Montag, 18. Mai, gemeinsam den Bonner Zukunftsbus vorgestellt. Der neu gestaltete Elektrobus wird ab sofort im Linienbetrieb unterwegs sein und Fahrgästen Tipps zur Klimaanpassung geben. Die Idee sowie das inhaltliche Konzept stammen von der Stiftung, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert und greifen die Themen der Wanderausstellung „Klima im Wandel“ auf.
„Klimaschutz und Klimaanpassung sind zwei echte Zukunftsthemen, die Hand in Hand gehen“, erklärt Dr. Gregor Kaiser, Mitglied des Landtags NRW und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir gemeinsam mit SWB Bus und Bahn als Kooperationspartner die Möglichkeit haben, diese Themen mit dem Zukunftsbus stärker in den Fokus der Bürgerinnen und Bürger zu rücken. Der Bonner Zukunftsbus zeigt den Fahrgästen wie Klimaanpassung die Lebensqualität verbessert und ermutigt mit alltagsnahen Tipps, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen und sich darüber auszutauschen – bestenfalls direkt mit dem Sitznachbarn“, so Kaiser weiter.
„Klimaangepasste Städte brauchen nachhaltige und klimafreundliche Mobilitätskonzepte“, erklärt Georg Bechthold, stellv. Bereichsleiter Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Bonn: „Die Kooperation mit der Stiftung Umwelt und Entwicklung zum Zukunftsbus liegt uns besonders am Herzen, weil sie seit 25 Jahren in Bonn für ganz NRW wirkungsvoll agiert.“
Wie notwendig Klimaanpassungsmaßnahmen sind, bestätigt Elke Reichert, Präsidentin des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen, LANUK) mit aktuellen Zahlen aus dem NRW-Klimaatlas: „Die neueste Klimaanalyse zeigt, dass etwa 7,5 Millionen Menschen, also knapp 42 Prozent der gesamten Landesbevölkerung, in NRW in Bereichen leben, die aus stadtklimatischer Sicht einen dringenden Handlungs- und Sanierungsbedarf aufweisen. Hier ist die gesundheitliche Belastung durch eine Zunahme an Hitzetagen, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, besonders hoch. Daher ist es wichtig, über Klimaanpassungsmaßnahmen zu informieren, damit sie in den Kommunen umgesetzt werden und auch im direkten Alltag von den Menschen in der Stadt gelebt werden. Zum Beispiel durch Entsiegelung und Begrünung der Städte, durch nachhaltige Mobilitätskonzepte und ein klimaangepasstes Verhalten im Alltag. Der Bonner Zukunftsbus sensibilisiert genau dafür“, so Reichert.
Die Daten aus dem NRW-Klimaatlas, aber auch die Ideen der BĂĽrgerinnen und BĂĽrger, sind auch in das integrierte Klimaanpassungskonzept der Bundesstadt Bonn mit eingeflossen. Dieses bĂĽndelt 26 kurz-, mittel- oder langfristig umzusetzende MaĂźnahmen in einem Katalog und bildet den Fahrplan fĂĽr ein klimaangepasstes Bonn.
© Bild: SWB / Martin Magunia
Kleinprojektförderung zur Umsetzung regionaler Entwicklungsstrategien
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Über das Förderinstrument „Kleinprojekte zur Umsetzung regionaler Entwicklungsstrategien“ unterstützt die LAG Voreifel im ländlichen Einzugsgebiet kleinere Projekte mit Gesamtausgaben bis zu 20.000 Euro. Die nächste Bewerbungsfrist endet zum 21.06.2026.
Die Förderung beträgt bis zu 80 % der Gesamtkosten und wird im Erstattungsprinzip ausgezahlt. Förderfähig sind ausschließlich Vorhaben in der LEADER Region „Voreifel die Bäche der Swist“; dazu gehören die Kommunen Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg sowie Flamersheim, Kirchheim, Palmersheim und Schweinheim der Stadt Euskirchen.
Neuer weiter_wirken-Lehrgang: jetzt bewerben!
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Wissen und Werkzeuge fĂĽr Nachhaltigkeitsprojekte
Das kostenfreie Weiterbildungs- und Vernetzungsprogramm weiter_wirken startet im September in eine neue Runde. Es richtet sich speziell an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende aus Nachhaltigkeits- und Eine-Welt-Projekten in Nordrhein-Westfalen. Im Zentrum der Weiterbildung steht die Frage, wie wir Menschen darin unterstützen können vom Denken ins Handeln zu kommen und so aktiv zur sozial-ökologischen Transformation beizutragen. Das Programm wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Wandelwerk e.V. durchgeführt.
Ziel der Weiterbildung ist es, die Wirksamkeit von nachhaltigkeitsorientierten Projekten und Kampagnen zu erhöhen. Das Programm stellt Modelle und Werkzeuge aus der psychologischen Forschung zur Förderung nachhaltiger Verhaltensweisen und gesellschaftlicher Transformationsprozesse vor, welche die Teilnehmenden im Lauf der Weiterbildung auf ein eigenes Praxisprojekt anwenden. Für die bestmögliche Anwendbarkeit sollte sich das Projekt in der Konzeptionsphase oder zu Beginn der Umsetzung befinden. Außerdem vermittelt die Ausbildung Methoden und Tipps zum besseren Verständnis der eigenen Zielgruppe sowie zum wirkungsorientierten Aufbau von Projekten. Neben Expert*innenvorträgen und praxisnahen Beispielen stehen der interaktive Austausch und die Arbeit an einem eigenen Praxisprojekt im Fokus.
Alle Informationen zu Terminen und Bewerbungsverfahren hier.
Datenblatt Entwicklungspolitik I-2026 erschienen
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Das zweimal jährlich vom Welthaus Bielefeld herausgegebene "Datenblatt Entwicklungspolitik" macht neueste statistische Daten (veröffentlicht überwiegend von den UN und ihren Unterorganisationen) über weltweite Entwicklungen auf übersichtliche Weise verfügbar.
Aktualisiert in dieser Ausgabe gegenĂĽber II-2025 sind u.a. Angaben zur Lebenserwartung, zur Bildung, zu den RĂĽstungsausgaben und zur Entwicklungszusammen-arbeit. Der Bezugsrahmen fĂĽr alle statistischen Angaben sind seit Herbst 2015 die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen.
Das aktuelle Datenblatt finden Sie in der untenstehenden PDF-Datei oder online hier.
Sie können die jeweils neueste Fassung des Datenblatts auch als Newsletter abonnieren. Bitte schreiben Sie hierzu an bildung[at]welthaus.de
Selbst-Empowerment mit den Inner Development Goals. Ein Bildungsurlaub für persönliche und gesellschaftliche Wirksamkeit
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Wie finden Sie Ihr persönliches Gleichgewicht aus Mut, Ausdauer und Empathie, um sich mit innerer Kraft für gesellschaftliche und ökologische Veränderungen einzusetzen – ohne dabei auszubrennen oder sich ohnmächtig zu fühlen?
Dieses viertägige Seminar des WILA Bildungszentrums lädt Sie dazu ein, innezuhalten, zu reflektieren und sich neu auszurichten. Gemeinsam erforschen wir, was Sie motiviert, was Sie möglicherweise hemmt, und wie Sie Ihre Gestaltungskraft stärken können – als Einzelperson, in einer Gruppe oder Organisation.
Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit den Inner Development Goals (IDGs) – einem internationalen, noch jungen Konzept, das die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erweitert. Die IDGs beschreiben fünf Entwicklungsfelder, in denen persönliche Kompetenzen wachsen können, um gesellschaftlichen Wandel wirksam zu gestalten.
Im Seminar erleben Sie praktische Übungen, Selbsterforschung und kollegialen Austausch. Methoden der humanistischen Psychologie – etwa aus dem Focusing und der Gestaltarbeit – begleiten den Prozess. Damit fördern Sie Achtsamkeit, Klarheit und Selbstvertrauen als Grundlage nachhaltigen Engagements.
Zentrale Fragen des Seminars:
- Welche Fähigkeiten und Haltungen tragen mich in meinem Engagement?
- Wo im Lern- und Veränderungsprozess lohnt sich besondere Aufmerksamkeit?
- Welche Form des Engagements und welche Rolle passen wirklich zu mir?
Zielgruppe:
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in schulischer und außerschulischer Bildung sowie Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren oder dies künftig tun möchten.
Alle weiteren Informationen zu Anmeldung und Finanzierung finden Sie hier.
Bonn lädt zum Vernetzungstreffen der Fairtrade-Towns NRW
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Zum jährlich stattfindenden Vernetzungstreffen der Fairtrade Towns in NRW lädt in diesem Jahr die Bundesstadt Bonn ein. Die Veranstaltung am Mittwoch, 24. Juni 2026, von 10 bis 16 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche Bonn richtet sich an alle Engagierten und Aktiven im Nachhaltigkeitsbereich aus Bonn, Region und NRW. Die Stadt bittet um Anmeldung bis 26. Mai.
Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Herausforderungen zivilgesellschaftlichen Engagements angesichts globaler Krisen, gesellschaftlicher Spannungen und wachsender sozialer Ungleichheit. Fairtrade Towns stehen seit Jahren für Solidarität, Verantwortung und die Überzeugung, dass lokales Handeln globale Wirkung entfalten kann. Das Vernetzungstreffen soll Mut machen, den gemeinsamen Einsatz fortzusetzen, voneinander zu lernen und neue Wege für faire Handelsbeziehungen, soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Organisiert wird die Veranstaltung in Kooperation der Stadt Bonn mit Fairtrade Deutschland, dem Bonner Netzwerk für Entwicklung sowie dem Weltladen Bonn.
Nach der Begrüßung durch Bonns Bürgermeisterin Nicole Unterseh und einleitenden Worten von Viktor Haase, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, steht die Frage im Zentrum, warum zivilgesellschaftliches Engagement gerade jetzt unverzichtbar ist. Das Thema wird in einem anschließenden Podiumsgespräch vertieft. Mit dabei sind Stefan Rostock von Germanwatch, Cornelia Pfaff vom NRW-Umweltministerium, Lisa Herrmann von Fairtrade Deutschland und David Baier vom Amt für Umwelt und Stadtgrün der Stadt Bonn.
Am Nachmittag bietet ein abwechslungsreiches Workshop-Programm praxisnahe Einblicke – unter anderem zu neuen Zielgruppen für Fairen Handel, zu kreativen Aktionen mit kleinem Budget, zur Faire-Kita-Kampagne sowie zu fair gehandelter Schokolade.
Anmeldung bis zum 26.05. hier.
AusfĂĽhrliche Informationen zum Programm finden Sie in der untenstehenden Einladung.
Neues E-Learning-Programm „Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik“
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Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde das neue E-Learning-Programm „Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik“ entwickelt. Als praxisnahes und kompaktes Arbeitstool vermittelt es in ca. 60 Minuten die wesentlichen Inhalte zu Menschenrechten in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ).
Durch „Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik“ können Mitarbeitende in der EZ ihr Wissen erweitern, um die Integration von Menschenrechten in ihren Projekten weiter zu stärken. Dafür werden die jeweiligen Themenfelder verständlich aufbereitet und praxisnah eingeordnet. Das Programm ist auf den spezifischen Kontext der deutschen EZ zugeschnitten und bietet wertvolle Arbeitshilfen, die Mitarbeitende in diesem Bereich direkt in ihrer täglichen Arbeit anwenden können. Es richtet sich insbesondere an diejenigen, die in der Planung, Umsetzung oder im Monitoring von EZ-Projekten tätig sind und die Integration und den Schutz von Menschenrechten in ihrer Arbeit sicherstellen möchten.
Mit Hilfe der Lernplattform atingi kann man an dem E-Learning-Programm teilnehmen. Dort wird es in deutscher Sprache sowie in englischer Sprache angeboten. Nach erfolgreichem Abschluss des Programms erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, welches ihnen die Teilnahme bestätigt.
Info: Deutsche Gesellschaft fĂĽr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH,
Friedrich-Ebert-Allee 32 + 36, 53113 Bonn,
0228 44 60-0
sv-menschenrechte[at]giz.de
