News Archiv

Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Mit zivilem Ungehorsam gegen ökologische Katastrophe und massives Artensterben

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Logo Extictionrebellion

Ab dem 7. Oktober wollen die ExtinktionrebellInnen Straßen und Plätze in Berlin und in anderen Städte blockieren – nach dem Vorbild Londons vom Frühjahr dieses Jahres: Dort hatten über sechstausend Menschen eine Woche lang die Brücken der Stadt besetzt und so das britische Parlament dazu gebracht, den Klimanotstand auszurufen. “Gemeinsam können wir auch in Deutschland die Politik dazu bewegen, endlich effektiv zu handeln”, davon ist Heike Prassel überzeugt. “Wir setzen den Protest so lange fort, bis die Regierungen angemessen reagieren.” Weitere Informationen unter: extinctionrebellion.

Interaktive Online-Plattform: Wie nachhaltig ist Deutschland?

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Logo Statistisches Bundesamt

Es ist eine vorläufige Berichtsplattform, die vom Statistischem Bundesamt vorgelegt wurde. In ihr sind 232 Indikatorensätze enthalten, die von einer internationalen Arbeitsgruppe unter deutscher Mitwirkung erarbeitet wurden. So will man international vergleichbar seine nachhaltige Entwicklung darstellen. Das Ziel ist, die Umsetzung der UN nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) messbar und für alle nachverfolgbar zu machen. Etliche Datensätze fehlen aber noch oder sind in Bearbeitung. Zugang zur derzeit bestehenden Alpha-Version, die weiter ausgebaut werden soll, unter: sustainabledevelopment-germany.

Kronkorken für Sankt Augustin

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Plakat Kronkorken

Kronkorken landen meistens im Müll oder auf der Straße. Doch in Sankt Augustin will man neue Wege gehen. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, die Kronkorken zu sammeln und an 13 Stellen abzugeben. Von dort werden sie an den Metallhändler Jungheim Schrott- und Metallhandel GmbH verkauft und der Erlös zu 100 Prozent an soziale Projekte gespendet. "Derzeit unterstützen wir mit dem Erlös das Projekt Hope‘s Angel – Familien Hoffnung schenken", betont Hanna Teuwsen, Initiatorin dieses Projektes. Das Projekt will das Bewusstsein zur Nachhaltigkeit und Müllvermeidung mit dem Engagement für Mitmenschen bzw. soziale Projekte verbinden. Weitere Informationen unter: kronkorken-fuer-sankt-augustin.

OroVerde: Social-Media-Kommentare – Wie kannst du reagieren?

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Poster OroVerde

Wenn Kommentare auf Facebook oder unter YouTube-Videos ignorant, reaktionär oder provokativ sind, weiß Mann und Frau manchmal nicht, wie darauf sinnvoll zu reagieren ist. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung fand OroVerde nun einen Weg – à la Keine Angst vor Komplexität  – mit Angriffen und Verleumdungen in Online-Medien umzugehen. Herausgekommen ist nun ein Poster, das leicht verständlich charakteristische Argumentationslinien und typischen (Ausweich-) Strategien aufzeigt und anhand von Beispielen aus Klimawandel und nachhaltigem Konsum Kommentare und den möglichen Umgang mit ihnen darstellt. Außerdem gibt es Tipps, bei wem überhaupt die Chance auf einen offenen Diskurs besteht und wann man getrost abbrechen darf. Weitere Informationen unter: auf-social-media-kommentare-gekonnt-reagieren. Poster-Download hier.

Umweltbewusstein in Deutschland 2018

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Cover Umweltbewusstsein

"Die Menschen in Deutschland erwarten, dass Umwelt- und Klimaschutz stärker in andere Politikfelder integriert wird. Die Mehrheit der Befragten hält in den drei zentralen Politikbereichen Energie-, Landwirtschafts- und Verkehrspolitik offenbar einen grundlegenden Politikwechsel für erforderlich. Umwelt- und Klimaschutz soll in diesen Bereichen eine stärkere Rolle spielen und sie auch deutlicher prägen." Das sind einige der Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Bundesumweltministerium alle zwei Jahre zur Erfassung des Umweltbewusstseins und Umweltverhaltens der Menschen durchführt. Weitere Informationen und Download unter: Broschueren/umweltbewusstsein_2018.

Ideenwettbewerb Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit

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Ideenwettbewerb Mode

Noch bis zum 18. August können sich alle gemeinnützigen Akteure mit ihren innovativen Projekten und Ideen zu diesem Thema beim Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung bewerben. Dabei sollten sie folgende Fragestellungen mit im Blick haben: Wie können wir die derzeitige Kultur des Modekonsums verändern? Was können wir dafür tun, dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, wenn Menschen neue Kleidungsstücke kaufen und gebrauchte aussortieren? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, eine nachhaltige Modekultur in unserer Gesellschaft zu verankern? Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Weitere Informationen und Förderrichtlinien unter: ideenwettbewerb-modekultur.

Projekt Nachhaltigkeit 2019.

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Logo Nachhaltigkeitsrat

Im Juni zeichnete eine Jury 40 Projekte aus. Zehn aus jeder RENN-Region, also Nord, Mitte, West und Süd. RENN heißt "Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien". Davon gibt es vier im ganzen Bundesgebiet – ansässig in Hamburg, Erfurt, Karlsruhe und in Dortmund. Zu den ausgezeichneten Projekten zählen beispielsweise WEtell – Mobilfunk geht auch nachhaltig! WEtell GbR / Freiburg, die Handy-Aktion, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen / Dortmund, die GemüseAckerdemie, Ackerdemia e.V. / Potsdam, und Spülbar in Kiel – ein ressourcensparendes Mehrweg-Becher-System für den Wochenmarkt mit einer Gastro-Spülmaschine auf Rädern. Weitere Informationen unter: zukunft-hat-viele-gesichter.

Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden!

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Deckblatt SDG-Erklärung

118 zivilgesellschaftliche Akteure haben ihre Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik veröffentlicht und fordern konkrete Schritte von der Bundesregierung zur Umsetzung der Agenda 2030 und der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Sie betonen in ihrer Erklärung: "Der erhoffte Weckruf durch die Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verhallt bisher nahezu ungehört. Schon jetzt ist klar, dass die Ziele mit der aktuellen Umsetzungsgeschwindigkeit nicht bis zum Jahr 2030 erreicht werden.” Das Forum Umwelt und Entwicklung bietet noch bis zum 20. September eine Mitunterzeichnung der SDG-Erklärung an. Weitere Informationen unter: zivilgesellschaftliche-erklaerung. Download hier.

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