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Online-Veranstaltung zur Menschenrechtslage in Honduras der Amnesty Stadtgruppe Bonn

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In Honduras sind Menschenrechtsverteidiger*innen, insbesondere diejenigen, die zu Land- und Umweltrechten arbeiten, von einem hohen Grad an Gewalt bedroht. Hierzu gehören Drohungen, Einschüchterungen und Tötungen, sowie Stigmatisierungen und Verleumdungskampagnen in Sozialen Medien. Auch werden viele unbegründete Strafverfahren gegen sie eingeleitet, um ihre Menschenrechtsarbeit zu behindern. Zudem bleiben die meisten Angriffe gegen Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras straflos. Honduras ist eines der gefährlichsten Länder für Menschenrechtsverteidiger*innen weltweit.

An der honduranischen Karibikküste lebt die indigene Gemeinschaft der Garífuna hauptsächlich vom Fischfang und im Einklang mit der Natur. Doch sie werden in vielen Bereichen diskriminiert und sind auch nicht vor Landraub und gewaltsamer Vertreibung geschützt. Viele Mitglieder der Gemeinschaft werden aufgrund ihrer Menschenrechtsarbeit regelmäßig angegriffen und schikaniert.

Die Journalistin und Honduras-Expertin Erika Harzer spricht über die Situation der Garífuna und über den Fall von fünf entführten Angehörigen der Gemeinschaft, dessen Verbleib nach wie vor unbekannt ist. Nach dem Vortrag werden Fragen aus dem Online-Publikum beantwortet.

Anmeldung für die Online-Veranstaltung bitte per E-Mail an:
stadtgruppe@amnesty-bonn.de

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