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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Februar 2019

Atlas der Zivilgesellschaft

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Atlas der Zivilgesellschaft

Der Atlas der Zivilgesellschaft, herausgegeben von Brot für die Welt, war notwendig geworden, weil zivilgesellschaftliche AkteurInnen "weltweit alarmierend wenig Handlungsspielraum haben", so Julia Duchrow. Nur vier Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern mit offener Zivilgesellschaft. In den anderen Ländern ist die Zivilgesellschaft beeinträchtigt, beschränkt, unterdrückt oder komplett geschlossen. Nach der Erhebungen von CIVICUS leben zwei Milliarden Menschen in Staaten, in denen zivilgesellschaftliches Engagement durch staatliche Gewalt vollständig unterbunden wird. Nur vier Prozent der Menschen genießen demnach uneingeschränkte Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und können ihre Anliegen frei äußern, an Demonstrationen teilnehmen oder eine zivilgesellschaftliche Organisation gründen. Weitere Informationen und Download unter: atlas-der-zivilgesellschaft/.

Werden Sie lokal für den fairen Handel aktiv

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Aktionsaufruf

Aktuell für die kommende Europawahl, am 26. Mai, haben TransFair e.V., das Forum Fairer Handel e.V. und der Weltladen-Dachverband e.V. einen gemeinsamer Aktionsaufruf gestartet: "Werden Sie lokal aktiv und stellen Sie den / die EU-KandidatIn in Ihrem Wahlkreis die entscheidende Frage: Wie stehen Sie zum fairen Handel?“ Dabei interessiert den drei Organisationen, wie sich deutsche EU-ParlamentarierInnen für gerechtere globale Handelsstrukturen einsetzen, wenn sie gewählt werden, und vor allem interessiert sie die Meinung jener, "die bisher noch nicht im Zusammenhang mit dem fairen Handel aktiv geworden sind". Weitere Informationen und Vorschläge zum Vorgehen unter: nachricht/?tx_ttnews.

Crowdfundig: Bis hierhin und nicht weiter

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thurn-film

Die Valentin-Thurn-Filmproduktion, kurz THURN FILM genannt, will über den Kampf um den Hambacher Forst, über das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und über den wachsende öffentliche Widerstand eine Dokumentarfilm produzieren. Titel: Bis hierhin und nicht weiter. Er soll eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte werden – mit Clumsy, dem jungen Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, oder Lars, einem Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf Menschen, die sich gegen die Braunkohletagebaue im rheinischen Revier wehren. 30.000 Euro werden für die Filmproduktion benötigt, 7.472,94 Euro sind schon zusammen gekommen. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeit unter: thurnfilm.de/crowdfunding.

Förderpreis 2019 für Abschlussarbeiten zu den SDGs

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wus-Förderpreis

Der World University Service (WUS) zeichnet Studienarbeiten aus, die sich 2018 mit Themen der Sustainable Development Goals (SDGs) wie Bildung für nachhhaltige Entwicklung, Globales Lernen, Menschenrecht auf Bildung, Migration oder Flucht, befasst haben. Dabei kann es sich um Diplom-, Master-, Bachelor- und Staatsexamensarbeiten oder vergleichbare Examensarbeiten handeln. Die Arbeit kann in deutscher oder englischen Sprache verfasst sein und muss bis spätestens 31. Mai 2019 eingereicht werden. An eMail: preis(at)wusgermany.de. Weitere Informationen unter: wus-foerderpreis-2019.

Fair einkaufen in Fairtrade Towns

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fair einkaufen

Die gleichnamige Broschüre von FEMNET beruht auf den Erfahrungen aus Strategieworkshops mit Fairtrade-Town-Steuerungsgruppen in Kooperation mit Transfair e.V. im Jahr 2018. Sie umfasst Praxistipps Anregungen dazu, wie Kommunalverwaltungen in Fairtrade Towns bei der Beschaffung von Berufskleidung und anderen Textilien auf Produkte aus sozial verantwortlicher und ökologischer Herstellung zurückgreifen können, wie mit Vorurteilen umgegangen und wo weitere Hilfe eingeholt werden kann. Die 20-seitige Broschüre kann auch in gedruckter Form im Büro von FEMNET bestellt werden. Weitere Informationen und Download unter: faire-oeffentliche-beschaffung/downloads.

114 Euro von jedem

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meine 114 Euro

114 Euro von jedem EU-Bürger und von jeder EU-Bürgerin, aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft? Unter diesem Slogan ruft der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zu einer Agrarreform auf. Denn: "58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten", so das Argument. Stattdessen fließen milliardenschwere Subventionen überwiegend in die intensive Landwirtschaft mit hohen Pestizidbelastungen und überdüngten, ausgeräumten Flächen ohne Hecken und Ackerrandstreifen. Auf der dazugehörigen NABU-Internetseite kann man seine Wünsche für eine naturverträgliche Landwirtschaft äußern und an EU-Abgeordnete verschicken. 40.041 haben bereits davon Gebrauch gemacht, 9.962 fehlen noch. Weitere Informationen unter: meine114euro.

SDG-Indikatoren für Kommunen

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sdg-portal

Das von der Bertelsmann Stiftung, den kommunalen Spitzenverbänden, dem Deutschen Institut für Urbanistik und weiteren Partnern getragene Internetportal „SDG-Indikatoren für Kommunen“ steht allen nun zur Erprobung zur Verfügung. Um gezielt Daten zur Nachhaltigkeit zu erhalten, ist der Name der Kommune einzugeben. Unterteilt sind die Angaben entlang der 17 Nachhaltigkeitsziele in "Verbesserung", "Keine Veränderung" und "Verschlechterung". "Das Ziel des gemeinsamen Vorhabens besteht darin, geeignete Indikatoren für die Abbildung und Überprüfung der SDG-Umsetzung in deutschen Städten, Kreisen und Gemeinden zu identifizieren und entsprechende Daten bereitzustellen", heißt es dazu auf dem Internetportal. Zudem: Die ersten Tests werden Anfang 2019 evaluiert, um auf dieser Basis die Indikatoren weiterzuentwickeln. Weitere Informationen unter: sdg-portal.

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung im Unterricht

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Die Handreichung „Teaching The Sustainable Development Goals“, die 2017 vom ESD Expert Net veröffentlicht wurde, legt Engagement Global nun in deutscher Sprache vor. Darin wird aufgezeigt, wie die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele in den schulischen Unterricht integriert werden können. Die einzelnen Ziele und ihre Hintergründe werden beschrieben und durch eine „Story of Change“ aus den beteiligten Ländern des Netzwerks, veranschaulicht. Download unter: Lernmaterialien/Broschuere_DE

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