Das letzte Netzwerktreffen des Bonner Netzwerks für Entwicklung im Jahr 2025 am 19. November, organisiert und gehostet von der Regionalpromotorin für Bonn, hat eindrucksvoll gezeigt, wie bedeutsam Austausch, Orientierung und Zusammenarbeit in der lokalen Zivilgesellschaft sind. Mehr als 30 Teilnehmende – darunter zahlreiche neue Akteur*innen – nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Synergien zu entdecken und gemeinsame Anknüpfungspunkte für zukünftige Projekte zu identifizieren.
Ein zentraler Mehrwert für die Teilnehmenden lag in der Vorstellung kommunaler Programme, Beteiligungsmöglichkeiten wie den Bonner SDG-Tagen sowie Förder- und Beratungsangeboten der Stadt Bonn. Ergänzend wurden bundesweit etablierte Bildungsprogramme wie „Bildung trifft Entwicklung“ und neue praxisnahe Materialien für vorurteilsbewusste und antirassistische Bildungsarbeit präsentiert, die nun in Bonn zur Ausleihe bereitstehen. Auch die vorgestellte Schulung für pädagogische Fachkräfte im März 2026 stieß auf großes Interesse und verdeutlichte, wie Bildungs- und Ehrenamtsarbeit im Netzwerk gestärkt wird.
Dass lokales Engagement auch internationale Wirkung entfalten kann, zeigte der Rückblick auf den World Cleanup Day 2025: Die gemeinschaftlich organisierte Bonner Aktion im September stieß auf breites Medienecho und war so erfolgreich, dass Bonn 2026 die Rolle als nationale Fokusstadt anstrebt – ein Beispiel dafür, wie vor Ort geplantes und umgesetztes Engagement globale Themen sichtbar macht und von einer agilen Zivilgesellschaft getragen wird.
Dieses Netzwerktreffen verdeutlichte erneut, wie wertvoll eine koordinierende Stelle ist, die unterschiedliche Akteur*innen – von Vereinen über Initiativen bis hin zu nachhaltigen Unternehmen aus der Kreislaufwirtschaft, Bildungsträgern und Kommunalverwaltung – zusammenbringt und so den Austausch fördert sowie Kooperation und Wissen bündelt. Auf diese Weise entstehen tragfähige Netzwerke, die Engagement stärken, Zusammenarbeit erleichtern und nachhaltige Wirkung entfalten – ein starkes Signal aus Bonn für die Relevanz vernetzter zivilgesellschaftlicher Arbeit vor Ort.