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News Archiv

Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Neue Bildungsangebote: TrikotTausch

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Neue Bildungsangebote von Vamos e.V.

Während Fair Play auf dem Spielfeld großgeschrieben wird, fragt kaum jemand, wie fair die Herstellung der Trikots und Sportartikel ist. Wer sind die Menschen, die unsere Kleidung produzieren? Wie hängen Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen zusammen? Welche politischen und individuellen Handlungsmöglichkeiten gibt es?

  • Die Plakatausstellung „TrikotTausch #whomademyclothes“ widmet sich diesem globalen Thema.

Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie und Länderbeispiele gelegt sowie auf die Vorstellung von Initiativen, die sich für die Verbesserung dieser Arbeitsbedingungen einsetzen. Weitere Plakate nehmen den Sport und die Sportartikelproduktion in den Fokus.  Die Plakate beinhalten darüber hinaus aussagekräftige Zitate von Betroffenen und anderen Akteur:innen sowie zahlreiche QR-Codes, mit denen weiterführende aktuelle Informationen abgerufen werden können.

Die Ausstellung umfasst 27 Plakate und kann im A2- oder A3-Format ausgeliehen werden. Die Plakate/Themenbereiche können bei Bedarf auch einzeln entliehen werden.

Infos zur Plakatausstellung unter: https://vamos-muenster.de/angebote/ausstellungen-und-bildungsmaterialien/trikottausch/plakatausstellung/

 

  • Neuer Bildungskoffer TrikotTausch

Daneben haben wir unseren Bildungskoffer grundlegend modernisiert! Infos dazu findet ihr im Anhang oder unter

https://vamos-muenster.de/angebote/ausstellungen-und-bildungsmaterialien/trikottausch/bildungskoffer/

 

Das Lieferkettengesetz ist da!

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Endlich wurde das Lieferkettengesetz beschlossen. Die Initiative Lieferkettengesetz kommentiert diesen Erfolg mit "Noch nicht am Ziel, aber endlich am Start".

Der Verabschiedung ging ein langes Ringen voraus. Was steht also nun darin?

Das neue Gesetz...

  • leitet in Deutschland einen dringend notwendigen Paradigmenwechselein: Weg von rein freiwilliger Corporate Social Responsibilityhin zu verbindlichen menschenrechtlichen und umweltbezogenen Vorgaben für Unternehmen.
  • legt Sorgfaltspflichtenfest, die sich an den UNLP orientieren und grundsätzlich die gesamte Lieferkette erfassen.
  • legt Unternehmen bestimmte umweltbezogene Pflichten auf.
  • regelt eine solide behördliche Durchsetzung, nach der eine Behörde die Einhaltung der Sorgfaltspflichten kontrolliert und Nichteinhaltung sanktioniert. Dadurch sollen Unternehmen ihr Verhalten ändern und vorsorgende Maßnahmen ergreifen, um Schäden zu vermeiden.
  • unterläuft in Bezug auf die Reichweite der Sorgfaltspflicht, die Beteiligung von Betroffenen am Sorgfaltsverfahren sowie auf die Wiedergutmachung zum Teil die Vorgaben der UNLP.
  • schafft neben den bestimmten umweltbezogenen Pflichten keine Generalklausel, die auch Biodiversität und Klimaauswirkungen berücksichtigt.
  • schafft keine eigene Anspruchsgrundlage für Betroffene, um einfacher Schadensersatz für erlittene Schäden vor deutschen Gerichten einklagen zu können.

Quelle: Initiative Lieferkettengesetz. Die ganze Analyse finden Sie hier.

Umfrage & Digitales Netzwerktreffen am 24.06.2021

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Umfrage zur Arbeit unseres Netzwerkes
Wie bereits angekündigt, möchte ich das 10-jährige Bestehen unseres Netzwerkes gerne nutzen, um zusammen mit Ihnen nicht nur zurück, sondern auch nach vorne zu schauen und eine gemeinsame Vision für die kommenden zehn Jahre entwickeln. Ich bitte Sie daher, die folgende, anonyme Umfrage auszufüllen: https://us7.list-manage.com/survey?u=efce7b6e1b287767c332ac482&id=23f155bfb6&attribution=false
Es dauert nur 5-10 Minuten, die Fragen zu beantworten. Bitte sprechen Sie sich mit Ihren Kolleg*innen ab, damit es nur ein Ergebnis pro Organisation gibt.

Digitales Netzwerktreffen im Juni am 24.06.2021, 17 Uhr
Die Ergebnisse der Umfrage würde ich gerne beim nächsten Netzwerktreffen mit Ihnen diskutieren. Melden Sie sich bitte hier für das Treffen an: https://us7.list-manage.com/survey?u=efce7b6e1b287767c332ac482&id=2eaf11573e&attribution=false
Weitere Themen auf der Agenda sind u.a. die SDG-Tage im Herbst und andere gemeinsame Aktionen. Gerne können Sie auch noch eigene Themen und Punkte dort unterbringen (siehe Anmeldeformular).

Fragen dazu richten Sie bitte an Lisa Stroetmann.

Gastfamilien für internationale Schüler*innen gesucht

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Das Ziel von Experiment e.V., Deutschlands ältester, gemeinnütziger Austauschorganisation, ist seit knapp 90 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religion und Altersgruppen. Auch in diesem Jahr warten wieder über 100 internationale Schüler*innen und 50 US-amerikanische Stipendiat*innen sehnsüchtig auf eine Gastfamilie, um in die deutsche Kultur eintauchen zu können. Sie kommen Ende August an und bleiben zwischen fünf und zehn Monaten in Deutschland, während sie hier eine Schule besuchen. Ihre Vorstellungsvideos gibt es auf der Webseite des Vereins.

Interessierte können sich gerne bei Kerstin Overs de Gutierrez in der Bonner Geschäftsstelle melden: Tel.: 0228 9572241 oder Email: overs@experiment-ev.de.

Mehr Informationen zum Thema „Gastfamilie werden“ gibt es auf der Webseite oder bei den kostenlosen Online-Informationsveranstaltungen des Vereins.

Stellenaussschreibung bei Südwind

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Entstanden aus der weltweiten ökumenischen Bewegung engagiert sich SÜDWIND seit 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit. Anhand konkreter Beispiele decken wir ungerechte Strukturen auf, machen sie öffentlich und zeigen Handlungsalternativen auf. Dabei verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit und tragen Forderungen in Gesellschaft, Unternehmen, Kirchen und Politik.

SÜDWINDsucht zum 01.09.2021 Eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*inim Bereich gerechte globale WirtschaftsbeziehungenTeilzeit (30 Stunden), Bonn

Zur Stellenausschreibung

Vierte Public Climate School findet im Mai statt

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Wandelfängt mit Bildung an: Studierende revolutionieren das Bildungssystem

Vom 17.05. - 21.05.2021 findet die nun schon vierte deutschlandweite Public Climate School statt. Eine Woche lang zeigen Students for Future Gruppen aus ganz Deutschland, wie sie sich die Bildung derZukunft vorstellen: Interaktiv, innovativ und interdisziplinär. Im Vordergrund stehen dabei besondersThemen der nachhaltigen Entwicklung und Aspekte der Klimagerechtigkeit. Damit reiht sich die PublicClimate School sowohl thematisch als auch zeitlich in die BNE-Wochen der Deutschen Unesco-Kommission, die den ganzen Mai über laufen, ein.Ziel der Public Climate School ist es, auf das Ausmaß der Klimakrise hinzuweisen, Handlungsoptionenaufzuzeigen und einen Wandel voranzutreiben. Denn schon heute bedroht die Klimakrise die Lebensgrundlage vieler Menschen.

Mit unserem Angebot richten wir uns an die gesamte Bevölkerung. Vom Schulprogramm, über Podiumsdiskussionen bis hin zu Workshops und Poetry Slams bieten wir einbreites Repertoire an Programmpunkten, die über den ganzen Tag verteilt stattfinden. Egal ob Schüler:innen, Studis oder Berufstätige; Klimabildung geht alle etwas an. Durch die Public Climate School setzen wir neue Bildungsvarianten des altersübergreifenden digitalen Lernens in die Tat um, die – nicht nur in Zeiten von Corona – immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die PCS 4.0 findet vom 17.05 - 21.05.2021 und in großen Teilen digital statt; explizit auch für Nicht-Studierende offen. Die gesamtgesellschaftliche Relevanz der Thematik und die Notwendigkeit vonProjekten, wie der Public Climate School, verdeutlichen die Statements von Expert:innen in unserem Auftaktvideo.

Alle Informationen und Updates zum bundesweiten Programm sind ab sofort auf unserer Websitezufinden: publicclimateschool.de

Fashion Revolution Week 2021

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Am 23. April 2021 jährt sich der Einsturz der Rana Plaza Textilfabrik zum achten Mal. Bei dem bisher größten Unfall der globalen Textilindustrie starben über 1000 Menschen. Auch wenn als Reaktion auf den Einsturz erste Verbesserungen der Sicherheitsstandards etabliert wurden, diktiert der Preiskampf in textilen Lieferketten nach wie vor die Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen. Letztes Jahr hat sich die Situation auf eine andere Art und Weise verschärft: Die Covid-19-Pandemie wirkt auch im Kontext der Textilen Lieferkette wie ein Brennglas. Einbehaltene Löhne, Union Busting, und Vernichtung von neu produzierter Ware sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen und den Planeten. Darüber wird in der aktuellen Pandemiesituation viel zu wenig gesprochen.
 
Jedes Jahr beteiligen sich auf der ganzen Welt zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Gewerkschaftler*innen und Aktive für eine faire und ökologische Modeindustrie an der Fashion Revolution Week, um auf die aktuellen Missstände aufmerksam zu machen, Handlungsoptionen aufzuzeigen und Forderungen an Unternehmen, Politik und Gesellschaft zu stellen.
 
(Quelle: globaleslernen.de)
 

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Jetzt für Auszeichnung bewerben!

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Auch im neuen UNESCO-Programm „BNE 2030“ zeichnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission vorbildliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus.

Ob Kitas, Schulen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Betriebe, Vereine, Universitäten, Netzwerke oder Kommunen: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission suchen im Rahmen des neuen UNESCO-Programms „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen“ (kurz: „BNE 2030“) nach Organisationen und Initiativen, die sich in vorbildlicher Weise für Bildung für nachhaltige Entwicklung einsetzen.

Ab sofort können sich interessierte Akteurinnen und Akteure online um eine Auszeichnung bewerben. Gelungene Bildung für nachhaltige Entwicklung versetzt Menschen in die Lage, sich aktiv am gesellschaftlichen Gestaltungsprozess im Sinn einer globalen Transformation zu mehr Nachhaltigkeit zu beteiligen.

Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Bildung schafft Durchblick. Die Transformation hin zu nachhaltigen Technologien hat uns voll im Griff. Deshalb ist Bildung für nachhaltige Entwicklung ein wichtiger Schlüssel. Mit unseren Auszeichnungen wollen wir Vorreiter in diesem Bereich würdigen und so noch mehr Menschen und Institutionen zu einem Weg der nachhaltigen Entwicklung inspirieren.“

Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, sagt:

„Wir leben in einer Welt der globalen Herausforderungen – Klimawandel, Pandemie und weltweite Armut machen es uns deutlich. Wir brauchen Menschen, die global denken und handeln! Die nicht zurückschrecken vor der Komplexität von Aufgaben, sondern gelernt haben, unsere Welt vernetzt und verantwortungsvoll zu gestalten. Diese Menschen, aber auch Organisationen und Initiativen auszuzeichnen, ist ein motivierendes Signal.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission werden zudem die Zivilgesellschaft in einem breiten Konsultationsverfahren an der finalen Gestaltung dieser neuen BNE-Auszeichnungen beteiligen: Alle werden herzlich eingeladen, kreative, innovative und zukunftsgerichtete Titelideen zu entwickeln und über diesen Link einzureichen. Für die beste Idee kann man ein Ticket zur Teilnahme an der UNESCO-Weltkonferenz zu BNE vom 17. bis 19. Mai 2021 gewinnen.

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