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News Archiv

Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Fashion Revolution Week 2021

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Am 23. April 2021 jährt sich der Einsturz der Rana Plaza Textilfabrik zum achten Mal. Bei dem bisher größten Unfall der globalen Textilindustrie starben über 1000 Menschen. Auch wenn als Reaktion auf den Einsturz erste Verbesserungen der Sicherheitsstandards etabliert wurden, diktiert der Preiskampf in textilen Lieferketten nach wie vor die Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen. Letztes Jahr hat sich die Situation auf eine andere Art und Weise verschärft: Die Covid-19-Pandemie wirkt auch im Kontext der Textilen Lieferkette wie ein Brennglas. Einbehaltene Löhne, Union Busting, und Vernichtung von neu produzierter Ware sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen und den Planeten. Darüber wird in der aktuellen Pandemiesituation viel zu wenig gesprochen.
 
Jedes Jahr beteiligen sich auf der ganzen Welt zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Gewerkschaftler*innen und Aktive für eine faire und ökologische Modeindustrie an der Fashion Revolution Week, um auf die aktuellen Missstände aufmerksam zu machen, Handlungsoptionen aufzuzeigen und Forderungen an Unternehmen, Politik und Gesellschaft zu stellen.
 
(Quelle: globaleslernen.de)
 

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Jetzt für Auszeichnung bewerben!

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Auch im neuen UNESCO-Programm „BNE 2030“ zeichnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission vorbildliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus.

Ob Kitas, Schulen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Betriebe, Vereine, Universitäten, Netzwerke oder Kommunen: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission suchen im Rahmen des neuen UNESCO-Programms „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen“ (kurz: „BNE 2030“) nach Organisationen und Initiativen, die sich in vorbildlicher Weise für Bildung für nachhaltige Entwicklung einsetzen.

Ab sofort können sich interessierte Akteurinnen und Akteure online um eine Auszeichnung bewerben. Gelungene Bildung für nachhaltige Entwicklung versetzt Menschen in die Lage, sich aktiv am gesellschaftlichen Gestaltungsprozess im Sinn einer globalen Transformation zu mehr Nachhaltigkeit zu beteiligen.

Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Bildung schafft Durchblick. Die Transformation hin zu nachhaltigen Technologien hat uns voll im Griff. Deshalb ist Bildung für nachhaltige Entwicklung ein wichtiger Schlüssel. Mit unseren Auszeichnungen wollen wir Vorreiter in diesem Bereich würdigen und so noch mehr Menschen und Institutionen zu einem Weg der nachhaltigen Entwicklung inspirieren.“

Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, sagt:

„Wir leben in einer Welt der globalen Herausforderungen – Klimawandel, Pandemie und weltweite Armut machen es uns deutlich. Wir brauchen Menschen, die global denken und handeln! Die nicht zurückschrecken vor der Komplexität von Aufgaben, sondern gelernt haben, unsere Welt vernetzt und verantwortungsvoll zu gestalten. Diese Menschen, aber auch Organisationen und Initiativen auszuzeichnen, ist ein motivierendes Signal.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission werden zudem die Zivilgesellschaft in einem breiten Konsultationsverfahren an der finalen Gestaltung dieser neuen BNE-Auszeichnungen beteiligen: Alle werden herzlich eingeladen, kreative, innovative und zukunftsgerichtete Titelideen zu entwickeln und über diesen Link einzureichen. Für die beste Idee kann man ein Ticket zur Teilnahme an der UNESCO-Weltkonferenz zu BNE vom 17. bis 19. Mai 2021 gewinnen.

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Stellenausschreibung Projekt "WeltFAIRänderer"

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Lieferkettenbrief für Nachbesserungen im Gesetz

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Die Bundesregierung hat sich auf einen Entwurf zum Lieferkettengesetz geeinigt! Damit werden die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen erstmals in Deutschland verbindlich geregelt. Aber: Noch ist das Gesetz nicht fertig. Im April wird der Bundestag über das Lieferkettengesetz beraten. Die Abgeordneten haben dann die Möglichkeit, Nachbesserungen einzufordern. In einer neuen Aktion ruft die Initiative Lieferkettengesetz daher zu einer Briefaktion auf: Schicke den Abgeordneten aus deinem Wahlkreis unseren Lieferkettenbrief! Damit forderst du sie auf, sich für ein starkes Lieferkettengesetz einzusetzen.

Weitere Informationen zur Aktion

Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ ausgeschrieben

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Der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ geht in die nächste Runde! Ab sofort suchen wir wieder Initiativen und Projekte, die zukunftsorientiert und nachhaltig wirken und einen Beitrag zur Umsetzung der globalen UN-Entwicklungsziele (SDGs) leisten. Erstmals findet dieses Jahr auch ein begleitender Fotowettbewerb statt. Bewerbungen und Fotos können bis zum 14. April 2021 online eingereicht werden.

In diesem Jahr orientieren sich die Schwerpunktthemen an vier der sechs Transformationsbereiche der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie: Energiewende & Klimaschutz, Nachhaltiges Bauen & Verkehrswende, Soziale Gerechtigkeit/Menschliches Wohlbefinden & Fähigkeiten und Kreislaufwirtschaft. Bewerbungen zu anderen Themen einer Nachhaltigen Entwicklung sind darüber hinaus ebenso herzlich willkommen.

Um das komplexe Anliegen der Nachhaltigkeit auch bildhaft darzustellen, findet dieses Jahr erstmals ein begleitender Fotowettbewerb statt. Überzeugende Fotos zu einem der oben genannten Schwerpunkthemen können ebenfalls online eingereicht werden.

Was gibt es zu gewinnen?
Der Wettbewerb Projekt Nachhaltigkeit zeichnet 40 Projekte und Initiativen aus, denen ein Preisgeld von insgesamt 40.000 Euro winkt. Darüber hinaus wird innerhalb des Fotowettbewerbes jeweils ein Foto pro Schwerpunktthema mit 1.000 Euro bedacht. Zusätzlich zu der finanziellen Prämie bietet die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel einen großen Mehrwert für die Sieger*innen: sie erhalten Zugang zu einem engagierten, regionalen und bundesweiten Netzwerk, bekommen verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit sowie die Chance, den öffentlichen Diskurs zu prägen und neue Unterstützer*innen für ihr Projekt zu gewinnen. So erhalten die Preisträger*innen beispielsweise eine Einladung zu den bundesweiten Formaten der RENN. Vier Projekte, die besonders viel bewegen und einen transformativen Charakter aufweisen, werden außerdem als Transformationsprojekt auf Bundesebene ausgezeichnet. Die Fotos werden darüber hinaus bundesweit durch die RENN und den RNE veröffentlicht.

Wer kann teilnehmen?
Die Auszeichnung richtet sich an zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen der sozialen Innovation, Privatpersonen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Startups oder Kooperationen derselben. Eingeschlossen sind auch Projekte, die bereits in vorherigen Runden das Qualitätslabel „Projekt Nachhaltigkeit“ oder „Werkstatt N“ erhalten haben. Entscheidend ist dann die Darstellung eines Fortschritts im Projekt. Kommerzielle Produkte und Dienstleistungen können als Projekte eingereicht werden, wenn sie durch eine neuartige Idee eine Lösung für ein Problem der Nachhaltigkeit anbieten oder dem Bereich Social Business zuzuordnen sind.

Wie funktioniert die Bewerbung?
Die Projekte und/oder Fotos können vom 8. März bis 14. April 2021 online einreicht werden. Einfach unter www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de registrieren, Formular ausfüllen und kostenlos einreichen.

Bonner Tage der Demokratie 2021

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Die Bonner Tage der Demokratie 2021 im Mai stehen unter dem Motto: „Digitale Demokratie und Datenschutz“. Das Gustav-Stresemann-Institut, Mitglied im Bonner Netzwerk für Entwicklung, gehört zu den Partnerorganisationen und beteiligt sich an dem Veranstaltungsprogramm. An fünf Tagen laden Reden, Diskussionen und ein Pubquiz dazu ein, sich mit Fragen rund um Demokratie, Digitalisierung und Datenschutz auseinanderzusetzen.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

SDG-Tage in Bonn verschoben

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Die Bonner SDG-Tage werden aufgrund der anhaltenden Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie auf den Herbst verschoben. Nähere Informationen dazu folgen bald.

25 Jahre UNO-Stadt Bonn

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Der Grundstein für die Entwicklung Bonns zur deutschen Stadt der Vereinten Nationen wurde 1996 mit der Ansiedlung des Freiwilligenprogramms (UNV) gelegt; wenig später folgte das Klimasekretariat (UNFCCC). 25 Jahre später ist die UNO in Bonn mit mehr als 20 Einrichtungen und rund 1000 Mitarbeitenden vertreten und zum Zentrum für Nachhaltigkeit innerhalb der Vereinten Nationen geworden, umgeben von einem wachsenden Netzwerk staatlicher, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure. Im Jubiläumsjahr ist ein vielfältiges Programm geplant, sobald die Pandemielage dies zulässt.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.bonn.de/uno-bonn25.

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