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News Archiv

Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Januar 2020

Ping, der kleine Klimaexperte, ist weiterhin unterwegs

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Kinderbuch "Ping"

In Lateinamerika, in Deutschland und nun auch in ganz NRW. “Neu ist auch”, so die Projektverantwortliche Stefanie Hahl vom Lateinamerikazentrum in Bonn, “das wir zusätzlich zu den 3. und 4. Klassen nun auch den 5. Klassen Ping anbieten können.” Das Projekt zielt mit seiner entwicklungspolitischen Bildungsarbeit darauf ab, mehr Bewusstsein für die immer dringlicher werdende Herausforderung des globalen Klimawandels zu schaffen. 5-stündige interaktive Projekttage, die von ReferentInnen aus Lateinamerika durchführt werden, sensibilisieren die SchülerInnen anhand des selbst entwickelten Kinderbuchs “Ping, der kleine Klimaexperte” und aktivieren sie zu konkretem Handeln.

Ebenfalls haben die Kinder bei den Ping-Projekttagen die Möglichkeit, eine Klassenpartnerschaft mit einer Klasse an einer Ping-Partnerschule in Lateinamerika aufzubauen, wo dann ebenfalls Ping-Projekttage durchführt werden. Das Kinderbuch eignet sich für unterschiedliche Schulfächer. Download deutsche Fassung unter: LAZ_Kinderbuch_PING_2018. Auf spanisch unter: PING_2017_ES. Weitere Informationen unter eMail: info(at)lateinamerikazentrum.de.

Nachhaltige Beschaffung: Offener Brief an die Bundesregierung

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Die Bundesregierung kündigte 2015 im „Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit“ an, bis 2020 möglichst die Hälfte aller Textilien nach sozialen und ökologischen Kriterien zu beschaffen. Nach über vier Jahren hat sie aber noch nicht einmal den Stufenplan vorgelegt, mit dem dieses Ziel erreicht werden soll. Siebzehn Organisationen fordern sie nun in einem offenen Brief auf, endlich den Stufenplan vorzulegen und Textilien fair und ökologisch einzukaufen. Das Eine Welt Netz NRW und viele weitere Organisationen aus NRW sind Unterzeichner des Briefes. Download.

Reflektionspapier: Bitte wenden!

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Cover Bitte wenden!

Es bleiben nunmehr zehn Jahre, um die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN zu erreichen. Weder Global noch national oder kommunal, so die Erkenntnis vieler, ist Nachhaltigkeit ein prägendes Element der Politikgestaltung und -umsetzung. "Damit die politische Relevanz von Nachhaltigkeit gestärkt und der Gestaltungsprozess deutlich wirksamer wird, ist insbesondere auch die Wissenschaft als Impulsgeberin gefragt", hofft der Veranstalter, die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030), und lud für den 5. und 6.12.19 zur ersten Jahreskonferenz nach Berlin ein. Das Reflexionspapier zu dieser Konferenz „Nachhaltige Entwicklung: Eine Frage der Wissenschaft. Impulse und Innovationen für die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“ liegt nun vor. Download unter: wpn2030-Relexionspapier2019.

Ausbildung von LateinamerikanerInnen zu MultiplikatorInnen

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Logo LAZ

Das Bonner Lateinamerika-Zentrum bietet mit seinem neuen Bildungsprojekt hier lebenden LateinamerikanerInnen eine interessante Qualifizierung an. Die Ausbildung umfasst vier Themenschwerpunkte: Wasser: März-Juni 2020, Klima: August-November 2020, Flucht: Februar-Mai und Konsum: Juni-September 2021. Jedes Modul beinhaltet Didaktik / Methodik, entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Erstellung von Bildungsmaterialien, zwei Organisationsbesuche mit Fachvorträgen, die Möglichkeit, sich zu vernetzen, und drei Projekttage an Schulen.

Die TeilnehmerInnen

  • werden durch Seminare für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit ausgebildet,
  • werden befähigt, sich als MultiplikatorInnen aktiv an der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu beteiligen,
  • erstellen Bildungsmaterialien für Projekttage an Schulen und führen selber Projekttage an Schulen (3.-6. Klasse) durch.

“Ziel unserer Ausbildung ist es”, so die projektverantwortliche Stefanie Hahl, “Menschen auszubilden, die SchülerInnen und LehrerInnen unter anderem für die Themen Klimawandel und Umweltschutz sensibilisieren. Wir bieten damit MigrantInnen die Möglichkeit an, ihre Potenziale zu entfalten.” Bewerbungsschluss ist der 31. Januar! Weitere Informationen unter: bildung/migration-und-entwicklung.

Studie: Der deutsche Rohstoffhunger

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Cover Rohstoffhunger

Die Christliche Initiative Romero untersuchte die großen Rohstoffimporte der deutschen Industrie und stellt fest, dass die Gewinnung dieser Rohstoffe oft mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen einhergehen und die Lebensgrundlage vieler Menschen vor Ort zerstören. Einmal, so die konkrete Untersuchung, beim Palmöl aus Guetemala und zum anderen beim Kupfer- und Molybdänerz aus Mexiko. Die Christliche Initiative will damit auch deutlich machen, wie notwendig ein Lieferkettengesetz ist, um verantwortungslosen Geschäftspraktiken einen Riegel vorschieben zu können. Weitere Informationen und Download der Studie unter: palmoel_kupfer/.

Presseerklärung: Neue Rohstoffstrategie der Bundesregierung ignoriert Klimaschutz und Menschenrechte, vom 20.1.2020

Afrika Süd, 6-2019

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Afrika Süd, 6-2019

Neben der Analyse, wie Bedeutsam die Weltklimakonferenz COP 25 für den afrikanischen Kontinent ist, befasst sich die neue Ausgabe der Informationsstelle Südliches Afrika mit Wahlen in Namibia, Botwana und Tansania. Konzepte von innovativen Start-Up-Farmern in Simbabwe wirken ebenso ermutigend wie der zehnte Geburtstag des Daily Maverick aus Südafrika. Das Dossier behandelt darüber hinaus das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne im globalen Zeitalter. Weitere Informationen unter: heft-6-2019.

Neu denken. Einfach handeln. Gemeinsam fürs Klima

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Mitte Dezember letzten Jahres beschloss der Bonner Stadtrat ein neues Leitbild für den Klimaschutz und die Klimaanpassung. Darin betont der Stadtrat das globale 1,5 Grad-Celsius-Ziel und den Willen, die Treibhausgasausemissionen bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Zudem verpflichtet sich der Rat, nicht nur über die Einsparung von Treibhausgasen zu berichten, sondern auch über die Entwicklungen bei der Klimaanpassung. Die Webseite der Bonner Klimakampagne stellt darüber hinaus Menschen vor, die bereits etwas für den Klimaschutz tun (klimaschutzkampagne-neu-denken) und führt die Klimaschutzziele der Stadt ebenso auf wie Berichte und wichtige Handlungsfelder. Weitere Informationen unter: klimaschutz-klimaanpassung.

Bonner Spendenparlament schreibt 40.000 Euro zur Förderung aus

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Logo Bonner Spendenparlament

Beispielsweise für Projekt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe benachteiligter Menschen, etwa von Kindern und Jugendlichen, Geflüchteten, alten, Menschen mit Handicap, einsamen Menschen oder Wohnungslosen oder für Projekte zu Umweltthemen und Umweltbildung. Die Anträge müssen per Post und eMail beim Bonner Spendenparlament eingereicht werden. Anmeldeschluss: 27.2. Weitere Informationen unter: bonner-spendenparlament.

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