News Archiv
Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.
August 2019
Fast Fashion: Eine Bilanz in 3 Teilen
Vom
Fast-Fashion-Marken reagieren ganz kurzfristig auf neue Trends, bringen fast wöchentlich neue Kollektionen auf den Markt und das zu absoluten Niedrigpreisen. Mit der Folge, dass ein enormer Preis- und Zeitdruck in der Lieferkette aufgebaut wird und ArbeiterInnen die Mode unter menschenunwĂŒrdigen Bedingungen zu Niedrigstlöhnen fertigen mĂŒssen. Die Christliche Initiative Romero hat dazu nun ein Dossier mit einer ausfĂŒhrlichen Bilanz ĂŒber die ökologischen und sozialen Folgen der Fast-Fashion-Industrie vorgelegt und beleuchtet insbesondere die Verantwortung der Marken.
Teil 1 befasst sich mit den Arbeitsbedingungen in zehn Textilfabriken in Sri Lanka. Teil 2 beleuchtet die Einkaufspraktiken der Fast-Fashion-Marken und stellt dar, was sie Ă€ndern mĂŒssen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Teil 3 befasst sich mit den Folgen in Zahlen und bietet viele Infografiken. AuĂerdem sind in dem Dossier eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten und Forderungen an die Fast-Fashion-Unternehmen dargestellt. Weitere Informationen und Download unter: dossier-fast-fashion.
Engagementpreis NRW 2020
Vom
Mit dem Engagementpreis will das Land NRW besonders vorbildliche Vorhaben wĂŒrdigen und auszeichnen. Ehrenamtlichen AktivitĂ€ten, die das Zusammenleben in Nordrhein-Westfalen maĂgeblich mitgestalten, soll so eine Plattform gegeben werden. Die Auslobung richtet sich an Initiativen, Vereine, VerbĂ€nde, Stiftungen, gGmbH sowie an öffentliche Einrichtungen, "die Projekte durchfĂŒhren, in denen das bĂŒrgerschaftliche Engagement von jungen Menschen eine maĂgebliche Rolle spielt. Ein Bezug zum Schwerpunktthema »Jung und engagiert in NRW« muss erkennbar sein. Die Projekte mĂŒssen gemeinnĂŒtzig und dĂŒrfen nicht kommerziell sein", heiĂt es auf der entsprechenden Homepage des Landes. Bewerbungsschluss: 30. September. weitere Informationen und Downloads unter: engagementpreis-nrw-2020.
BĂŒrgerenergie Projekt 2019
Vom
Das BĂŒndnis BĂŒrgerenergie e.V. sucht Projekte, die durch BĂŒrgergemeinschaften Energie vor Ort solar erzeugen. Sie es mit Hilfe von Dachanlagen, mit oder ohne Speicher, von Solarthermie oder Balkonmodulen und damit die dezentralen Energiewende in BĂŒrgerhand vorantreiben. "Zu gewinnen gibt es eins von drei Portraitvideos. Wir besuchen die Gewinnerprojekte vor Ort und drehen mit Ihnen ein Portraitvideo ĂŒber sich und das Energiewende-Engagement, denn die gesamte Community und wir wollen Sie kennenlernen und damit Menschen zum Nachmachen einladen", so das BĂŒndnis BĂŒrgerenergie. FĂŒr die Bewerbung erforderlich ist die Ausrichtung einer Solarparty (bis 28.9.), mit der Nachbarn und Freunde zu eigenem Handeln motiviert werden sollen. Bewerbungsschluss: 28. September. Weitere Informationen unter: wettbewerb.buendnis-buergerenergie.
Afrika SĂŒd, 3-2019
Vom
Inhalte der aktuellen Ausgabe sind folgende Themen: Bei den Wahlen in SĂŒdafrika am 8. MĂ€rz hat der ANC vom Ramaphosa-Faktor profitiert und ein besseres Ergebnis eingefahren als vorausgesagt. Dennoch steht Ramaphosa angesichts seiner zerstrittenen Partei und gewichtiger Gegner seines Reformkurses vor einem Dilemma. Des Weiteren wird ĂŒber die GeschĂ€fte von Glencor in der DR Kongo, ĂŒber Gerichtsverfahren in Botswana, Angola und Mosambik wegen illegaler Kredite, ĂŒber die Zahlungskrise in Simbabwe und ĂŒber den "Krabbenkönig" Aziz Ismael in Madegaskar vor dem Hintergrund der Panama-Papers. Weitere Informationen unter: newsletter2go.
Kinder sind alle gleich
Vom
UnabhĂ€ngig von Religion, Herkunft und Geschlecht hat jedes Kind auf dieser Welt das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung. Das ist die wesentliche Aussage der UN-Kinderrechtskonvention von 1989. Der aktuelle Newsletter von Don Bosco Mondo wirft anlĂ€sslich des 30-jĂ€hrigen Bestehen dieser Konvention einen Blick auf Indien, das zu den 190 Unterzeichnerstaaten gehört. Noch immer werden dort viele minderjĂ€hrige MĂ€dchen verheiratet, denn fĂŒr arme Familien bietet dies die einzige Chance auf ihr Ăberleben. FĂŒr die MĂ€dchen endet damit jedoch ihre Kindheit und Vergewaltgigungen und sklavenĂ€hnliche Hausarbeit gehören fortan zu ihrem Alltag. Don Bosco fĂŒhrt Kinderrechtsclubs an Schulen als positives Beispiel an, mit denen ein Netzwerk aus Eltern, Lehrenden und politischen EntscheidungstrĂ€gern gewoben werden kann. Dort lernen Kinder ihre Rechte kennen und wie sie dafĂŒr kĂ€mpfen können. Weitere Informationen unter: newsletter-august.
Interaktive Online-Plattform: Wie nachhaltig ist Deutschland?
Vom
Es ist eine vorlĂ€ufige Berichtsplattform, die vom Statistischem Bundesamt vorgelegt wurde. In ihr sind 232 IndikatorensĂ€tze enthalten, die von einer internationalen Arbeitsgruppe unter deutscher Mitwirkung erarbeitet wurden. So will man international vergleichbar seine nachhaltige Entwicklung darstellen. Das Ziel ist, die Umsetzung der UN nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) messbar und fĂŒr alle nachverfolgbar zu machen. Etliche DatensĂ€tze fehlen aber noch oder sind in Bearbeitung. Zugang zur derzeit bestehenden Alpha-Version, die weiter ausgebaut werden soll, unter: sustainabledevelopment-germany.
Lehrmaterialien zu Hunger, ErnÀhrung und nachhaltige Entwicklung
Vom
Die Deutsche Welthungerhilfe bietet zu den Themenkomplexen Hunger, ErnĂ€hrung und nachhaltige Entwicklung umfangreiche Unterrichtsmaterialien fĂŒr Grundschule, Sekundarstufe I und II an und entwickelt das Thema Hunger zum Beispiel entlang der Fragen "Wieso hungern Menschen? Was hat Lebensmittelverschwendung in Deutschland mit Hunger in EntwicklungslĂ€ndern zu tun? Und wie können wir aktiv werden fĂŒr eine gerechtere Welt?" Die Materialien sind nach Grundschule, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II aufgeteilt und umfassen BroschĂŒren, Quiz, DVDs, Online Games, Wandzeitungen oder FaktenblĂ€tter. Alles kostenlos zum Downloaden. Damit will die Welthungerhilfe LehrerInnen bei der informativen und kreativen Unterrichtsgestaltung unterstĂŒtzen. Weitere Informationen unter: als-schule-helfen/lehrmaterial-bestellen.
Kronkorken fĂŒr Sankt Augustin
Vom
Kronkorken landen meistens im MĂŒll oder auf der StraĂe. Doch in Sankt Augustin will man neue Wege gehen. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind aufgerufen, die Kronkorken zu sammeln und an 13 Stellen abzugeben. Von dort werden sie an den MetallhĂ€ndler Jungheim Schrott- und Metallhandel GmbH verkauft und der Erlös zu 100 Prozent an soziale Projekte gespendet. "Derzeit unterstĂŒtzen wir mit dem Erlös das Projekt Hopeâs Angel â Familien Hoffnung schenken", betont Hanna Teuwsen, Initiatorin dieses Projektes. Das Projekt will das Bewusstsein zur Nachhaltigkeit und MĂŒllvermeidung mit dem Engagement fĂŒr Mitmenschen bzw. soziale Projekte verbinden. Weitere Informationen unter: kronkorken-fuer-sankt-augustin.
