+++  Nicht verpassen: Unsere Jubiläumsveranstaltung: 15 Jahre Bonner Netzwerk für Entwicklung

Aktivitäten von Mitgliedsvereinen

Erfolgreiche Slow Fashion Tour in Bonn – Nachhaltigkeit ganz kreativ vermittelt!

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Die Slow Fashion Tour am 4. Oktober war ein voller Erfolg: Bei bestem Herbstwetter verwandelte sich die Bonner Friedrichstraße im Rahmen der Bonner SDG-Tage in eine lebendige Erlebniswelt rund um faire Mode, nachhaltigen Konsum und kreative Alternativen zur Wegwerfgesellschaft. Organisiert vom Caritasverband für die Stadt Bonn e.V., dem Spinnen-Netz: NGO-Job-Network und dem Bonner Netzwerk für Entwicklung bot die Veranstaltung den beteiligten Initiativen eine wunderbare Gelegenheit, ihre Arbeit niederschwellig, spielerisch und mit Freude vorzustellen. Entlang der sogenannten 17-Ziele-Zone präsentierten Organisationen wie FEMNET, Oikocredit, die Change Clubs, das Internationale Frauenzentrum, Sun for the Children und der Weltladen Bonn anschaulich, wie faire Mode, Klimaschutz und soziale Verantwortung miteinander verbunden sind. Besucher*innen erfuhren direkt vor Ort, wie sich die globalen Nachhaltigkeitsziele – insbesondere SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit), SDG 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) und SDG 13 (Klimaschutz) – ganz konkret im Alltag umsetzen lassen. Ein besonderer Höhepunkt war die Kleidertauschparty im Haus Mondial der Caritas Bonn, bei der nachhaltiger Konsum unter dem Motto „Tauschen statt kaufen“ praktisch erfahrbar wurde. Bei Musik, Kaffee und vielen Begegnungen wurde deutlich: Nachhaltigkeit kann Spaß machen und verbindet Menschen. Die Slow Fashion Tour zeigte eindrucksvoll, wie Bonn als engagierte Stadtgesellschaft gemeinsam für eine zukunftsfähige Welt eintritt – kreativ, solidarisch und mit Herz.

Bonner Zivilgesellschaft zeigt starken Einsatz beim World Cleanup Day 2025

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Passend zum Auftakt der Bonner SDG-Tage am Freitag, den 19. September 2025, startete in Bonn eine zentrale Cleanup-Aktion, die den internationalen World Cleanup Day einläutete. Treffpunkt war um 16 Uhr der Hofgarten, von wo aus die Teilnehmenden entlang der Rheinpromenade bis zum UN-Campus aktiv wurden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sammelten gemeinsam Plastik, Zigarettenstummel und andere Abfälle – und erhielten dabei einen direkten Einblick, wie stark Müll unsere Umwelt belastet. Viele waren überrascht, wie aufwendig es ist, Abfälle korrekt zu trennen und zu entsorgen. Doch die Aktion war mehr als Müllsammeln: Sie wurde zu einer lebendigen Bildungsaktion. Die Teilnehmenden konnten erleben, wie aus scheinbar wertlosem Plastik neue, nützliche Produkte entstehen und wie Mehrwegsysteme den Verbrauch von Einwegmaterialien reduzieren. Auch digitale Müllproduktion und Ressourcennutzung wurden thematisiert – so wurde deutlich, dass Nachhaltigkeit im Alltag viele Facetten hat. Der World Cleanup Day in Bonn zeigte eindrucksvoll, wie Engagement in der eigenen Stadt wirken kann: Anstelle abstrakter Probleme wurden konkrete Herausforderungen sichtbar und direkt angepackt. Teilnehmende erfuhren, dass gemeinsames Handeln effektiv und motivierend ist. Vom Kindergartenkind bis zur Seniorin wurde deutlich, dass nachhaltiges Handeln keine Frage des Alters ist und dass jeder Beitrag zählt. Diese Aktion verdeutlichte, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) praktisch umgesetzt werden kann: Lernen durch aktives Mitgestalten, Erleben und Mitmachen. Die Bonner Zivilgesellschaft bewies an diesem Tag eindrucksvoll, wie lebendig, engagiert und verantwortungsbewusst die Stadtgemeinschaft ist – und dass kleine Schritte im Alltag große Wirkung entfalten können. Fazit: Der Bonner World Cleanup Day 2025 machte deutlich: Wer Müll sammelt, lernt. Über Verantwortung, Nachhaltigkeit und die Macht gemeinschaftlichen Handelns – und dass gemeinsames Engagement wirklich etwas bewegt. Wir freuen uns schon auf den 20. September 2026 und sind sicher wieder dabei!

Bonn übernimmt die Flagge des World Cleanup Day!

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Am 18. Juni 2025 wurde im Rahmen des Treffens vom Bonner Netzwerk für Entwicklung ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit gesetzt: Prof. Dr. Brigitte Petersen, Vorstandsvorsitzende der europäischen Genossenschaft EQAsce, übergab symbolisch die Flagge des World Cleanup Day an Birgit Rücker vom Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn und an Vanessa Püllen, der Koordinatorin des Bonner Netzwerk für Entwicklung sowie an zahlreiche zivilgesellschaftliche Bonner Akteur*innen und Mitglieder des Netzwerks. Mit der Annahme des Staffelstabs bekräftigten die Beteiligten ihr gemeinsames Engagement für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit und machten ihre lokale Verantwortung für eine saubere und lebenswerte Stadt sichtbar. „Bonn ist ein leuchtendes Beispiel für gelebte internationale Zusammenarbeit – und jetzt auch für ein weiteres sichtbares lokales und international vernetztes Engagement gegen sichtbare und unsichtbare Umweltverschmutzungg“, so Petersen. Die EQAsce unterstützt seit zehn Jahren die Nachhaltigkeitstransformation mit digitalen Bildungsangeboten und will durch die Flaggenübergabe bundesweit neue Impulse setzen. Holger Holland, Initiator des World Cleanup Day Germany, freut sich sehr über das Bonner Commitment und begrüßt auch besonders die Schirmherrschaft von Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner über den von den Vereinten Nationen ausgezeichneten Aktionstag am 20. September.

DemokRADtie-Tour 2025 hat zweimal in Bonn Halt gemacht

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Eine Konzertreise per Fahrrad: Der Liedermacher und Klimaaktivist Erik Stenzel geht im Mai und Juni 2025 mit seinem neuen Studioalbum „Aufgaben und Taten“ auf Tour. Darauf singt er mit kritischer Poesie über eine Welt, deren Zukunft wir mitgestalten können, und kleidet seine Lieder in ein raues Folk-Gewand. Während seiner DemokRADtie-Tour radelt er mit Gitarre und Zelt im Gepäck rund 2.500 Kilometer durch Deutschland und gibt entlang der Route Konzerte. Oikocredit und einige Organisationen des Bonner Netzwerks für Entwicklung konnten es organisieren, dass Erik Stenzel gleich zweimal bei uns in Bonn gastiert: Zuerst trat er um 16 Uhr vor dem Leerstand als Begegnungsraum in der Friedrichstraße auf, anschließend radelte er weiter in den Bonner Süden, um um 19 Uhr im Zentrenmanagement Bad Godesberg im Herzen Godesbergs seine Lieder, die zum Nachdenken anregen, zu präsentieren. Die sonore Stimme von Erik Stenzel, gepaart mit schönen Melodien und bewegenden Texten, lud viele vorbeigehende Menschen in der Friedrichstraße dazu ein, stehen zu bleiben und aufmerksam seinen Botschaften zu lauschen. Die Veranstaltungen waren kostenlos und wurden vom Bonner Netzwerk für Entwicklung, der Initiative Change Clubs, dem Zentrenmanagement Bad Godesberg und dem Westdeutschen Förderkreis von Oikocredit organisiert. Nach dem zweiten Konzert in Godesberg gab es, nach einem kurzen Austausch mit dem Künstler, auch genügend Zeit für Vernetzung und Gespräche untereinander sowie Impulse von den mitveranstaltenden Organisationen. Mehr Infos zu Erik's DemokRADtie-Tour findet sich auf der Webseite von Erik Stenzel

BNE-Fachtag 2025 in Euskirchen – Praxisimpulse für einen nachhaltigeren Schulalltag

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Am 27. März 2025 fand im BNE-Regionalzentrum, dem Naturzentrum Eifel in Nettersheim, der diesjährige BNE-Fachtag unter dem Motto „Praxisimpulse für einen nachhaltigeren Schulalltag“ statt. Pädagogische Fachkräfte aus dem gesamten Kreis Euskirchen und darüber hinaus kamen zusammen, um sich über neue Methoden, außerschulische Lernorte und Best-Practice-Beispiele für eine nachhaltige Bildungsarbeit auszutauschen. Eröffnet wurde der Tag vom Leiter des Naturzentrums Eifel, dem Gastgeber der Veranstaltung. Im Anschluss richtete der stellvertretende Landrat Achim Blindert ein Grußwort an die Anwesenden und hob die wichtige Rolle von Schulen und außerschulischen Partnern bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft hervor. Organisiert wurde der Fachtag vom BNE-Netzwerk Kreis Euskirchen, bestehende aus dem Kreis Euskirchen, dem Naturzentrum Eifel, dem Naturpark Rheinland sowie der Regionalpromotorin für Bonn, die Kreise Euskirchen und Rhein-Sieg vom Eine Welt-Landesnetzwerk NRW. Ein inhaltlicher Höhepunkt war die Keynote von Stefan Rostock (Germanwatch e. V.). Er machte eindrucksvoll deutlich, dass nachhaltiges Denken und Handeln bereits im Klassenzimmer beginnt – und dass engagierte Lehrkräfte entscheidende Multiplikatoren auf diesem Weg sind. Wie BNE bereits heute gelebt wird, zeigten zwei Schulen aus der Region: Die Grundschule Dahlem und die Gesamtschule Eifel präsentierten ihre Arbeit rund um den „FREI Day“ – einem wöchentlichen Projekttag, an dem Schülerinnen und Schüler selbstgewählte Nachhaltigkeitsthemen erforschen und eigene Lösungen entwickeln. Besonders beeindruckend: Jugendliche der Gesamtschule stellten ihre Projekte selbst vor – mit viel Engagement, Eigenverantwortung und Überzeugung. Im Anschluss bot der „Markt der Möglichkeiten“ mit zahlreichen regionalen und überregionalen Akteuren Gelegenheit zum Austausch über außerschulische Bildungsangebote und Kooperationen. Hier präsentierten sich unter anderem Einrichtungen aus den Bereichen Umweltbildung, Globales Lernen und Astronomie. Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden in Kurzworkshops praxisrelevante Themen wie faire Produktionsbedingungen, globale Verteilungsgerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, kreative Methoden wie das Kamishibai-Erzähltheater, BNE im Vertretungsunterricht und den Umgang mit Lichtverschmutzung. Die Workshops boten niedrigschwellige Zugänge und vielfältige Anregungen, wie sich BNE fächerübergreifend und alltagsnah in Schule umsetzen lässt.

Gute Atmosphäre, konstruktiver Austausch und viel Vernetzung beim Bonner Netzwerktreffen am 17. April 2024

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Das erste Treffen des Bonner Netzwerk für Entwicklung in 2024 war am 17. April mit 25 Teilnehmenden sehr gut besucht. Es lockte durch interessante Wortbeiträge viele neue interessierte zivilgesellschaftliche Akteur*innen an. Aber auch bereits bekannte Gesichter fanden sich zum Austausch und zum Netzwerken ab 15 Uhr in die Kaiser-Friedrich-Straße ein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab es ein Gespräch mit Sabine Kern vom Haus Mondial der Caritas in Bonn. Sie stellte den interessierten Zuhörer*innen die Arbeit vom Fachdienst für Integration und Migration mit seinen zahlreichen Aktivitäten vor. Auch berichtete sie von der Kampagne vielfalt. viel wert., für die sie verantworlich ist und die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Im Anschluss stellte Gerke Rademacher von der Stabstelle Bürgerbeteiligung das Projekt "Klimaviertel - Mitmachzentren: Räume für Innovation, Vernetzung und neues Handeln". Geplant ist, dass in jedem Bonner Stadtbezirk im Jahr 2024 ein sogenanntes „Klimaviertel“ eröffnet wird. Dabei setzt die Stadt unter anderem auf Veranstaltungen, Vernetzung, Beratung und finanzielle Förderung. Die Klimaviertel werden von der Stabsstelle Bürgerbeteiligung koordiniert und sollen an bereits bestehende Strukturen in den Quartieren andocken. Eine hohe Bürger*innenbeteiligung, sowie eine starke Einbindung zivillgeschaftlicher Akteursgruppen wird in den sogenannten "Mitmachzentren" angestrebt. Die Präsentation von Gerke Rademacher stieß auf großes interessse. Es gab viele Rückfragen und einen regen Austausch zu diesem Tagesordnungspunkt. Im Anschluss erfolgte eine kurze Netzwerkpause, die die Anwesenden für eine kleine Stärkung und die weitere Vernetzung nutzten. Nach der Pause ging es weiter mit einem Input zu: "How to Schokofahrt#" von Rebecca Wolfer von Oikocredit Westdeutscher Förderkreis e.V. Die Idee dabei ist folgende: Zweimal jährlich sammeln Hobbyradler*innen aus ganz Deutschland fair produzierte Schokolade in Amsterdam ein und verteilen sie dannn radelnd lokal an Geschäfte und Weltläden. Damit soll demonstriert werden, dass ein nachhaltiger und emissionsfreier Transport möglich ist, wie viel Spaß bewusster Genuss machen kann und dass Radfahren die Menschen verbindet. Als letzten offiziellen Tagesordnungspunkt stellten Birgit Rücker, Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit und Britta Amorin, Büro für lokale Nachhaltigkeit gemeinsam den aktuellen Planungsstand zur diesjährigen Fairen Woche mit der Auftaktveranstaltung „Bonn-Rundum nachhaltig 2024“, sowie den Status quo, der vom 20. September - 06. Oktober 2024 stattfindenden Bonner SDG-Tage vor. Informell folgten noch verschiedene Ankündigungen von Terminen, etc. Als Fazit dieses Netzwerktreffens lässt sich ziehen, dass es auch in diesem Jahr zahlreiche Möglichkeiten geben wird, sich für eine global nachhaltige Welt einzusetzen und jetzt schon vielfältige Ideen und bereits geplante Aktivitäten auf ihrer Umsetzung in Bonn warten.

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