News Archiv

Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Ideenwettbewerb Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit

Vom

Ideenwettbewerb Mode

Noch bis zum 18. August können sich alle gemeinnützigen Akteure mit ihren innovativen Projekten und Ideen zu diesem Thema beim Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung bewerben. Dabei sollten sie folgende Fragestellungen mit im Blick haben: Wie können wir die derzeitige Kultur des Modekonsums verändern? Was können wir dafür tun, dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, wenn Menschen neue Kleidungsstücke kaufen und gebrauchte aussortieren? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, eine nachhaltige Modekultur in unserer Gesellschaft zu verankern? Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Weitere Informationen und Förderrichtlinien unter: ideenwettbewerb-modekultur.

Projekt Nachhaltigkeit 2019.

Vom

Logo Nachhaltigkeitsrat

Im Juni zeichnete eine Jury 40 Projekte aus. Zehn aus jeder RENN-Region, also Nord, Mitte, West und Süd. RENN heißt "Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien". Davon gibt es vier im ganzen Bundesgebiet – ansässig in Hamburg, Erfurt, Karlsruhe und in Dortmund. Zu den ausgezeichneten Projekten zählen beispielsweise WEtell – Mobilfunk geht auch nachhaltig! WEtell GbR / Freiburg, die Handy-Aktion, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen / Dortmund, die GemüseAckerdemie, Ackerdemia e.V. / Potsdam, und Spülbar in Kiel – ein ressourcensparendes Mehrweg-Becher-System für den Wochenmarkt mit einer Gastro-Spülmaschine auf Rädern. Weitere Informationen unter: zukunft-hat-viele-gesichter.

Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden!

Vom

Deckblatt SDG-Erklärung

118 zivilgesellschaftliche Akteure haben ihre Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik veröffentlicht und fordern konkrete Schritte von der Bundesregierung zur Umsetzung der Agenda 2030 und der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Sie betonen in ihrer Erklärung: "Der erhoffte Weckruf durch die Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verhallt bisher nahezu ungehört. Schon jetzt ist klar, dass die Ziele mit der aktuellen Umsetzungsgeschwindigkeit nicht bis zum Jahr 2030 erreicht werden.” Das Forum Umwelt und Entwicklung bietet noch bis zum 20. September eine Mitunterzeichnung der SDG-Erklärung an. Weitere Informationen unter: zivilgesellschaftliche-erklaerung. Download hier.

Wandbild der Weltbaustelle Bonn am KUILT41

Vom

das fertigstellte Wandbild

Feierlich ging am 29. Juni die Weltbaustelle Bonn zu Ende. In ihrer Rede würdigte Bezirksbürgermeisterin Poppe-Reiners die Künstler Anthony DiPaola und Adolfo Torrico sowie alle, die am Projekt mitgewirkt hatten. Nicht zuletzt die rund 30 Vereine, die im und vor dem KULT 41 mit ihren Informationsständen die BesucherInnen über ihr Engagement in Bonn und in der Welt informierten. Ein herzlicher Dank ging auch an die DiTiB-Moschee, die ihre Rasenfläche für das Baugerüst zur Verfügung gestellt hatte und mit leckerem Essen die Abschlussfeier bereicherte.
Siehe auch: bonn.de/pressemitteilungen/.

Für faire Einkommen und Löhne

Vom

Titel Jahres- und Wirkungsbericht 2018

Zusammen mit Fairtrade Österreich und der schweizer Max-Havelaar-Stiftung hat Transfair Deutschland den Jahres- und Wirkungsbericht 2018 herausgegeben. Darin wird „Der schwere Weg zum sicheren Einkommen” ebenso behandelt wie die „Prämie als Motor”, die Tiefpreise von Kaffee oder Jobs mit Perspektive anhand einer Reportage über eine Blumenfarm in Tansania. Wichtige Wirkungen, die im letzten Jahr erzielt wurden, sind: Fairtrade ist das bekannteste Siegel weltweit, es gibt 1.600 Fairtrade-Produzentenorganisationen in 75 Ländern, 178 Millionen Euro wurden als Prämie ausbezahlt und 8,49 Mrd. Euro mit Fairtrade-Produkten umgesetzt. Weitere Informationen und Download unter: fairtrade-deutschland.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist seit dem 3. Juni Fairtrade-University

Vom

Logo Fairtrade University

Initiatorin Prof. Dr. Meike Rieve-Nagel und Hochschulpräsident Hartmut Ihne bekamen die Urkunde von Transfair / Fairtrade Deutschland überreicht. „Der Schritt für Maßnahmen und die Bewerbung als Fairtrade-University lagen auf der Hand“, so Maike Rieve-Nagel. Für die H-BRS bedeutet das: Fairtrade-Produkte in der Gastronomie auf dem Campus Rheinbach und Campus Sankt Augustin, bei Sitzungen und offiziellen Veranstaltungen der Hochschule sowie hochschulweite Veranstaltungen rund um Fairtrade und Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit VertreterInnen aus Studierendenschaft, Verwaltung und Gastronomie. Zudem wurde eine interne Ideenbörse eingerichtet, um Vorschläge für Veranstaltungen zu fairem Handel, Verbraucherverhalten und Nachhaltigkeit zu sammeln. Weitere Informationen bei: Green Office, Niklas Hartmann, Manou Raymond, Mareike Ropers, Hendrik Walkenhorst und Marco Ettelt, eMail: greenoffice(at)h-brs.de. Siehe auch Interview zu „Studierende machen dem Mülll am Campus Beine”: Interview-muellsammeln-st-augustin.

Studien- und Begegnungsfahrt nach Ghana

Vom

Ghana-Image

So schön der Safaritourismus nach Afrika sein mag: Afrika und seine Menschen erlebt man so nicht. Deshalb bietet Klaus Thüsing, der 16 Jahre lang in Afrika für den DED tätig war und die Reise leiten wird, ein schon dreimal erprobtes Programm an, um Ghana mit seiner reichen kulturellen Tradition, mit seinen freundlichen Menschen, seinen Landschaften und gesellschaftlichen sowie politischen Entwicklungen kennen zu lernen. Darüber hinaus ist Ghana sicher und hat keine Seuchen. Es ist Partnerland von NRW, und Cape Coast ist die Partnerstadt Bonns und deshalb ein Schwerpunkt der Reise. Reisezeit: 30. August bis 15. September. Kosten: Rund 1.800 Euro + Visagebühr, Visabeschaffung, Eintrittsgelder und ähnliches. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Klaus Thüsing, eMail: klaus.thuesing(at)gmx.de, Fon: 0228.218 923, mobil: 0160.954.482 36.

Fonds für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden

Vom

Aus der Projektarbeit

Gemeinnützige NGOs können für Projekte, die sie mit Partnerorganisationen im Globalen Süden durchführen und so die globale Partnerschaft stärken, eine Förderung aus dem EZ-Kleinprojektefonds beantragen. Ziel ist, mit diesem Geld arme und benachteiligte Menschen zu helfen, ihre Lebensbedingungen selbst nachhaltig zu verbessern. Selbsthilfeansätze sollen aufgegriffen, verstärkt und langfristig abgesichert werden. Auf eine partnerschaftliche, partizipative Projektplanung wird großen Wert gelegt. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 10.000 Euro für kleinere, junge Initiativen mit bis zu zwei Jahren Erfahrung mit Auslandsprojekten, 25.000 Euro für Träger-Organisationen mit mehr Erfahrung (drei Jahre) und 50.000 Euro für Vereine mit mehr als dreijähriger Erfahrung. Bis zu 75 Prozent der Gesamtprojektsumme kann bezuschusst werden. Eine Eigenleistung der Antragsteller von mindestens 10 Prozent muss in Deutschland aufgebracht werden, weitere 15 Prozent können von der Partnerorganisation im Ausland kommen. Eine Projektlaufzeit von bis zu 12 Monaten ist möglich. Am 30. und 31. August 2019 wird dazu in Königswinter ein Qualifizierungsseminar angeboten. Weitere Informationen unter: eine-welt-netz-nrw. Oder bei: schmitz-stiftungen.

Mitglieder