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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.

Juni 2026

Zine "Visionen fĂĽr den Frieden"

Vom

Wie könnten feministische und demilitarisierte Zukünfte aussehen? Welche Wirkungskraft haben Visionen, und wie können sie Menschen dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden?

Dieses kürzlich erschienene Zine des Bonner Frauennetzwerk für Frieden e.V. gibt Anstöße, um über Frieden jenseits von militärischer Logiken nachzudenken und alternative Vorstellungen von Sicherheit, Solidarität und Zusammenleben sichtbar zu machen.

Das Zine versammelt Visionen nuklearer Abrüstung und einer Welt ohne Atomwaffen, von Klimagerechtigkeit auf einem Planeten im Gleichgewicht, von einer Welt ohne Militär, in der zivile Konfliktbearbeitung den Umgang mit Konflikten prägt, sowie von Frieden und einer gewaltfreien Gesellschaft. Ergänzt werden die Visionen durch Impulse, wie jede*r selbst aktivistisch aktiv werden kann.

Das Zine kann hier gemeinsam mit dem Quellenbeiblatt kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Gedruckte Exemplare verschicken die Herausgeber gegen eine kleine Spende (Spendenempfehlung: 2 Euro).

Bei Fragen, Feedback oder Interesse freuen wir uns ĂĽber eine Nachricht an info[at]frauennetzwerk-fuer-frieden.de.

Kurzstudie "Der Kampf um Menschenrechte und Umweltschutz"

Vom

Die von Südwind herausgegebene Kurzstudie erklärt anschaulich und in leicht verständlicher Sprache, warum Regeln für Lieferketten wichtig sind. Sie stellt die Entwicklung von freiwilligen Versprechen zu gesetzlichen Pflichten dar und geht exemplarisch auf drei zentrale Regulierungen ein: das deutsche Lieferkettengesetz (LkSG), die EU-Zwangsarbeitsverordnung (EUFLR) und die EU-Entwaldungsver-ordnung (EUDR).

Hier geht es zur Studie im PDF-Format.

Die Publikation basiert auf der im März erschienenen, ausführlichen Studie gleichen Namens und macht politischen Entwicklungen auch für Leser*innen ohne Vorkenntnisse zugänglich.

Kostenlose BroschĂĽre "Konsum ohne Kinderarbeit"

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Fast 138 Millionen Kinder auf der Welt müssen arbeiten. Sie pflücken Tee, Kaffee- oder Kakaobohnen, sie knüpfen Teppiche und nähen Kleidungsstücke, sie brechen Steine oder schürfen nach Metallen und anderen Rohstoffen.

Kind sein, spielen, zur Schule gehen? DafĂĽr bleibt keine Zeit.

Ihre Kaufentscheidung macht einen Unterschied!

Wie viele Kinder sich aus Armut und Ausbeutung befreien können, hängt auch davon ab, was hier bei uns in den Einkaufswagen und (Online-)Warenkörben landet. Denn es gibt längst Alternativen: Der Faire Handel bietet Produkte, die in sozialen Partnerschaften ohne Ausbeutung entstanden sind – Produkte, die nicht durch Kinderhände geerntet, hergestellt oder transportiert wurden.

Die kostenlose Broschüre »Konsum ohne Kinderarbeit« von terre des hommes ermutigt, nach diesen Produkten Ausschau zu halten. Sie gibt einen Überblick über Anbieter, Siegel und Produktalternativen des Fairen Handels und erklärt, wie der Einsatz gegen Kinderarbeit und der Kampf gegen Armut ineinandergreifen.

Hier die BroschĂĽre als Printexemplar bestellen oder herunterladen.

Kleinprojektförderung "global. gerecht. gestalten.": Jetzt Anträge einreichen!

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Im Rahmen der Ausschreibung „global. gerecht. gestalten.“ vergibt finep Akademie Fördergelder an kleinere zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland.

Gesucht werden non-formale Bildungsprojekte der Global Citizenship Education (GCE), die benachteiligte und marginalisierte junge Menschen (15–30 Jahre) stärken. Die Projekte sollen junge Menschen als Akteur*innen des Wandels fördern und Strukturen zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden sichtbar machen.

Die Projektförderung umfasst zwei Schwerpunkte: niedrigschwellige Bildungs- und Beteiligungsformate (Förderlinie 1) und Geschlechtergerechtigkeit, Empowerment und die Beteiligung von Mädchen, jungen Frauen und FLINTA* (Förderlinie 2).

Projekte werden mit bis zu 5.000 Euro zu 100 % finanziert, Dritt- oder Eigenmittel sind nicht erforderlich.
Antragsfrist ist der 11.08.2026.

Alle Informationen zu Förderrichtlinien und Antragstellung hier.

Neues Förderprogramm: „klima.gerecht.jetzt.“

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Im Rahmen der Ausschreibung „klima.gerecht.jetzt.“ vergibt finep Fördergelder zwischen je 9.000 und 11.000 Euro an kleinere zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland. Die Ausschreibung unterstützt Bildungsprojekte, die gezielt junge, weniger engagierte Menschen erreichen, den Nutzen von Klimaschutz für das Gemeinwohl vermitteln und zeigen, warum es sich lohnt, sich für Klimaschutz einzusetzen. Förderfähige Projekte stützen sich dabei in ihrer Arbeit auf wissenschaftliche Erkenntnisse und orientieren sich an Prinzipien des Globalen Lernens. Antragsfrist ist der 7. September 2026.

FĂĽr alle Interessierten findet am 11. August um 15:30 Uhr eine Online-Infoveranstaltung zur Ausschreibung und Antragstellung statt.

Zur Anmeldung

Ausführliche Informationen zu Auschreibung und Förderrichtlinien unter:

https://finep.org/projektfoerderung-klima-gerecht-jetzt-npb2026-sm/

Bonner Spendenparlament: Jetzt Anträge für 2027 einreichen

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Mit insgesamt 30.000 Euro Fördervolumen unterstützt das Bonner Spendenparlament auch im kommenden Jahr Vereine aus Bonn und den unmittelbar angrenzenden Kommunen bei der Verwirklichung ihrer Projekte.

Anträge können ab sofort bis zum 18.08.2026 per Mail eingereicht werden. Über die Vergabe der Fördermittel entscheiden die Parlamentarier*innen dann in ihrer nächsten Sitzung am 14. November.

Welche Projekte werden gefördert?
Die Themenpalette ist vielfältig: Grundsätzlich unterstützen wir Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in Bonn. Dazu gehören Projekte, die Senioren zugutekommen und Vorhaben, die sich für Integration und Teilhabe einsetzen. Innovative Ideen mit einem ökologischen Profil sind ebenso förderungswürdig wie Hilfestellungen für Menschen mit Handicaps und Angebote, die sozial benachteiligten Kindern helfen.

Alle Informationen zu Förderrichtlinien und Antragstellung unter:
www.bonner-spendenparlament.de

Faire Woche 2026: Veranstaltungskalender, Materialien & Ideen

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Die Faire Woche findet in diesem Jahr vom 11. bis 25. September statt. Der Veranstaltungskalender ist seit letzter Woche online, und Veranstaltungen können ab sofort dort eingetragen werden. Schaut doch mal rein, sagt es weitere und tragt eure Aktionen ein, falls ihr selbst auch etwas zur Fairen Woche macht.

Auch die Materialien zur Fairen Woche sind nun verfügbar: Schaut sie euch gerne auf der Website an, gedruckte Belegexemplare können auf Anfrage bestellt werden und werden ab Mitte Juli versandt.

Außerdem möchten wir euch auf einige Aktionsideen zur Fairen Woche aufmerksam machen – vom Krimi-Dinner über Kleidertausch bis hin zu vielen weiteren Formaten. Vielleicht ist ja auch für euch eine passende Idee dabei oder ihr bekommt Lust, selbst eine Aktion im Rahmen der Fairen Woche umzusetzen.

Kontakt: Julia Lesmeister, Projektleiterin Faire Woche Forum Fairer Handel e.V.
j.lesmeister[at]forum-fairer-handel.de
030 275 96-270

Nationaler Preis: Bildung fĂĽr nachhaltige Entwicklung

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Seit 2023 vergeben das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und die Deutsche UNESCO-Kommission alle zwei Jahre die Auszeichnung "Nationale Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung". Um den mit 10.000 Euro dotierten Preis bewerben können sich Kitas, Schulen und Hochschulen, aber auch Unternehmen, Vereine, Netzwerke, Zusammenschlüsse von Kommunen und Zivilgesellschaft sowie Einzelpersonen, die mit BNE dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen.

Die Bewerbung für 2027 ist vom 02.06.2026 bis zum 15.08.2026 möglich. Dafür müssen sich die Bewerbenden zunächst bei der Deutschen UNESCO-Kommission als BNE-Akteurinnen und BNE-Akteure registrieren.

Alle Informationen zu Ausschreibung und Bewerbung finden Sie hier.

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