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Nachrichten rund um Tipps, Neuigkeiten und Mitmachen. Nicht nur vom Bonner Netzwerk.
2026
Nationaler Preis: Bildung fĂĽr nachhaltige Entwicklung
Vom
Seit 2023 vergeben das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und die Deutsche UNESCO-Kommission alle zwei Jahre die Auszeichnung "Nationale Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung". Um den mit 10.000 Euro dotierten Preis bewerben können sich Kitas, Schulen und Hochschulen, aber auch Unternehmen, Vereine, Netzwerke, Zusammenschlüsse von Kommunen und Zivilgesellschaft sowie Einzelpersonen, die mit BNE dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen.
Die Bewerbung für 2027 ist vom 02.06.2026 bis zum 15.08.2026 möglich. Dafür müssen sich die Bewerbenden zunächst bei der Deutschen UNESCO-Kommission als BNE-Akteurinnen und BNE-Akteure registrieren.
Alle Informationen zu Ausschreibung und Bewerbung finden Sie hier.
Jetzt mitmachen beim Fotowettbewerb „Urbanes Grün“
Vom
Bäume, Wiesen, Hecken: Naturnah gestaltete Grünflächen sind in Städten und Gemeinden wichtige Natur- und Erholungsräume. Sie sind robuster gegen Trockenheit, kühlen bei Hitze und leisten als naturbasierte Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel. Leider müssen immer mehr Grünflächen in Städten neuen Straßen und Gebäuden weichen, was einen Verlust der Artenvielfalt bedeutet. Der von der Stiftung Umwelt und Entwicklung ausgerufene Fotowettbewerb lenkt deshalb den Blick auf die Bedeutung von Grünflächen für Mensch und Natur in unseren Städten und Dörfern.
Gesucht werden eindrucksvolle Motive von Stadtgrün wie: Straßen- und Parkbäume, Wiesen und Hecken, Urban-Gardening-Projekte, begrünte Fassaden und Dächer, Bachläufe und Teiche sowie Parks, Friedhöfe und Gärten. Besonders willkommen sind Fotos, die zeigen, wie sich bebaute und begrünte Flächen ergänzen, wie Natur sich Raum zurückerobert oder wie Artenvielfalt und Entsiegelung das Stadtbild prägen. Alle Fotos müssen in NRW aufgenommen worden sein.
Teilnehmen können Hobbyfotograf*innen ab 16 Jahren.
Einsendeschluss ist der 1. Juli 2026.
Ausführliche Informationen zu Abläufen und Teilnahmebedingungen hier.
"Wasser unter Druck": Kostenloses Escape Spiel
Vom
Mit dem neuen Escape Spiel „Wasser unter Druck“ bietet AWO International ein mobiles Bildungsangebot zu Wasserkonflikten und globaler Gerechtigkeit an. Das Format richtet sich an Jugendgruppen, Freiwilligendienste, Träger der außerschulischen Bildungsarbeit sowie Multiplikator*innen.
Das Escape Spiel ist ortsunabhängig und kann in Bildungsstätten, Jugendzentren oder Seminarräumen durchgeführt werden. Alles benötigte Material bringt AWO International mit und übernimmt auch die komplette Durchführung des Escape Spiels.
Worum geht es im Spiel?
Die Teilnehmenden schlĂĽpfen in die Rolle investigativer Journalist*innen. In einer fiktiven Geschichte rund um einen Wasserskandal in Guatemala recherchieren sie Umweltverschmutzung, Proteste und die Rolle eines multinationalen Unternehmens.
Im Anschluss folgt eine Reflektion mit den Themenschwerpunkten:
- Wasser als Menschenrecht
- Wasser & Klimakrise
- Virtuelles Wasser & Konsum
- Proteste um Wasser
Gruppen und Einrichtungen können das Escape Spiel direkt bei AWO International anfragen. Die Durchführung ist dank Projektfinanzierung kostenfrei.
Anfragen unter globaleslernen[at]awointernational.de
Weitere Informationen finden Sie in der untenstehenden BroschĂĽre oder online hier.
„Was hat Demokratie mit mir zu tun?“ Lehrmaterial für Berufsschulen
Vom
Lebensnah. Handlungsorientiert. Mehrsprachig.
Die von der Konrad-Adenauer-Stiftung entwickelte Demokratie Starterbox bietet praxisnahes Lehrmaterial für Demokratiebildung an Berufsschulen – mit handlungsorientierten Methoden und interaktiven Lernsettings. Entlang der Leitfrage: "Was hat Demokratie mit mir zu tun?" lädt das Material junge Menschen zur aktiven Auseinandersetzung mit demokratischen Werten ein. Dabei ermöglicht die Kombination aus digitalen und analogen Elementen eine lebensnahe und innovative Lernerfahrung. Flexibel einsetzbar im Fachunterricht, in Projektwochen oder schulischen Querschnittsthemen. Ein kostenloses Angebot für alle, die Demokratie im Unterricht lebendig werden lassen möchten.
Neue Rahmenvereinbarung Globales Lernen im Ganztag
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Eine am 5. Mai 2026 im nordrhein-westfälischen Landtag unterzeichnete Rahmenvereinbarung verankert die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globalem Lernen als festen Bestandteil schulischer Ganztagsangebote. ​ Ziel es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, globale Herausforderungen zu reflektieren und aktiv an nachhaltigen Entwicklungsprozessen teilzunehmen.
Partner der Rahmenvereinbarung sind das Eine Welt Netz NRW als Landesnetzwerk vieler Bildungsträger des Globalen Lernens sowie das Umweltministerium, das Bildungsministerium sowie das Ministerium für Kinder und Jugend des Landes Nordrhein-Westfalen.
„Junge Menschen gestalten aktiv die Zukunft unseres Landes. Wir wollen sie dabei unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden und Verantwortung zu übernehmen. Bildung für nachhaltige Entwicklung zeigt, wo sie selbst etwas bewegen können für mehr globale Gerechtigkeit, für Klima- und Umweltschutz und für ein gutes Zusammenleben. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir dafür eine verlässliche Grundlage“, sagte Umweltminister Oliver Krischer anlässlich der Unterzeichnung.
Monika Dülge, Geschäftsführerin des Eine Welt Netz NRW, betont: „Es ist ein großer Erfolg, dass diese Rahmenvereinbarung nun unterzeichnet werden kann. Dem voraus ging eine sehr sorgfältige Vorbereitung seitens der drei Landesministerien und den zivilgesellschaftlichen Anbietern von innovativen Bildungsprojekten. Ich bin mir sicher, dass das Ergebnis eine große Wirkung zeigen wird. Denn wer erkennt, dass man etwas verändern kann, der verzweifelt nicht.“ Monika Dülge verweist in diesem Sinne auf ein Motto, das Erich Kästner zugeschrieben wird: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“
Angebote im Rahmen des Globalen Lernens sollen Wissen, Fähigkeiten und Selbstwirksamkeit fördern, um globale und lokale Herausforderungen wie Klimawandel und soziale Ungerechtigkeiten zu bewältigen. ​Die Vereinbarung bietet einen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen den Partnern und bezieht sich auf rechtliche Grundlagen wie das Ganztagsförderungsgesetz und verschiedene Erlasse. ​Sie umfasst sowohl Primarstufe als auch Sekundarstufe I.​ Ziel ist die regelmäßige Durchführung außerunterrichtlicher Angebote, die Partizipation und Interessen der Kinder und Jugendlichen fördern. ​
Die Angebote werden von qualifizierten Fachkräften des Eine Welt Netz NRW und seiner Mitgliedsorganisationen durchgeführt. Die Zusammenarbeit vor Ort erfolgt zwischen Schulen, Schulträgern und außerschulischen Partnern. ​ In der Rahmenvereinbarung verpflichten die Partner sich zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung und Evaluation der Angebote.
Die vollständige Rahmenvereinbarung finden Sie im untenstehenden PDF-Dokument oder hier online.
© Bild: Mark Hermenau; Text: Klaas Friemel Janowsky
Die globale Nachhaltigkeitsagenda in der Defensive: Optionen fĂĽr eine Beyond 2030 Agenda
Vom
Zehn Jahre nach ihrer Verabschiedung geraten die Agenda 2030 und die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zunehmend in die Defensive. Während weltweit Armut, Hunger und Ungleichheit wieder zunehmen, die Klimakrise eskaliert und gewaltsame Konflikte Rekordhöhen erreichen, werden die öffentliche und politische Debatte von geopolitischen Krisen, gesellschaftlichem Rechtsruck und sicherheitspolitischen Interessen dominiert. Gleichzeitig wächst die Ablehnung oder Ignoranz gegenüber der globalen Nachhaltigkeitsagenda und der Entwicklungsdiskurs zwischen Globalem Norden und Süden driftet zunehmend auseinander.
Dieses Briefing analysiert die politischen und strukturellen Ursachen der mangelnden Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs und diskutiert verschiedene Optionen für eine wirkungsvolle „Beyond 2030 Agenda“, von Fragen der Entwicklungsfinanzierung und internationalen Kooperation bis hin zu einer grundsätzlichen Debatte über das bisherige Verständnis von Entwicklungspolitik.
Diese untenstehende Publikation ist die letzte Veröffentlichung des ehemaligen Direktors Jens Martens und erscheint in dankbarer Erinnerung an sein langjähriges Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung.
Kinderrechtewochen: Jetzt Projektförderung beantragen
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Anlässlich der Kinder- und Jugendrechtewoche vom 14. September 2026 bis zum Weltkindertag am 20. September 2026 ruft die Stadt Bonn gemeinsam mit dem Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn Einrichtungen, Vereine und Initiativen dazu auf, kreative Projekte und Aktionen rund um die Rechte von Kindern und Jugendlichen umzusetzen.
Zur Unterstützung dieses Engagements werden Fördermittel in Höhe von bis zu 250 Euro pro Projekt bereitgestellt. In Summe engagiert sich der Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn mit 10.000 Euro bei diesem Projekt. Ziel ist es, die Kinder- und Jugendrechte sichtbarer zu machen, Beteiligung zu fördern und Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben.
Gefördert werden unterschiedliche Formate – von Workshops und Mitmachaktionen über Ausflüge bis hin zu Materialanschaffungen. Bewerben können sich Einrichtungen, Vereine und Initiativen aus der Kinder- und Jugendarbeit.
Interessierte können ihre Projektideen bis zum 28. Juni 2026 einreichen. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es unter www.bonn.de/weltkindertag.
Bonner Zukunftsbus gibt Tipps zur Klimaanpassung
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Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und SWB Bus und Bahn haben am Montag, 18. Mai, gemeinsam den Bonner Zukunftsbus vorgestellt. Der neu gestaltete Elektrobus wird ab sofort im Linienbetrieb unterwegs sein und Fahrgästen Tipps zur Klimaanpassung geben. Die Idee sowie das inhaltliche Konzept stammen von der Stiftung, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert und greifen die Themen der Wanderausstellung „Klima im Wandel“ auf.
„Klimaschutz und Klimaanpassung sind zwei echte Zukunftsthemen, die Hand in Hand gehen“, erklärt Dr. Gregor Kaiser, Mitglied des Landtags NRW und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir gemeinsam mit SWB Bus und Bahn als Kooperationspartner die Möglichkeit haben, diese Themen mit dem Zukunftsbus stärker in den Fokus der Bürgerinnen und Bürger zu rücken. Der Bonner Zukunftsbus zeigt den Fahrgästen wie Klimaanpassung die Lebensqualität verbessert und ermutigt mit alltagsnahen Tipps, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen und sich darüber auszutauschen – bestenfalls direkt mit dem Sitznachbarn“, so Kaiser weiter.
„Klimaangepasste Städte brauchen nachhaltige und klimafreundliche Mobilitätskonzepte“, erklärt Georg Bechthold, stellv. Bereichsleiter Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Bonn: „Die Kooperation mit der Stiftung Umwelt und Entwicklung zum Zukunftsbus liegt uns besonders am Herzen, weil sie seit 25 Jahren in Bonn für ganz NRW wirkungsvoll agiert.“
Wie notwendig Klimaanpassungsmaßnahmen sind, bestätigt Elke Reichert, Präsidentin des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen, LANUK) mit aktuellen Zahlen aus dem NRW-Klimaatlas: „Die neueste Klimaanalyse zeigt, dass etwa 7,5 Millionen Menschen, also knapp 42 Prozent der gesamten Landesbevölkerung, in NRW in Bereichen leben, die aus stadtklimatischer Sicht einen dringenden Handlungs- und Sanierungsbedarf aufweisen. Hier ist die gesundheitliche Belastung durch eine Zunahme an Hitzetagen, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, besonders hoch. Daher ist es wichtig, über Klimaanpassungsmaßnahmen zu informieren, damit sie in den Kommunen umgesetzt werden und auch im direkten Alltag von den Menschen in der Stadt gelebt werden. Zum Beispiel durch Entsiegelung und Begrünung der Städte, durch nachhaltige Mobilitätskonzepte und ein klimaangepasstes Verhalten im Alltag. Der Bonner Zukunftsbus sensibilisiert genau dafür“, so Reichert.
Die Daten aus dem NRW-Klimaatlas, aber auch die Ideen der BĂĽrgerinnen und BĂĽrger, sind auch in das integrierte Klimaanpassungskonzept der Bundesstadt Bonn mit eingeflossen. Dieses bĂĽndelt 26 kurz-, mittel- oder langfristig umzusetzende MaĂźnahmen in einem Katalog und bildet den Fahrplan fĂĽr ein klimaangepasstes Bonn.
© Bild: SWB / Martin Magunia
